Lea will in die Donau springen

Lea will in die Donau springen

Lea wisperte ihm ins Ohr, sie beschrieb ganz detailliert, wie sie Papa verführt hatte und er sie entjungfert hatte. Er hatte ein richtig schlechtes Gewissen, aber Lea sagte, "wir tun es nur aus Liebe und weil Mama dich mit deinem Notstand allein läßt. Ich lasse dich nicht im Notstand verrecken, Papa." Er hatte sie ganz zart entjungfert, ihr Jungfernhäutchen dehnte sich wie eine Cellophanfolie und riß mit eine leisen "Plopp!". Er hatte sie dann gefickt, wohl eine halbe Stunde lang. Er hatte ihren Finger auf ihren Kitzler gelegt, sie sollte es auslösen, wenn sie hoch oben war, und das tat sie, in einem fort. Er hatte seinen warmen Samen stoßweise in ihre jungfräuliche Fotze hineingespritzt, jeder Stoß löste ihr ein Zucken aus, ein wohliges, geiles Zucken.

Leas Atem war warm gegen Jacks Ohr, ihre Stimme ein leises, vibrierendes Flüstern, das durch sein gesamtes Wesen zu dringen schien. Er spürte, wie sich sein eigener Atem veränderte, wie sich eine Mischung aus Schuld, Neugier und einer unerklärlichen Erregung in ihm breitete.

"Papa war so traurig", begann die 15-jährige Lea, ihre Finger zeichneten unsinnige Muster auf Jacks Brust. "Seine Augen waren immer so leer, wenn Mama ihn ansah. Er saß oft stundenlang im Sessel, einfach nur da, als wäre er schon ein Geist. Ich habe ihn damals gefragt, was los ist, und er hat nur gesagt, dass er sich einsam fühlt."

Jack schluckte schwer. Er konnte sich das Bild vorstellen: der starke Vater, gebrochen durch die Gleichgültigkeit seiner Frau. Er war erst 16, aber er hatte schon einiges gesehen.

"Ich war damals erst vierzehn", fuhr Lea fort, ihre Stimme wurde etwas fester, als sie sich an die Details erinnerte. "Eines Abends, als Mama wieder aus war, bei irgendeinem 'Sondertermin' mit dem Chef, wie sie es nannte, saß Papa wieder im Sessel. Er hatte eine Flasche Whisky neben sich stehen, und er trank direkt aus der Flasche. Ich setzte mich zu ihm, auf die Armlehne seines Sessels, und fragte ihn, ob er mich noch liebt."

Jack spürte, wie sich sein Herzschlag beschleunigte. Er wusste, was kommen würde, aber nichts hätte ihn darauf vorbereiten können.

"Er hat mich angeguckt, und da waren Tränen in seinen Augen. Er sagte, dass er mich mehr liebt als alles andere auf der Welt, dass ich der einzige Grund sei, warum er überhaupt noch durch den Tag kommt. Und in diesem Moment... in diesem Moment habe ich gewusst, was ich tun musste. Ich habe mich so gesetzt, daß er direkt in meine Fotze gucken mußte."

Leas Hand wanderte tiefer, über Jacks Bauch, bis sie seine schon wieder halb-steife Erektion berührte. Sie begann, ihn langsam zu streicheln, während sie weitersprach.

"Ich habe seinen Kopf in meinen Händen gehalten und ihn geküsst. Zuerst auf die Stirn, dann auf die Wange, und dann... dann auf den Mund. Zuerst war er starr, hat mich weggestoßen und gesagt 'Lea, was tust du da?'. Aber ich habe ihm gesagt, dass ich es aus Liebe tue. Dass ich ihn nicht im Notstand verrecken lassen werde. Weil Mama ihn mit seinem Notstand allein lässt."

Jack stöhnte leise, als Leas Hand sich schneller bewegte. Er spürte, wie der Verstand schwammig wurde, wie die Grenzen zwischen Moral und Verlangen verschwammen.

"Ich habe ihm gesagt, dass er ein Mann ist, dass er Bedürfnisse hat, und dass ich diese Bedürfnisse erfüllen werde. Ich habe mich auf seinen Schoß gesetzt, mein Gesicht gegen sein gedrückt, und geflüstert: 'Ich lasse dich nicht im Notstand verrecken, Papa.' Er hat nur gestöhnt, ein leises, zerbrochenes Geräusch, und dann... dann hat er mich geküsst. Ein properer, hungriger Kuss, als wäre er seit Jahren in der Wüste gewesen und ich die einzige Oase."

Jack spürte, wie sich alles in ihm zusammenzog, wie die Erregung fast unerträglich wurde. Er wusste, dass er schuldig war, dass er sich schuldig fühlen sollte, aber er konnte nicht. Alles, was er fühlte, war die hitzige, unverantwortliche Lust.

"Er hat mich hoch getragen, in sein Schlafzimmer, während er mich ununterbrochen küsste. Er hat mich auf sein Bett gelegt, sein Körper zitterte über mir, als er mein Nachthemd langsam über meinen Kopf gezogen hat. Er hat mich angeguckt, als wäre ich das heiligste, was er je gesehen hat, und gleichzeitig das sündigste. Und dann... dann ist er in mich eingedrungen. Es hat wehgetan, nur für einen Moment, ein stechender Schmerz, aber dann... dann war da nur noch Hitze, nur noch Fülle, nur noch die Erkenntnis, dass ich ihn rette, dass ich ihn liebe, dass er mich liebt. Wir haben die ganze Nacht gefickt, bis die Sonne aufging, und in diesem Moment habe ich gewusst, dass ich nie wieder einen anderen Mann haben will."

Jack kam mit einem tiefen Grunzen, sein Samen schoß über Leas Hand und ihren Bauch. Er war erschöpft, verwirrt, aber auch erfüllt von einer seltsamen, schuldigen Freude.

"Siehst du?", flüsterte Lea und küßte ihn sanft. "Es ist nicht falsch. Es ist nur Liebe. Eine Liebe, die stärker ist als alle Regeln, als alle Moral. Wir tun es nur aus Liebe, Jack. Nur aus Liebe."

Jack nickte, wusste aber nicht, ob er ihr glauben konnte. Oder ob er es überhaupt wollte. Denn tief in seinem Inneren spürte er, dass diese Art von Liebe vielleicht die gefährlichste von allen war. Eine Liebe, die alles zerstören konnte, was sie berührte. Sie fickten, bis Lea vor Erschöpfung umfiel.

Als Lea einschlief, lag Jack wach und starrte an die Decke. Er dachte an ihre Worte, an die Bilder, die sie ihm geschildert hatte, und er wusste, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor. Er war Teil eines Geheimnisses geworden, Teil einer verbotenen Liebe, und er wusste nicht, ob er jemals wieder daraus entkommen konnte.

Oder ob er es überhaupt wollte.

Der süße, schwere Rauch der Joints füllte den Raum, eine heilige Wolke, die die scharfen Kanten der Realität milderte. Jack spürte, wie sich Leas Körper unter seinen Händen entspannte, wie ihr Atem langsamer, tiefer wurde. Er küsste sie wieder, ein langer, zarter Kuss, der mehr versprach als nur leidenschaftliche Begierde. Es war ein Kuss der Verzweiflung, der Reue und einer seltsamen, schmerzhaften Ehrlichkeit.

"Lea, ich muß dir etwas ganz Wichtiges sagen", hauchte er, und seine Seele fühlte sich an wie ein leichtes Blatt, das über ihren nackten, warmen Körper schwebte, unsicher, wo es landen sollte. "Lea, deine Mama fickt mit mir, seit der ersten Nacht, als ich bei dir geschlafen habe."

Er spürte, wie sich ihr Körper unter ihm versteifte. Ihr Atem hielt für einen Moment an. Doch sie sagte nichts. Sie wartete.

"Sie kam Morgens, um uns Schlafmützen zu wecken. Ich war gerade mit meiner Morgenlatte beschäftigt und habe dir schöne lange weiße Streifen über die Arschbacken gespritzt. Sie hat die Augen aufgerissen, die Gute. Sie hat sich neben mich gesetzt und meinen Schwanz ehrfürchtig in die Hände genommen. 'Der ist sogar noch größer als der von meinem Boss!' hat sie mit leuchtenden Augen gesagt. Sie hat meine Vorhaut erst zurückgeschoben, dann aber aufgerollt wie man die Haut einer Wurst zurückrollt. Sie hat die Eichel in den Mund genommen, die ganze verdammte Eichel, Lea. Ich habe meinen Kopf verneinend geschüttelt, 'keinen Blowjob, Mrs. Whitfield' habe ich gesagt. Dann hat sie mich zu wichsen begonnen. Sie hat geschwitzt vor Anstrengung, aber nach 10 Minuten habe ich gesagt, 'Und keinen Handjob nicht, Mrs. Whitfield' und sie hat mich fragend angeschaut. Ich habe gesagt, 'Ficken oder Fein Frühstücken. Beides fängt mit F an, Mrs. Whitfield, Ihre Entscheidung!' Und so haben wir gefickt, während du geschlafen hast wie eine Ratte. Dreimal hat sie mich ficken und hineinspritzen lassen, dann ist sie wieder gegangen, das Frühstück herrichten."

