Die Leiden der Marie P.

von Jack Faber © 2024

Marie Pauer wurde in Neuarkt wegen Hexerei vor Gericht gestellt. Sie war für 22 Monate eingekerkert und an 287 Tagen verhört. Der Vorsitzende, der Herr von Pfleger, wies den Schreiber an, zwei Protokolle anzufertigen, weil in den Verhören pikante Details erwähnt wurden.

Allgemein wurde Marie als faul und starrköpfig beschrieben. Die Allgemeinheit hielt sie für liderlich, ihr Sinn galt einzig dem Ficken. Sie machte vor keinem Halt, sie ließ sich von allen Männern des Städtchens ficken, von allen Jünglingen und Knaben ab 8 Jahren aufwärts, die das Ficken und Spritzen nur für ein Spiel hielten. Die Nachbarn wußten, daß sie selbst vor ihrem Vater nicht haltmachte und sich jede Nacht von dem gramgebeugten Witwer fest und gründlich durchficken ließ.

Marie, ein freches und liederliches Weibsstück von 16 Jahren, wurde vom Gerichtsarzt am ersten Tag untersucht. Der Vorsitzende und seine Beisitzer machten große Augen, als der Doktor ihre Möse aufdeckte und untersuchte. Alle starrten auf das offene Mösenloch der jungen Hexe. Nur ein leichter Flaum war auf ihrer nackten, kindlich wirkenden Möse zu sehen, der Arzt teilte ihre überraschend großen, fleischigen Schamlippen und deckte sie nach der Inspektion wieder zu. "Virgo intacta", diktierte er dem Schreiber, Marie war also noch Jungfrau. Das stand im krassen Gegensatz zu den Anklagen. Und es sollten nicht die einzigen Umstimmigkeiten bleiben.

Marie widersprach dem Arzt, als der Vorsitzende es auf deutsch wiederholte. "Das kann nicht sein," sagte sie, "mein Herr Vater hat mich entjungfert, vor zwei Jahren, als ich erst 14 war." Langes Schweigen, dann forderte Herr von Pfleger Marie auf, alles zu erzählen. "Wir hatten gerade die Mama beerdigt, da wurde er sehr unruhig und beorderte mich zu ihm, ins Ehebett. Er zog mein Nachthemd aus und betatschte meinen ganzen Körper. Besonders aber meinen Kitzler und da entzog ich mich. "Ich bin nicht so eine, Papa," sagte ich zu ihm, "ich spiele nicht mit dem Kitzler wie die unanständigen Mädchen!" Er war sehr verdutzt und fragte mich weiter aus, aber ich blieb fest, ich sei ein anständiges Mädchen und reibe meinen Kitzler immer nur ein kleines bißchen, aber nicht zum Orgasmus. Er grinste heimtückisch und sagte, er hätte mich immer den Kitzler reiben gesehen! Das stimmte, aber ich sagte, daß ich meistens vor dem Orgasmus aufhöre, weil das eine Sünde sei. Er lachte frech, "ich habe dir sehr oft beim Orgasmen zugeschaut, also lüge mich nicht an!" Er blickte mich triumphierend an. "Wie oft habe ich dir zugeschaut, wie du langsam deinen Kitzler gestreichelt hast, so daß er ganz lang und steif wurde, dein kleines Schwänzchen! Und wie du ihn dann riebst und bis zum Schluß unbarmherzig gerieben hast, bis du dich im Orgasmus wie ein Wurm gekrümmt hast! Also lüg mich nicht an!" Ich war sehr beschämt, weil es stimmte, ich habe schon damals jede Nacht bis zum Orgasmus masturbiert. Er grunzte nur selbstzufrieden und spreizte meine Beine. Ich sagte ihm, daß ich noch unberührt sei, aber er grinste nur, und ich weinte, als er drei oder viermal mit seinem Schwanz hineinstechen mußte, bis mein Jungfernhäutchen riß. Er fickte mich beim ersten Mal dreimal hintereinander und grinste jedesmal zufrieden, als ich den Orgasmus bekam. Seit diesem Tag fickt er mich jede Nacht außer am Samstag, da geht er beichten und sündigt nicht, weil er am Sonntag zur heiligen Kommunion geht." Der Arzt schüttelte seinen Kopf und deutete dem Herrn von Pfleger, die Kleine hätte eine Meise.

Beim nächsten Verhör sollte sie vom Teufel erzählen. Marie lief rot an und mußte mehrmals gefragt werden. "Mein Herr und Meister suchte mich nur nachts auf, nachdem der Herr Vater mich gefickt und hineingespritzt hatte. Er spritzte immer alles hinein und es war ihm gleichgültig, ob ich schwanger werde." Der Vorsitzende wollte wissen, wie der Teufel aussah. "Ein sehr großer Mann mit zwei daumengroßen Höckern auf der Stirn, er sah wie andere Männer aus, nur hatte er einen sehr großen Schwanz und hinten ein kurzes Schwänzchen. Sein Begleiter war viel kleiner, aber auch er hatte einen viel größeren Schwanz als normale Männer. Den großen mußte ich Obrist nennen. Er ließ mich einen Vertrag mit einem Tropfen Blut unterschreiben, "ich bin dein und du bist mein!" Der Obrist schnippte mit den Fingern und ich war wieder Jungfrau! Er wollte mich jedesmal entjungfern und fickte mich eine halbe Stunde lang, dann verschwand er. Nun fickte mich der Kleinere, er fickte genauso gut wie der Meister, dann verließ er mich. So war es jede Nacht, der Obrist entjungferte mich jedesmal und dann fickten sie mich beide." Der Arzt untersuchte Maries Möse, sie war keine Jungfrau mehr. Marie erhob schwere Vorwürfe.