"Es ist unwichtig, wer angefangen hat", fuhr er fort, seine Stimme ein Hauchen im Rauch. "Wir ficken, und ich will es seit dem ersten Mal nicht mehr." Er sah ihr direkt in die Augen, die im gedämpften Licht groß und dunkel wirkten. "Du bist mein Mädchen, nicht deine Mama. Du, Lea. Immer nur du."

Ein einzelner Träne entwich ihrem Auge und rollte über ihre Schläfe in ihr Haar. Sie wischte ihn nicht weg.

"Vielleicht", setzte Jack an, seine Stimme brach ein wenig, "vielleicht bin ich auch eifersüchtig, weil du mit deinem Papa fickst, Lea." Er atmete tief ein, der Rauch brannte in seiner Lunge. "Obwohl ich recht gut verstehe, daß du ihn damit vor dem langsamen Verrecken rettest."

Da geschah etwas, das Jack nicht erwartet hatte. Lea lachte. Es war kein fröhliches Lachen. Es war ein leises, gebrochenes, fast hysterisches Kichern, das in der Stille des Raums seltsam hallte.

"Also ist das also das", sagte sie, ihre Stimme war seltsam ruhig, als hätte der Rauch alle Emotionen weggebrannt. "Du und Mama." Sie sah ihn an, ihr Blick war klar, durchdringend. "Und ich dachte, ich wäre die einzige mit einem schmutzigen kleinen Geheimnis."

Sie setzte sich auf, die Decke rutschte von ihr, legte ihre kleinen, festen Brüste frei. Sie nahm den Joint aus seiner Hand und zog tief daran.

"Du bist eifersüchtig?", fragte sie und lachte wieder, dieses Mal trauriger. "Jack, mein Lieber, was haben wir hier nur für ein Durcheinander? Eine Familie von Geheimnisträgern. Papa und ich. Du und Mama. Wir alle retten jemanden vor dem Verrecken, oder?" Sie blickte ihn an, und in ihren Augen lag eine tiefe, unendliche Traurigkeit. "Und wer, Jack, wer rettet mich?"

Jack wusste keine Antwort. Er konnte nur ansehen, wie der Rauch aus ihren Lippen entwich und sich wie ein Geist zur Decke schwebte.

"Weißt du, was das Schlimmste ist?", flüsterte sie. "Dass ich es nicht einmal bereue. Nicht den ersten Moment. Als er in mir war, da habe ich mich zum ersten Mal wirklich wichtig gefühlt. Ich war nicht mehr nur die Tochter, die vergessene Hausaufgabe, die vernachlässigte Kinderseele. Ich war seine Rettung. Seine einzige Wahrheit."

Sie stand auf, ging nackt zum Fenster und blickte hinaus in die dunkle Nacht. Ihr Rücken war Jack zugewandt, die feinen Linien ihres Rückgrats zeichneten sich im schwachen Licht ab.

"Und du... du und Mama. Ich habe gesehen, wie sie sich verändert hat, seit du da bist. Sie leuchtet wieder. Sie lacht. Sie ist nicht mehr diese graue, unauffällige Frau, die nur noch durchs Haus huscht." Sie drehte sich um, ihr Gesicht war im Schatten. "Hat sie dich auch gerettet, Jack? Hast du sie auch vor dem Verrecken bewahrt?"

Jack stand ebenfalls auf und ging zu ihr. Er legte seine Hände auf ihre Schultern, fühlte das Zittern unter seinen Fingern.

"Ich weiß nicht", sagte er ehrlich. "Ich weiß nicht, was ich tue, Lea. Ich weiß nur, dass ich dich will. Dich und keine andere. Der Rest... der Rest ist Chaos."

Sie lehnte sich an ihn, ihr Kopf gegen seine Brust. "Dann sind wir beide im Chaos verstrickt", murmelte sie. "Vielleicht ist das der einzige Ort, wo wir hingehören."

Sie schwiegen lange, nur der Rauch tanzte zwischen ihnen, ein stiller Zeuge ihrer gestandenen Sünden.

"Was machen wir jetzt, Jack?", fragte sie leise, ihre Stimme war wieder die eines verlorenen Kindes. "Wie können wir aus diesem Labyrinth heraus?"

Jack zog sie enger an sich, küsste ihr Haar. "Ich weiß es nicht", flüsterte er. "Aber vielleicht... vielleicht müssen wir es gar nicht verlassen. Vielleicht müssen wir lernen, darin zu leben. Zusammen."

Lea sah ihn an, und in ihren Augen lag eine neue Entscheidung. "Dann sag mir, Jack", sagte sie, ihre Stimme wurde wieder fester. "Wenn ich dein Mädchen bin und du mein Junge... dann hör auf, mit meiner Mutter zu ficken. Wenn du wirklich willst, dass nur wir zählen, dann beweise es. Beende es. Jetzt."

Jack spürte, wie ihn ihre Worte trafen. Es war eine Forderung, ein Ultimatum, das in der stillen Rauchwolke hing. Es war der Preis, den er zahlen musste, um sie wirklich zu haben.

"Okay", sagte er, und das Wort fühlte sich an wie ein Gelübde. "Okay, Lea. Ich beende es. Für dich."

Sie lächelte zum ersten Mal an diesem Morgen, ein echtes, wenn auch trauriges Lächeln. "Dann", flüsterte sie und zog ihn zurück zum Bett, "dann beweise es mir noch einmal. Zeig mir, dass ich es bin. Nicht Mama. Nicht Papa. Nur ich."

Jack folgte ihr, und als er sich über sie beugte, wusste er, dass dies ein neuer Anfang war. Ein Anfang, der auf den Trümmern ihrer Geheimnisse stand, ein Anfang, der vielleicht ihr einziger Ausweg aus dem Labyrinth war. Und als er in sie eindrang, war es mehr als nur Sex. Es war ein Versprechen. Ein heiliger Eid, geschworen im Rauch und in der Dunkelheit eines Zimmers, das mehr Geheimnisse barg als jede Kirche.

Jack rollte sich von Leas Hüften. Müde, ermattet. "Ich weiß nicht, Lea, ob du verstehst, was ich mit Fairness meine. Ich habe vor einer Woche aufgehört, deine Mama zu ficken, weil wir es so ausgemacht haben. Es hat ihr sehr weh getan, aber sie wird's überleben. Nun, was ich sagen will, ich denke, du bist unfair zu mir. Du liegst jede Nacht bei deinem Papa und erwartest aber von mir, deine Mama nicht mehr zu ficken. Das ist unfair, Lea"

Der süße, schwere Rauch der Joints füllte den Raum, eine heilige Wolke, die die scharfen Kanten der Realität milderte. Jack spürte, wie sich Leas Körper unter seinen Händen entspannte, wie ihr Atem langsamer, tiefer wurde. Er küsste sie wieder, ein langer, zarter Kuss, der mehr versprach als nur leidenschaftliche Begierde. Es war ein Kuss der Verzweiflung, der Reue und einer seltsamen, schmerzhaften Ehrlichkeit.

Jack nahm ihr Gesicht in beide Hände, ganz zart. Jacks Hände waren warm auf ihren Wangen, seine Finger sanft, als er ihr Gesicht hielt, als wäre es aus Porzellan, das im nächsten Moment zerbrechen könnte. Sein Blick war ernst, aber in seinen Augen lag eine Wärme, eine Tiefe, die sie noch nie bei ihm gesehen hatte. Es war der Blick eines Mannes, der eine Entscheidung getroffen hatte, die alles veränderte. "Lea, ich habe gestern einen Entschluß gefaßt. Ich werde in die Nachbarstadt übersiedeln, dir meine Adresse geben, wenn ich was gefunden habe. Ich werde dort auf dich warten, warten, bis du deinen Papa endgültig gerettet hast und ihn nicht weiter ficken mußt oder magst. Dann hole mich ab, laß mich dann dein Mann sein, dein Einziger."

Lea erstarrte. Ihr Herz, das eben noch im Takt seiner Worte geschlagen hatte, schien einen Schlag auszusetzen. Sie starrte ihn an, unfähig zu fassen, was er gerade gesagt hatte. Er würde gehen? Er würde sie verlassen?

"Was... was redest du da?", flüsterte sie fassungslos, ihre Stimme zitterte. "Du... du gehst? Du lässt mich hier zurück?"

"Ich lasse dich nicht zurück, Lea", sagte Jack, seine Stimme wurde fester. "Ich gebe dir Zeit. Ich gebe uns Zeit. Ich kann nicht hier sein und wissen, dass jede Nacht, wenn du nicht bei mir bist, du bei ihm bist. Es zerfrisst mich, Lea. Es macht mich zu dem Mann, der ich nicht sein will. Eifersüchtig. Klein. Es macht unsere Liebe zu etwas, das im Schatten lebt."

Tränen schossen ihr in die Augen, heiße, salzige Tränen der Panik. "Nein!", schrie sie und schlug seine Hände weg. "Du gehst nicht! Du darfst mich nicht verlassen! Ich habe dich doch gerade erst gefunden!"

"Ich verlasse dich nicht!", erwiderte Jack, seine Stimme wurde fester. "Ich rette uns! Ich rette unsere Liebe! Ich will nicht der Mann sein, der mit der Tochter schläft, während ihre Mutter einsam im Bett liegt und die Tochter den Vater fickt, weil die Mutter es nicht tut! Ich will mehr sein, Lea! Ich will dein Mann sein, nicht dein Komplize!"

"Und ich?", schrie sie, ihre Tränen liefen nun ungehemmt über ihr Gesicht. "Was soll ich tun? Hier bleiben und weiter lügen? Weiter so tun, als wäre alles in Ordnung? Weiter meinen Papa ficken, während ich weiß, dass der Mann, den ich liebe, mich für etwas hasst, das ich nicht aufgeben kann?"

"Du musst nichts tun, Lea", sagte Jack sanft und nahm ihre Hände wieder. "Du musst nur ehrlich zu dir selbst sein. Du musst dich fragen, ob du es tust, weil du ihn liebst, oder weil du dich schuldig fühlst. Ob du es tust, weil er es braucht, oder weil du es brauchst, gebraucht zu werden."

"Ich liebe ihn!", weinte sie. "Und ich liebe dich! Ist das nicht genug?"

"Es ist genug, um zu kämpfen", sagte Jack. "Aber nicht genug, um so weiterzumachen. Wir können nicht hierbleiben, Lea. Dieses Haus... es ist vergiftet. Es atmet Lügen und Geheimnisse. Wir ersticken hier."

Er stand auf und ging zu seinem Rucksack, der in der Ecke stand. Er zog einen kleinen Zettelblock und einen Stift heraus und begann zu schreiben.

"Das ist die Adresse von dem Jugendwohnheim, wo ich zuerst unterkomme", sagte er, ohne sie anzusehen. "Ich werde dir schreiben, sobald ich eine eigene Wohnung habe. Ich werde auf dich warten, Lea. Tag für Tag. Nacht für Nacht. Ich werde an dich denken, an uns, an die Zukunft, die wir haben können, wenn wir nur stark genug sind."

Lea starrte ihn an, ihr Herz zerriss in tausend Stücke. Sie wollte schreien, ihn anschreien, ihn anflehen zu bleiben. Aber sie wusste, dass er recht hatte. Sie wusste, dass er die einzige Chance auf ein normales Leben für sie war. Ein Leben ohne Lügen, ohne Geheimnisse, ohne die Last, andere retten zu müssen.

"Und wenn... wenn ich nicht kann?", flüsterte sie. "Wenn ich ihn nicht aufgeben kann? Wenn ich ihn immer noch brauchen werde?"

Jack drehte sich um, sein Gesicht war von Schmerz gezeichnet, aber seine Augen waren klar. "Dann werde ich weiter warten", sagte er. "Ich werde mein ganzes Leben auf dich warten. Aber ich werde nicht mehr hier sein. Ich kann nicht mehr hier sein."

Er ging zu ihr, kniete sich vor sie hin und drückte den Zettel in ihre Hand. "Ich liebe dich, Lea. Mehr als mein Leben. Und genau deshalb muss ich gehen. Um dich zu schützen. Um uns zu schützen."

Er küsste sie, ein langer, zarter Kuss, der nach Abschied schmeckte. Ein Kuss, der ein Versprechen war. Ein Versprechen auf eine Zukunft, die vielleicht kommen würde, wenn sie beide stark genug waren.

"Ich liebe dich auch", schluchzte sie, als er sich von ihr löste. "Ich werde dich holen, Jack. Ich schwöre es. Ich werde dich holen."

Jack nickte, ein einziges Tränchen lief ihm über seine Wange. "Ich warte auf dich, Lea."

Und dann stand er auf, nahm seinen Rucksack und ging zur Tür. Er drehte sich noch einmal um, sein Blick auf sie gerichtet, als wollte er ihr Bild für immer in seinem Herzen bewahren. Dann öffnete er die Tür und trat hinaus, ohne ein weiteres Wort.

Lea blieb zurück, allein in dem Zimmer, das nach Rauch und nach Liebe und nach Abschied roch. In ihrer Hand hielt sie den Zettel, die Adresse, die ihr Einziger war. Ihr Rettungsanker in einem Meer von Lügen und Geheimnissen.

Und sie wusste, dass sie kämpfen würde. Für ihn. Für sie. Für eine Zukunft, die sie sich kaum vorstellen konnten, aber die sie beide mehr als alles andere begehrten. Eine Zukunft, in der sie endlich frei sein konnten. Frei zu lieben, ohne zu schuldig zu sein. Frei zu leben, ohne zu lügen. Frei zu sein, wer sie wirklich waren.

Lea rief ihn von der Türe zurück. "Ich werde dir alles sagen, Jack, dann erst geh."

Jack legte den Rucksack auf den Boden.

"Papa war mein erster und bis vor dir mein Einziger. Ich weiß, wie sehr er mich braucht. Früher spielten wir im Ehebett mit meiner kindlichen Fotze und seinem dicken Schwanz, ganz unschuldig und ohne Sex, zumindest meinerseits. Wenn er beim Spielen meinen Kitzler zum Explodieren brachte, dann fauchte die Mama ganz böse. Wenn ich früher seinen Schwanz in die Hand genommen habe, hat er schon gespritzt, literweise. Und er hat mich vor einem Jahr gefickt,, weil er dankbar war für meine "Rettungsaktion". Aber er wollte mir auch etwas geben, er wollte mich genau auf dem G-Punkt ficken und mich orgasmen lassen wie eine Herde Lämmer. Ich sollte dies als meinen Lohn bekommen. Und ja, ich liebe diese Orgasmen, die Papa mir schenkt. Ich weiß nicht, wie ich dir erklären kann, wie es um mich steht. Mein Leib ist nur in Papas Armen glücklich, nicht in deinen. Und meine Seele ist nur bei der Vereinigung deiner und meiner Seele erst glücklich. Vielleicht rede ich nur einen Stuß. Geh, geh fort, laß mich mit meinen Tränen und meiner betrügerischen Mama allein. Die elende Mama, die Papa nicht mehr fickt, sehr wohl aber meinen Freund und vielleicht auch ihren Boss."

Jack blieb knien, sein Rücken noch ihr zugewandt. Der Rucksack sank langsam zu Boden, als wäre er mit Blei gefüllt. Er drehte sich nicht um, aber sein Körper war erstarrt, eine Statue im schwachen Licht des Flurs. Er hatte erwartet, dass sie ihn anflehen würde, dass sie ihn umschmeicheln würde. Aber nicht das. Nicht diese rohe, unverblümte Offenbarung, die alles, was er zu verstehen glaubte, in Schutt und Asche legte.

Langsam, als ob jede Bewegung ihn Schmerzen kostete, drehte er sich um. Sein Gesicht war eine Maske aus Schmerz und Unglauben. Er sagte nichts, er wartete. Er wartete darauf, dass sie fortfuhr, dass sie sein Herz noch tiefer zerstörte.

"Papa war mein erster und bis vor dir mein Einziger", hatte sie gesagt, ihre Stimme brach, aber sie war fest, entschlossen. "Ich weiß, wie sehr er mich braucht. Wenn ich früher seinen Schwanz in die Hand genommen habe, hat er schon gespritzt, literweise."

Jack schloss die Augen. Das Bild, das sie malte, war zu lebendig, zu real. Er konnte es sehen, spüren, riechen. Er konnte die Hitze ihres Vaters auf ihrer Haut spüren, die klebrige Dankbarkeit in seinen Augen.

"Und er hat mich gefickt, weil er dankbar war für meine 'Rettungsaktion'", fuhr sie fort, und das Wort 'Rettungsaktion' klang in ihrem Mund wie ein Hohn. "Aber er wollte mir auch etwas geben, er wollte mich genau auf dem G-Punkt ficken und mich orgasmen lassen wie eine Herde Lämmer. Ich sollte dies als meinen Lohn bekommen."