"Wie sollte ich auch Jungfrau sein, Herr Doktor, wenn mich die beiden Wächter vormittags und nachmittags ficken, einer nach dem anderen!" Der Vorsitzende ließ die beiden Männer kommen, aber sie leugneten und stritten alles unter Eid ab. Man glaubte ihnen. Dennoch konnte man sich nicht erklären, daß Marie in den beiden Jahren strengster Kerkerhaft drei Totgeburten hatte.

Man befragte Marie, warum Töpfe und Pfannen und Werkzeuge wie Hämmer durch die Luft flogen und einen höllischen Lärm machten. Marie lachte laut. "Das ist der Begleiter, der macht damit Musik, wenn der Obrist mich fickt!" Das Gericht war sprachlos. Dann fragte man Marie, wie das mit dem Förster Waldmann war. Marie mußte dem Gericht erst erkläre, daß der Obrist ihr zwei Zaubersprüche gelehrt habe, einen, um die Gattin versteinern zu lassen und einen zweiten, um den Mann zum Ficken zu zwingen. Der Obrist hatte ihr befohlen, den Förster und seine Frau zu behexen, aber sie probierte es 20 Tage ohne Erfolg, denn sie blieben dem Herrn Jesu Christ treu ergeben und gaben ihre Seele nicht ihrem Meister.

Wie es denn ablief, wollte der Vorsitzende wissen. Marie antwortete mit erstaunlicher Offenheit, lächelnd. "Ich habe die Frau gelähmt und den Förster verzaubert. Er wollte gleich seine Frau bespringen, aber ich zwang ihn zwischen meine Schenkel, denn der Förster hat einen schönen und großen Schwanz. Er fickte mich widerwillig, aber sehr gut. Dann erlaubte ich ihm, seine willenlose Frau zu ficken. Ich habe mich 20 Mal von ihm ficken lassen, aber ich bekam seine Seele nicht." Das Gericht verhörte den Förster und seine Frau, sie bestätigten alles. Die Försterin sah sehr giftig zu Marie. "Deine Hexerei hat dir nichts genützt, denn mein Mann liebt mich treu!" schrie sie aufgebracht.

Marie stritt es nicht ab, daß sie in den beiden Jahren es etwa bei 80 Männern des Ortes gemacht hatte, sie hatte sich von allen ficken lassen, aber kaum eine Seele erbeutet, nur einige. Selbst der Prediger Pater Anselm war eines ihrer Opfer. Man verhörte den Prediger, der alles unter Eid abstritt. Marie schrie, das sei gelogen, sie könne es beweisen! Sie behauptete, auf dem Schwanz des Predigers sei ein halbmondförmiges Mal, unter der Vorhaut. Man zwang den Pater, sich zu entblößen. Der Doktor rieb den Schwanz steif und der Pater spritzte auf den Boden. Der Arzt zog die Vorhaut ganz zurück und siehe da, da war das Mal! Der arme Pater schlich geknickt davon.

Marie war als Kindsfrau beim Höllerwirt angestellt, für die 3 Jahre alte Tochter. Aber die junge Hexe machte sich an den Buben heran, das gab sie schließlich zu. Der 8 Jahre alte Sohn mußte sie ficken, der das Ganze nicht verstand. Er steckte sein Schwänzchen in die Möse, fickte sie eine Weile lang und spritzte hinein. Den kleinen Buben verhörte man nicht, aber seine Mutter berichtete, daß es wahr sei, sie hätte es selbst gesehen.

Doch das war noch nicht alles. Da war die Sache mit der Liesl Hofmüller. Liesl war im gleichen Alter wie Marie, und Marie sprach nur ungern über die Sache. Sie waren gute Freundinnen und sie wälzten sich gerne nackt umarmt auf Liesls Bett. Marie brachte ihr das Küssen mit der Zunge bei, Liesl wurde immer sehr erregt dabei und masturbierte selbst, denn Marie masturbierte selbst nicht. Aber sie ließ sich von Liesl masturbieren, bis zum Orgasmus, das mochte sie sehr. Nach einigen Wochen begann sie, Liesl zu ficken. Der Vorsitzende fragte erstaunt, wie das denn gehe? Marie lachte hochmütig. "Ganz einfach, mein Herr! Liesl mußte die Beine breit machen und mit den Fingern das Mösenloch auseinanderspreizen, so daß ihr Kitzler hervorschaute. Dann habe ich meinen Kitzler auf den ihren gepreßt und sie gefickt, bis zum Orgasmus, bis zum Wahnsinn. Liesl hatte so sehr Gefallen daran gefnden, daß ich es ihr immer mit dem Kitzler machen mußte!" Dem Herrn von Pfleger blieb das Maul offen, denn er hörte zum ersten Mal, daß zwei Frauen überhaupt ficken konnten. Natürlich durfte der Schreiber nur im zweiten Protokoll darüber schreiben.

Man verhörte Marie jeden zweiten oder dritten Tag, es kamen immer mehr Details zutage. Vieles war offensichtlich gelogen, aber einiges erwies sich als wahr. So wurde ihr Vater verhört, er bestritt alles, seine Tochter habe nur eine rege Phantasie. Doch man befragte ihn immer strenger und unter Eid gab er schließlich zu, seine Tochter seit Jahren gefickt zu haben. Ja, sie war noch Jungfrau, gab er zu, er mußte sie erst entjungfern, doch dann ließ sie sich gerne und freiwillig von ihm ficken. Dabei blieb er.

Nach 22 Monaten Kerkerhaft fiel das Urteil einstimmig. Marie war eine Hexe und wurde zum Tod verurteilt. Sie wurde bei Sonnenaufgang geköpft und dann verbrannt.

Marie Prauner blieb nicht die einzige Hexe, die in Neumarkt verurteilt wurde.

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