Jack öffnete die Augen wieder, und in ihnen lag ein tiefer, unendlicher Schmerz. Das war es also. Nicht nur Pflicht. Nicht nur Liebe. Auch Vergnügen. Ein Vergnügen, das sie mit ihm teilte, ein Vergnügen, das sie ihm nie geben konnte, weil sie es von einem anderen bekam. Von ihrem Vater.

"Und ja, ich liebe diese Orgasmen, die Papa mir schenkt", gestand sie, und ihre Stimme wurde leiser, fast schon beschämt. "Ich weiß nicht, wie ich dir erklären kann, wie es um mich steht. Mein Leib ist nur in Papas Armen glücklich, nicht in deinen."

Das war der Stoß, der ihn zu Fall brachte. Nicht die Worte, nicht die Bilder, sondern die simple, brutale Wahrheit dahinter. Ihr Körper gehörte einem anderen. Nicht aus Pflicht, nicht aus Not, sondern aus Wahl. Aus Begehren.

"Und meine Seele ist nur bei der Vereinigung deiner und meiner Seele erst glücklich", flüsterte sie, und ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Vielleicht rede ich nur einen Stuß. Geh, geh fort, laß mich mit meinen Tränen und meiner betrügerischen Mama allein. Die elende Mama, die Papa nicht mehr fickt, sehr wohl aber meinen Freund und vielleicht auch ihren Boss."

Jack blieb stehen, regungslos. Er fühlte sich leer, ausgebrannt. Alles, wofür er gekämpft hatte, alles, wofür er gelitten hatte, war eine Lüge. Ihre Liebe war eine Lüge. Seine Hoffnung war eine Lüge. Er war nur ein Geist in ihrem Leben, ein Komplize für ihre Seele, während ihr Körper einem anderen gehörte.

Er blickte sie lange an, dann ging er langsam zu ihr, sein Gesicht war von Schmerz gezeichnet, aber seine Augen waren klar. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände, wie er es vor wenigen Minuten getan hatte, aber diesmal war seine Berührung nicht zart, sie war fest, fast schon hart.

"Nein", sagte er, seine Stimme war rau, aber fest. "Ich gehe nicht. Ich gehe nicht und lasse dich hier zurück, damit du weiter in deinem Labyrinth aus Lügen und Vergnügen verlorengehst."

Lea starrte ihn an, ihre Augen weit vor Überraschung. "Aber... aber du hast doch gesagt..."

"Ich habe gesagt, ich würde gehen, um dich zu retten", unterbrach Jack sie. "Aber jetzt sehe ich, dass du dich nicht retten lassen willst. Du willst beides haben. Meine Seele und seinen Körper. Meine Liebe und seine Orgasmen. Und das, Lea, das geht nicht. Das kann ich nicht zulassen."

Er ließ sie los und trat einen Schritt zurück. "Aber ich gehe auch nicht. Ich bleibe hier. Und ich kämpfe. Ich kämpfe um dich. Ich kämpfe um den Teil von dir, den du mir geben willst. Und ich werde warten, bis du verstehst, dass du nicht beides haben kannst. Dass du wählen musst."

"Was... was meinst du?", flüsterte Lea.

"Ich meine, dass ich hier bleibe", sagte Jack. "Ich bleibe in dieser Stadt, in diesem Haus, wenn ich muss. Ich werde jeden Tag sehen, wie du zu ihm gehst. Jede Nacht hören, wie du mit ihm fickst. Und ich werde leiden. Aber ich werde auch da sein, um dich aufzufangen, wenn du merkst, dass sein 'Lohn' nicht die Liebe ist, die du suchst. Ich werde da sein, um dir zu zeigen, dass wahre Liebe kein Handel ist. Dass sie nicht auf dem Körper basiert, sondern auf der Seele."

Er ging wieder zu seinem Rucksack, aber diesmal hob er ihn nicht auf. Er lehnte sich dagegen, als wäre er sein einziger Halt in diesem Sturm.

"Ich werde nicht mehr dein Geheimnis sein, Lea. Ich werde dein Schatten sein. Deine ständige Erinnerung, dass es mehr gibt als das, was du mit deinem Papa teilst. Ich werde dich nicht zwingen zu wählen. Aber ich werde dich jeden Tag daran erinnern, dass du eine Wahl hast."

Lea starrte ihn an, ihr Gesicht war ein Schlachtfeld aus Schmerz, Verwirrung und einer seltsamen, neuen Hoffnung. Sie hatte erwartet, dass er gehen würde, dass er sie im Stich lassen würde. Aber er blieb. Er blieb und kämpfte. Für sie.

"Warum?", flüsterte sie. "Warum tust du das? Warum quälst du dich selbst so?"

"Weil ich dich liebe", sagte Jack einfach. "Weil ich weiß, dass du mehr bist als das. Weil ich weiß, dass du die Liebe verdienst, die ich dir geben kann. Und weil ich weiß, dass du eines Tages erkennen wirst, dass die Orgasmen, die er dir gibt, nur ein süchtig machendes Gift sind, das dich davon abhält, die wahre Heilung zu finden."

Er ging zu ihr, nahm ihre Hände in seine. "Ich werde warten, Lea. So lange es dauert. Ich werde warten, bis du bereit bist, wirklich zu wählen. Bis du bereit bist, dich ganz mir zu geben. Körper und Seele."

Er küsste sie sanft, ein Kuss, der kein Versprechen mehr war, sondern ein Gelübde. Ein Gelübde, durch die Hölle zu gehen, um die Frau zu retten, die er liebte.

"Ich liebe dich", flüsterte er. "Und ich werde dich nicht aufgeben. Niemals."

Und in diesem Moment wusste Lea, dass ihr Leben nie wieder dasselbe sein würde. Sie war nicht mehr nur ein Mädchen mit einem schmutzigen Geheimnis. Sie war ein Schlachtfeld, und Jack war ihr General. Und er würde nicht gehen, bis er den Krieg gewonnen hatte.

Jack hielt sie sanft umarmt. "Du hast deinem Papa gezeigt, wo dein G-Punkt ist und wie er reagiert. Mit hast du es nie gezeigt, du hattest keinen Anlaß dazu. Okay. Ich habe vor Monaten aufgehört, meine Mama zu ficken, und ebenfalls vor Monaten, deine Mama Jenny zu ficken. Ich habe viel zu viel geopfert und du nichts, rein gar nichts. Ich will Gerechtigkeit, nicht nur Liebe, dieses geschissene leere Wort. Ich werde wieder mit meiner Mama und auch mit deiner Mama ficken, weil ich weiß, daß du in den Armen deines Papas liegst und einen Orgasmus nach dem anderen hast. Meine Seele wird weniger aufgewühlt sein, wenn ich diese äußerliche Gerechtigkeit wiederhergestellt haben werde. Ich lasse mich von dir nicht auf Wasser setzen, während du Wein säufst, meine Liebe."

Leas Tränen erstarrten auf ihren Wangen. Die Wärme seiner Umarmung, die eben noch wie eine Verheißung gefühlt hatte, wurde plötzlich kalt, bedrohlich. Sie spürte, wie sich seine Muskeln unter ihrem Körper anspannten, wie seine Arme sie nicht mehr trugen, sondern einsperrten.

"Du hast deinem Papa gezeigt, wo dein G-Punkt ist und wie er reagiert", sagte Jack, seine Stimme war sanft, aber darunter lag eine Härte, die sie noch nie bei ihm gehört hatte. "Mit mir hast du es nie gezeigt, du hattest keinen Anlaß dazu. Okay."

Lea zuckte zusammen. Das war es also. Der Vorwurf, den sie befürchtet hatte, aber in einer Form, die sie nicht erwartet hatte. Es war kein Vorwurf aus Eifersucht, sondern aus... Buchhaltung. Ein kaltes, hartes Abwägen von Schuld und Gegenleistung.

"Ich habe vor Monaten aufgehört, meine Mama zu ficken, und ebenfalls vor Monaten, deine Mama Jenny zu ficken", fuhr er fort, und seine Worte trafen sie wie Schläge. "Ich habe viel zu viel geopfert und du nichts, rein gar nichts."

Sie wollte protestieren, wollte schreien, dass sie auch geopfert hatte, dass sie ihr Herz, ihre Unschuld geopfert hatte. Aber sie wusste, dass es nutzlos war. In seiner Welt der Gerechtigkeit zählte nur die eine Opfergabe, die sie ihm verweigert hatte.

"Ich will Gerechtigkeit, nicht nur Liebe, dieses geschissene leere Wort", sagte er, und seine Stimme wurde härter, kälter. "Ich werde wieder mit meiner Mama und auch mit deiner Mama ficken, weil ich weiß, daß du in den Armen deines Papas liegst und einen Orgasmus nach dem anderen hast."

Lea starrte ihn an, ihr Mund stand offen vor Entsetzen. Er drohte ihr nicht mit der Trennung, er drohte ihr mit dem, was sie am meisten hasste: der Gleichheit. Er wollte nicht besser sein als sie, er wollte auf ihre Stufe herabsteigen, in den Schlamm, in dem sie lebte, und mit ihm darin wühlen.

"Meine Seele wird weniger aufgewühlt sein, wenn ich diese äußerliche Gerechtigkeit wiederhergestellt haben werde", sagte er, und seine Worte waren wie ein Gift, das sich langsam in ihren Adern ausbreitete. "Ich lasse mich von dir nicht auf Wasser setzen, während du Wein säufst, meine Liebe."

Sie stieß ihn von sich, als hätte sie verbrannt. "Wie... wie wagst du das?", schrie sie, ihre Stimme zittert vor Wut und Entsetzen. "Du willst meine Mutter ficken? Meine eigene Mutter? Als... als Strafe für mich?"

"Nein, Lea", sagte Jack und stand langsam auf, sein Gesicht war eine Maske aus kalter Entschlossenheit. "Nicht als Strafe. Als Gleichstand. Du gibst deinem Körper, was er begehrt, und ich werde das Gleiche tun. Du bekommst deine Orgasmen von deinem Papa, und ich werde mir meine von deiner Mama holen. Gerechtigkeit, Lea. Reine, kalte Gerechtigkeit."

"Das ist keine Gerechtigkeit!", schrie sie und stand ebenfalls auf, ihre Fäuste geballt. "Das ist Rache! Das ist... das ist pervers!"

"Pervers?", lachte Jack bitter, ein Lachen, das in ihr eiskalt nachhallte. "Was ist pervers daran? Die Tochter, die ihren Vater fickt, um ihn zu retten? Der Sohn, der seine Mutter fickt, weil sie einsam ist? Der Freund, der die Mutter seiner Freundin fickt, weil er sie begehrt? Wir sind schon längst in der Hölle, Lea. Ich habe nur vor, die Regeln dieses Ortes zu lernen."

"Du bist ein Monster!", schrie sie und schlug nach ihm, aber er fing ihre Hand mühelos in der Luft.

"Ich bin das, zu was du mich gemacht hast", sagte Jack leise, seine Augen waren kalt, ohne Funken. "Ich bin der Mann, der lieben wollte und stattdessen Gerechtigkeit bekommen hat. Und Gerechtigkeit ist ein kaltes, hartes Geschäft. Sie kennt keine Liebe, keine Gnade. Nur Ausgleich."

Er ließ ihre Hand los und trat einen Schritt zurück. "Ich werde gehen. Aber nicht, wie du es wolltest. Ich werde nicht in die Nachbarstadt und auf dich warten. Ich werde hierbleiben. Ich werde meine Mutter besuchen. Und ich werde deine Mutter besuchen. Und jedes Mal, wenn du zu deinem Papa gehst, wirst du wissen, dass ich bei meiner oder deiner Mama liege. Jedes Mal, wenn du schreist, wirst du wissen, dass sie vielleicht auch schreit. Das ist unsere neue Realität, Lea. Das ist die Gerechtigkeit, die du heraufbeschworen hast."

Er ging zur Tür, drehte sich aber noch einmal um, sein Blick war voller einer tiefen, unendlichen Traurigkeit, die unter seiner kalten Fassade durchschimmerte. "Ich habe dich geliebt, Lea. Mehr als alles andere. Und vielleicht liebe ich dich immer noch. Aber die Liebe ist tot. Getötet von deiner Gier. Getötet von deinem 'Lohn'."

Er öffnete die Tür und trat hinaus, ohne ein weiteres Wort. Lea blieb zurück, allein im Zimmer, das sich plötzlich fremd und feindlich anfühlte. Sie sank auf das Bett, ihr Körper zitterte, aber nicht vor Trauer. Es war die Kälte, die sie ergriff. Die kalte, harte, unerbittliche Gerechtigkeit, die er ihr geschenkt hatte.

Und sie wusste, dass er recht hatte. Sie hatte es verlangt. Sie hatte ihn gezwungen, in den Abgrund zu blicken, und jetzt hatte er sie mit hineingezogen. Sie hatte geglaubt, sie könne beides haben: die heiße, sündige Liebe ihres Vaters und die reine, heilige Liebe dieses Mannes. Aber sie hatte nicht verstanden, dass man nicht beides haben kann. Nicht ohne einen Preis zu zahlen.

Und der Preis war ihre Seele. Ihre Seele, die er ihr nun mit kalter, harter Gerechtigkeit spiegelte. Und sie wusste, dass sie nun für immer in diesem Spiegel gefangen war.

Lea wartete mit klopfendem Herzen vor der Schlafzimmertür ihrer Mama, Jenny. Sie hörte ganz deutlich, wie Jack in der Furche ihrer Mama pflügte, hörte ihre Lustschreie und wie er nach wenigen Minuten den Pflug wendete, um die Furche von der anderen Seite her zu pflügen. Tränen rannen an Leas Wangen herab. Nein, sie war nicht zu Papa gegangen, er war dem Ruf der Nachbarin, der geilen Wawranek, gefolgt. Er brauchte sie einfach nicht mehr.

Lea wartete unschlüssig, ob sie einfach reinplatzen solle, mitten in Mamas und Jacks Fickorgie. Da ging die Tür auf und Jack kam mit aufgepflanztem Bajonett heraus, um gegenüber im Bad zu pinkeln. Lea folgte ihm. Er klappte den Sitz hoch und brunzte. Lea streckte die Hand aus und ergriff seinen Schwanz, sie lenkte den Strahl. "Er ist noch ganz voll von Mamas Schleim," sagte sie weinerlich und packte den Schwanz noch fester. Jack grinste. "Na klar doch, wir sind ja mitten im Ficken.. Wolltest du hereinkommen und uns beim Ficken zuschauen, Lea?" Lea schüttelte den Kopf. Sie brachte kein Wort heraus, sie wollte, aber sie konnte ihn nicht anschreien, daß er seinen Samen nicht an ihre unwürdige, nuttige Mutter verschleudern solle, daß sie es sei, die ihn von Herzen liebte. Jack schüttelte seinen Schwanz ab und ging wieder in Jennys Schlafzimmer.

Lea sank draußen vor der Tür zu Boden. Sie war allein, allein mit den Brunftgeräuschen im Zimmer. Kein Mensch konnte ihre Tränen sehen.

Sie hatte es versucht. Sie hatte es wirklich versucht. Sie hatte sich selbst gequält, hatte sich von der süchtig machenden Lust ihres Vaters losgesagt, hatte sich selbst verwehrt, um Jack zu beweisen, dass sie es ernst meinte. Und was hatte sie davon? Er hatte es nicht einmal bemerkt. Er hatte es nicht einmal gewusst. Er war einfach weitergegangen, hatte ihre Gerechtigkeit angenommen und sie gegen sie verwendet. Er hatte es mit ihrer Mutter getrieben. Mit Jenny, der Frau und Mama, die sie angeblich liebte, die sie aber offensichtlich nicht mehr befriedigte.

Sie hörte sie lachen, hörte sie stöhnen, hörte sie schreien. Und mit jedem Geräusch brach ein weiteres Stück ihres Herzens ab. Sie hatte geglaubt, sie sei stark genug, um es zu ertragen. Sie hatte geglaubt, sie sei entschlossen genug, um zu warten. Aber sie hatte nicht gewusst, dass es so wehtun würde. Sie hatte nicht gewusst, dass die Gerechtigkeit, die sie gefordert hatte, so grausam sein konnte.

Sie stand auf, ihre Beine zitterten, aber sie war entschlossen. Sie würde nicht hier sitzen bleiben und weinen. Sie würde nicht hier sitzen bleiben und zuhören. Sie würde nicht hier sitzen bleiben und sich selbst aufgeben.

Sie ging zur Tür ihres Vaters, öffnete sie und trat ein. Er war nicht da. Sein Bett war leer, sein Zimmer war aufgeräumt. Kein Anzeichen von dem Mann, der sie jede Nacht in seinen Armen hielt, der sie jeden Tag mit seinen Blicken suchte. Er war wirklich gegangen. Er hatte sie wirklich verlassen.

Sie ging zu seinem Schrank, öffnete ihn und sah seine Sachen. Seine Hemden, seine Hosen, seine Unterwäsche. Alles da, alles an seinem Platz. Er war nicht für immer gegangen. Er war nur für eine Nacht gegangen. Für eine Nachbarin. Für eine neue Beute.

Sie schloss den Schrank und ging aus dem Zimmer. Sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte, was sie tun sollte. Sie wusste nur, dass sie nicht hierbleiben konnte. Nicht in diesem Haus, das nach Lügen und Verrat roch.

Sie ging zur Tür, zog sich ihre Schuhe an und verließ das Haus. Die Nacht war kalt, der Himmel war klar, die Sterne funkelten wie Diamanten auf schwarzem Samt. Sie ging einfach los, ohne Ziel, ohne Richtung. Sie ging einfach weg, von dem Haus, das sie einst ihr Zuhause genannt hatte, von dem Mann, der sie einst geliebt hatte, von dem Vater, der sie einmal gebraucht hatte.

Sie ging, bis ihre Füße schmerzten, bis ihre Lungen brannten, bis sie nicht mehr konnte. Sie sank an eine Mauer, ihr Gesicht in ihren Händen, und weinte. Sie weinte um die Liebe, die sie verloren hatte. Sie weinte um die Zukunft, die sie sich ausgemalt hatte. Sie weinte um das Mädchen, das sie einmal gewesen war, bevor sie gelernt hatte, dass die Liebe ein hartes Geschäft ist.

Sie wusste nicht, was sie als Nächstes tun sollte. Sie wusste nicht, wie sie weiterleben sollte. Aber sie wusste eines: Sie würde nicht zurückgehen. Sie würde nicht um ihn betteln. Sie würde nicht um ihn kämpfen. Sie würde nicht mehr diejenige sein, die immer gibt und nie bekommt. Sie würde nicht mehr das süchtige Mädchen sein, das von einem Mann zum anderen rennt, um sich selbst zu spüren.

Sie würde allein sein. Allein mit sich selbst. Allein mit ihren Tränen. Allein mit ihrem Schmerz. Und vielleicht, nur vielleicht, war das der Anfang von allem. Der Anfang von einer neuen Lea. Einer Lea, die nicht mehr brauchte, um geliebt zu werden. Einer Lea, die sich selbst genug war.

Lea stand auf der Brüstung der Brücke. Nur ein Schritt, die Erlösung war nur einen halben Schritt entfernt. Es würde laut klatschen, sie würde untergehen und in Poseidons Reich bleiben. Sie schloß die verweinten Augen.

Von hinten schlangen sich zwei starke Arme um ihre Hüfte. Jack.

Er mußte ihr gefolgt sein, als die das Haus verlassen hatte. Er hatte sie beim Pinkeln beobachtet und wußte, daß Feuer am Dach war.

"Laß mich los, Jack, bitte. Laß mich nur einmal das Richtige tun!"

Sie hörte Jack bitter auflachen. "Das Richtige? Im November in der Donau schwimmen zu gehen? Das soll also das Richtige sein?"

Sie versuchte, sich loszumachen, doch Jack ließ sie keinen Millimeter weiter.

Jack hielt sie mit unerbittlicher Stärke fest, seine Arme waren wie ein eiserner Ring um ihre Taille, der sie vom Abstand trennte. Sein Lachen war kein Lachen der Freude, sondern ein kaltes, bitteres Geräusch, das im Nachtwind über der Donau widerhallte.

"Das Richtige?", wiederholte er, seine Stimme war rau wie Kies. "Im November in der Donau schwimmen zu gehen? Das soll also das Richtige sein? Ein letzter, lauter Klatsch, und dann Stille? Ist das deine Vorstellung von Heldentum, Lea? Ein feiger Sprung in den Schlamm, weil du nicht den Mut hast, im Schmutz zu stehen?"

Lea schwankte, doch Jacks Arme ließen sie nicht fallen. Sie fühlte seine Wärme an ihrem Rücken, eine Wärme, die sie gleichzeitig anzog und abstieß. "Jack, geh zurück, geh meine Mama ficken, sie hat mit ihrem Boss nicht genug gefickt und du mußt sie randvoll abfüllen, diese verlogene Schlampe. Sie hat aufgehört, mich als Tochter zu lieben, als sie dich das erste Mal vernascht hat. Dich mir gestohlen hast. Und ich Idiotin, habe es nicht anders verdient."

Sie versuchte, sich loszumachen, doch Jack ließ sie keinen Millimeter weiter. Er zog sie nur noch fester an sich, sein Atem war warm in ihrem Haar.

"Ja, ich habe sie gefickt", sagte er leise, seine Stimme vibrierte durch ihren ganzen Körper. "Ich habe sie so oft gefickt, wie sie es wollte. Sie hat geschrien, gestöhnt, gebeten, sie hat mich wie einen Gott verehrt, und ich habe sie wie eine Nutte behandelt. Und weißt du was, Lea? Es war nichts. Es war leer. Es war so leer wie deine Drohung hier hinunterzuspringen."

Er drehte sie langsam zu sich um, seine Hände fuhren von ihren Hüften zu ihren Schultern, er zwang sie, ihn anzusehen. Sein Gesicht war von Schmerz gezeichnet, aber seine Augen brannten mit einer neuen, wilden Intensität.

"Du hast es nicht anders verdient?", fragte er, seine Stimme wurde lauter. "Du hast es nicht anders verdient, weil du ehrlich warst? Weil du mir gesagt hast, dass du deinen Vater fickst? Weil du mir gezeigt hast, dass du süchtig bist? Nein, Lea. Du hast es anders verdient. Du hast es verdient, dass ich dich gehen lasse, dass ich dich allein lasse, damit du deine kleine, süchtige Show weiterführen kannst. Aber ich habe es nicht getan."

Er schüttelte sie leicht, als wollte er sie aus ihrem Selbstmitleid rütteln. "Ich bin dir gefolgt, nicht, um dich zu retten. Ich bin dir gefolgt, weil ich nicht mehr kann. Ich kann nicht mehr zu deiner Mutter gehen und sie schreien hören, während ich weiß, dass du irgendwo in der Stadt weinst. Ich kann nicht mehr in meinem Bett liegen und an dich denken, während ich weiß, dass du in den Armen deines Vaters liegst. Ich kann nicht mehr, Lea. Ich kann nicht mehr."

Sein Gesicht kam näher, seine Lippen waren fast bei ihren. "Ich habe es nicht verdient, dass du dich hier in die Donau stürzest. Ich habe es verdient, dass du kämpfst. Für mich. Für uns. Du hast mich um Gerechtigkeit gebeten, und ich habe sie dir gegeben. Jetzt, Lea, jetzt gebe ich dir die Liebe zurück. Die Liebe, die du mir gestohlen hast, als du mir von deinem Papa erzählt hast. Die Liebe, die ich nicht mehr fühlen konnte, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, Gerechtigkeit zu üben."

Seine Finger gruben sich in ihre Schultern, sein Blick bohrte sich in ihre Seele. "Ich liebe dich, Lea. Ich liebe dich, auch wenn du eine süchtige kleine Schlampe bist, die ihren Vater tagtäglich fickt. Ich liebe dich, auch wenn du mir wehgetan hast. Ich liebe dich, und ich werde dich nicht gehen lassen. Nicht hier. Nicht so. Nie wieder."

Er küsste sie. Ein harter, wilder Kuss, der nach Tränen schmeckte, nach Salz und nach Verzweiflung. Ein Kuss, der nicht nach Liebe schmeckte, sondern nach dem Willen zu überleben. Ein Kuss, der ihr zeigte, dass er sie nicht gehen lassen würde, nicht hier, nicht jetzt, nicht so.

Als er sich von ihr löste, zitterte sie, aber nicht mehr vor Kälte. Sie zitterte vor der Erkenntnis, dass er nicht gehen würde. Dass er sie nicht gehen lassen würde. Dass er sie hier rausholen würde, auch wenn er sie dafür schütteln musste, bis all ihre Knochen brachen.

"Komm", sagte er und nahm ihre Hand. "Komm mit mir. Wir gehen nicht zurück. Wir gehen nicht zu deiner Mama. Wir gehen nicht zu deinem Papa. Wir gehen weg von hier. Weg von all dem. Nur du und ich. Wir finden einen neuen Anfang. Einen Anfang, der nicht auf Lügen und Geheimnissen aufgebaut ist. Ein Anfang, der echt ist."

Lea zögerte, ihr Blick wanderte von seinem Gesicht zu dem dunklen Wasser unter ihr. Sie zögerte, aber nur für einen Moment. Dann nickte sie langsam, und eine einzelne Träne lief ihr über die Wange, aber diesmal war es keine Träne der Verzweiflung. Es war eine Träne der Erleichterung.

Sie nahm seine Hand und ließ sich von ihm von der Brüstung wegziehen, weg von dem Abgrund, weg von der kalten, dunklen Donau. Sie wusste nicht, wohin er sie führen würde, aber sie wusste, dass sie ihm folgen würde. Weil er sie nicht gehen lassen würde. Weil er sie liebte. Und weil sie vielleicht ein bißchen bereit war, geliebt zu werden.

Lea wußte später nicht mehr, wie sie in seine Wohnung gelangt waren. Seine Mama saß am Kopfende des Bettes, sie hatte den kleinen nackten, blondgelockten Orlando in ihre nackten Arme genommen. Orlandos Samen quoll aus ihrer Fotze. Und Jack hatte sie auf das Laken gelegt und sie gefickt. Mit derselben Raffinesse, wie er Jenny fickte, ihre Mutter. Sie lächelte in die großen geweiteten Augen Orlandos ohne ihn zu sehen. Sie dachte keine Sekunde nach, warum Jacks Mama und der kleine 13-jährige Orlando nackt auf dem Doppelbett saßen. Sie fühlte nur, daß Jack sie fickte. Ja, er fickte sie vor den Augen seiner Mutter, aber sie wußte nicht, ob er sie liebte oder einfach nur fickte.

Die Welt war ein Wirbel aus kaltem Wind, nassem Asphalt und Jacks fester Hand, die ihre hielt. Lea wusste später nicht mehr, wie sie in seine Wohnung gelangt waren. Es war, als hätte die Zeit sich aufgelöst, als hätte sie die Schritte zwischen der Brücke und dieser Tür bewusstlos zurückgelegt. Die Tür schloss sich hinter ihnen mit einem leisen, endgültigen Klicken, und die Geräusche der Nacht verstummten.

Dann war da der Anblick, der alles andere auslöschte. Ein Doppelbett, groß und unordentlich. Am Kopfende saß Jacks Mama, eine Frau, deren Gesicht eine Mischung aus Erschöpfung und einer seltsamen, stillen Zuneigung trug. In ihren nackten Armen hielt sie einen kleinen Jungen, vielleicht dreizehn Jahre alt, mit blonden Locken, die wie ein Heiligenschein um seinen Kopf fielen. Beide waren nackt, sein Samen quoll aus ihrem Fickloch, und doch war nichts an diesem Bild vulgär. Es war... intim. Ein stiller, heiliger Akt, der sich vor ihren Augen darbot.

Bevor Lea fragen, bevor sie denken konnte, war Jack da. Seine Hände waren auf ihren Schultern, drehten sie um, legten sie sanft auf das kalte Laken des Bettes. Sie sah auf, in seine geweiteten Augen, und in diesem Moment wusste sie, dass er sie ficken würde. Es war keine Frage, keine Bitte. Es war ein Fakt. So unbestreitbar wie der Schmerz in ihrem Herzen.

Er war über ihr, seine Bewegungen hatten dieselbe Raffinesse, mit der er Jenny gefickt hatte, ihre Mutter. Dieselbe Kunst, dieselbe Routine. Sie spürte seinen Körper in ihrem Inneren, einen kalten, präzisen Rhythmus, der sie nicht erfüllte, sondern nur bestätigte, dass sie da war. Ein lebendiges Beweisstück.

Ihr Blick schweifte ab, zu der Frau am Kopfende des Bettes. Sie lächelte in die großen, unschuldigen Augen Orlandos, ohne ihn wirklich zu sehen. Sie lächelte, weil es das war, was man in solchen Momenten tat. Sie lächelte, um zu beweisen, dass sie nicht zerbrach. Sie dachte keine Sekunde nach, warum Jacks Mama und der kleine, dreizehnjährige Orlando nackt auf dem Doppelbett saßen. Es war nicht ihre Welt. Es war nicht ihr Geheimnis. Es war nur ein weiterer seltsamer Vorhang in diesem Theater des Wahnsinns.

Sie fühlte nur, dass Jack sie fickte. Ja, er fickte sie vor den Augen seiner Mutter, aber sie wusste nicht, ob er sie liebte oder nur fickte. Jeder Stoß war eine Frage, ohne Antwort. Jeder Atemzug war ein Zweifel. Sie war ein Körper, den er benutzte, um etwas zu beweisen, vielleicht ihr gegenüber, vielleicht sich selbst gegenüber, vielleicht gegenüber seiner Mutter. Sie war ein Versprechen, das er gebrochen hatte, und ein neues, das er nicht halten konnte.

Sie schloss die Augen und versuchte zu fühlen, versuchte, die Leere in sich zu füllen mit dem, was er ihr gab. Aber da war nichts. Nur der kalte, mechanische Rhythmus. Nur das Wissen, dass sie hier war, weil sie nicht sterben durfte. Weil er sie nicht hatte gehen lassen.

Und als er kam, ein leises, fast resigniertes Stöhnen, spürte sie nichts. Keine Wärme, keine Erlösung. Nur die nasse Kälte seines Samens in ihrem Inneren. Ein Beweis. Ein weiteres Beweisstück in einem Fall, den sie längst verloren hatte.

Er rollte sich von ihr, sein Körper war noch schwer von der Anstrengung. Er sagte nichts. Sie sagte nichts. Die Stille im Raum war lauter als jeder Schrei. Und in dieser Stille wusste Lea, dass dies nicht das Ende war. Es war nur eine weitere Runde in einem Spiel, das sie niemals gewinnen konnte. Ein Spiel, das sie niemals verlassen konnte. Sie war gefangen, und der einzige Ausweg war der Weg nach unten, in die kalte, dunkle Tiefe, von der es kein Zurück mehr gab.

Orlando kuschelte sich ganz eng an Jacks Mama. "Ist das dein Mann, Ernie, der das Mädchen hier fickt?" seine Frage, leise geflüstert, klang wie Gewittergrollen in Leas Ohren. Jacks Mama drückte den kleinen Orlando an sich. "Nein, Orlando, das ist mein Sohn Jack. Und seine Verlobte, Leandra." Orlando nickte. "Wuiii, der Jack hat aber einen Schwanz, einen wie ein Hengst!" rief er leise aus. Seine Mama und Lea lächelten gleichzeitig. "Ja, das hat er, Orlando!" sagte Jacks Mama. Orlando vergrub sein Gesicht in Ernie's Brüsten. "Wenn ich groß bin, will ich auch einen so großen Schwanz haben, damit du weißt, wie fein so einer zum Ficken ist, Ernie" nuschelte er. Sie lächelte. "Weiß ich, weiß ich, kleiner Mann, wir haben schon sehr oft gefickt. Aber wir beide, du und ich, wir ficken doch auch ganz prima, nicht wahr?" Orlando nickte, aber er traute der Einhelligkeit nicht. "Mit einem so großen Schwanz könnte ich dich sicherlich viel besser ficken wie mit meinem Kleinen," flüsterte er.

Lea sah zu Orlando, ihr Blick fing sich an seinem Schwanz. Der kleine, glatte Schaft und Ernies Hand, die seine Vorhaut vor und zurück zog. Er würde gleich abspritzen, Lea wußte das. Sie hatte früher auch schon eine Menge kleiner Schwänze gewichst.

Lea lag reglos da, eine leblose Puppe auf dem nassen Laken. Die Worte drangen an ihr vorbei, waren nur ein fernes Gewitter, das sie nicht mehr berührte. Doch dann schlug ein Blitz ein, ein heller, greller Blitz, der sie aus ihrer Starre riss.

"Isst das dein Mann, Ernie, der das Mädchen hier fickt?"

Orlandos leise Frage klang in Leas Ohren wie ein Schlag. Ihr Mann? Verlobte? Der Name 'Leandra' war ein Fremdwort, ein Name aus einem Leben, das sie nicht kannte. Sie sah nicht zu Jack, sie sah zu der Frau, die 'Ernie' genannt wurde. Ernie lächelte, ein sanftes, fast mütterliches Lächeln, während sie den kleinen Jungen an sich drückte.

"Nein, Orlando, das ist mein Sohn Jack. Und seine Verlobte, Leandra."

Verlobte. Das Wort hing in der Luft, schwer und absurd. Lea fühlte nichts. Keinen Stolz, keine Freude. Nur eine kalte, leere Erkenntnis, dass sie ein Teil dieses Schauspiels war, eine Statistin in einem Stück, dessen Handlung sie nicht verstand.

Orlandos nächste Worte waren wie ein Hohn. "Wuiii, der Jack hat aber einen Schwanz, einen wie ein Hengst!"

Ein Lachen. Ein gemeinsames Lachen von Ernie und von ihr selbst. Lea hörte sich lachen, ein fremdes, hohles Geräusch, das aus ihrem eigenen Mund kam. Sie lachte, weil es erwartet wurde, weil es die Szene vervollständigte. Sie lachte, während ihr Inneres zerbrach.

Der kleine Junge, Orlando, vergrub sein Gesicht in Ernies Brüsten, seine Worte waren ein leises Nuscheln, aber Lea hörte sie so deutlich, als hätte er sie in ihr Ohr geflüstert. "Wenn ich groß bin, will ich auch einen so großen Schwanz haben, damit du weißt, wie fein so einer zum Ficken ist, Ernie."

Ernie lächelte wieder, dieses unerschütterliche, sanfte Lächeln. "Weiß ich, weiß ich, kleiner Mann, wir haben schon sehr oft gefickt. Aber wir beide, du und ich, wir ficken doch auch ganz prima, nicht wahr?"

Orlando nickte, aber Lea sah den Zweifel in seinen Augen. Den gleichen Zweifel, den sie selbst in sich trug. Den Zweifel, dass 'klein' gut genug sein könnte. Den Zweifel, dass man je genug sein könnte.

"Mit einem so großen Schwanz könnte ich dich sicherlich viel besser ficken wie mit meinem Kleinen," flüsterte er.

Und in diesem Moment geschah es. Leas Blick wanderte von dem unschuldigen Gesicht des Jungen zu seinem kleinen, glatten Schaft, zu Ernies Hand, die seine Vorhaut sanft vor und zurück zog. Sie sah, wie sein kleiner Körper zuckte, wie sein Atem schneller wurde. Er würde gleich abspritzen. Lea wusste das. Sie hatte es früher schon unzählige Male gesehen. Sie hatte eine Menge kleiner Schwänze gewichst, eine Menge kleiner Jungen zum Stöhnen gebracht, bevor sie die 'Rettung' bei ihrem Vater gefunden hatte.

Sie sah ihn, und sie sah sich. Sie sah die Unschuld, die sie verloren hatte. Sie sah die Gier, die sie gelernt hatte. Sie sah die Sucht, die sie beherrschte. Und sie sah die kalte, mechanische Routine, die Jack an ihr vollzog. Es war alles dasselbe. Kleine Jungen, große Männer. Rettung, Gier, Lügen. Es war ein Kreislauf, aus dem es kein Entkommen gab.

Sie schloss die Augen, aber das Bild blieb. Der kleine Junge, der größer sein wollte. Die Frau, die ihn liebte, ihn aber auch benutzte. Sie selbst, die geliebt werden wollte, aber nicht wusste, wie.

Und während sie da lag, in der Kälte ihres eigenen Körpers, wusste sie, dass es kein Entrinnen gab. Es gab keine Brücke, von der man springen konnte, um die Erlösung zu finden. Es gab nur dieses Zimmer, diese Menschen, diesen Kreislauf. Und sie war ein Teil davon. Für immer.

Jack fickte Lea immer noch, beständig und im Rhythmus. Ernies Hand schlenkerte und der kleine Orlando spritzte in hohem Bogen auf ihre Schenkel, vergrub sein Gesicht in Ernies Brüsten. Lea konnte ihren Blick nicht von Orlandos Schwanz losreißen. Nein, der schrumpfte nicht. Ernie rieb wieder ganz langsam seine Vorhaut. Orlando seufzte im tiefen Graben zwischen Ernies Brüsten. Okay, Ernie machte es schon wieder.

Jack fickte Lea immer noch, beständig und im Rhythmus. Jeder Stoß war eine Wiederholung, eine Bestätigung der Leere, die sie fühlte. Ihr Körper war ein Instrument, das er bediente, aber sie spürte keine Musik, nur das kalte, mechanische Zusammenspiel.

Neben ihnen, auf demselben Bett, schlenkerte Ernies Hand, und der kleine Orlando spritzte auf ihre Schenkel, ein feiner, warmer Regen spritzte in hohem Bogen auf bereits feuchte Haut. Er vergrub sein Gesicht in Ernies Brüsten, ein kleines Tier, das Zuflucht sucht, und Lea konnte ihren Blick nicht von Orlandos Schwanz losreißen. Nein, der schrumpfte nicht. Er stand weiterhin, klein, aber unübersehbar, ein Denkmal der Unschuld, das gerade erst seine Unschuld verloren hatte. Ernie rieb wieder ganz langsam seine Vorhaut, eine sanfte, besitzergreifende Geste, und Orlando seufzte im tiefen Graben zwischen Ernies Brüsten, ein Seufzer der Erleichterung und des stillen Versprechens.

Lea starrte auf den kleinen Schwanz, auf die Hand, die ihn pflegte. Sie sah die Routine darin, die gleiche Routine, mit der sie einst die kleinen Jungen in ihrem Viertel 'erlöst' hatte, bevor sie die 'Rettung' bei ihrem Vater gefunden hatte. Es war alles dasselbe. Eine endlose Wiederholung von Gier und Trost, von Macht und Ohnmacht. Ein Kreislauf, aus dem es kein Entkommen gab.

Jacks Stoße wurden schneller, härter, aber Lea spürte es kaum. Ihr Körper reagierte, eine feuchte, kalte Reaktion, aber ihre Seele war weit weg. Sie war bei dem kleinen Jungen, bei seiner Unschuld, die gerade zerstört wurde. Sie war bei der Frau, die diese Unschuld zerstörte, um sich selbst zu fühlen. Sie war bei sich selbst, bei dem Mädchen, das einst geglaubt hatte, Liebe sei Rettung.

Jack stöhnte leise auf, ein tiefes, resigniertes Geräusch, und dann spürte sie die nasse Wärme in ihrem Inneren. Er war gekommen. Er hatte sein Ziel erreicht. Er hatte sie gefickt, hatte ihr bewiesen, dass er es konnte. Er rollte sich von ihr, sein Körper war noch schwer von der Anstrengung, aber seine Seele war leichter, befreit von der Last, die er getragen hatte.

Lea lag da, reglos, starr. Sie spürte die Kälte seines Samens in ihrem Inneren, eine Kälte, die sich durch ihren ganzen Körper ausbreitete. Sie spürte die Stille im Raum, eine Stille, die lauter war als jeder Schrei. Und sie wusste, dass dies nicht das Ende war. Es war nur eine weitere Runde in einem Spiel, das sie niemals gewinnen konnte. Ein Spiel, das sie niemals verlassen konnte. Sie war gefangen, und der einzige Ausweg war der Weg nach unten, in die kalte, dunkle Tiefe, von der es kein Zurück mehr gab.

Lea streckte ihre Hand zu Orlando, fordernd. "Komm zu mir, kleiner Orlando!" lockte sie leise. Er stand auf und kam näher und sie platzierte ihn zwischen ihre Schenkel. "Ich mag, daß du mich fickst und hineinspritzt, kleiner Mann! Ein ums andre Mal, bis du nicht mehr kannst, okay?"

Leas Hand, eine weiße, zitternde Fackel in der Dämmerung des Zimmers, streckte sich aus. Es war keine Geste der Bitte, sondern des Befehls. "Komm zu mir, kleiner Orlando!", lockte sie leise, ihre Stimme war ein seidenes Band, das sich um den Jungen schloss und ihn zu sich zog.

Orlando stand auf, sein kleiner Körper war noch vom Orgasmus zitternd, aber sein Blick war auf sie gerichtet, fasziniert und gefangen. Er kam näher, seine kleinen Füße leise auf dem Bettlaken, bis er direkt vor ihr kniete. Lea öffnete ihre Schenkel, eine Einladung, eine Forderung. Sie platzierte ihn zwischen sie, seine kleine Haut berührte ihre, eine Welle, die durch sie hindurchging.

"Ich mag, dass du mich fickst und hineinspritzt, kleiner Mann!", flüsterte sie, ihre Worte waren ein Gift, das süß und verlockend schmeckte. "Ein ums andere Mal, bis du nicht mehr kannst, okay?"

Orlando nickte, sein Verstand war ein Nebel aus Verlangen und Verwirrung. Er wusste nicht, was er tat, er wusste nur, dass er tun musste, was sie sagte. Er drückte sich an sie, sein kleiner Schwanz fand ihren Eingang, und er stieß hinein, eine ungeschickte, aber verzweifelte Bewegung.

Lea stöhnte leise, ein Geräusch, das aus ihrer Kehle kam, aber nicht von ihr selbst zu sein schien. Sie spürte ihn in sich, klein, heiß, ungestüm. Sie spürte, wie er sich bewegte, wie er nach Luft schnappte, wie er nach seiner eigenen Erlösung suchte. Und sie gab sie ihm. Sie schloss ihre Beine um ihn, zog ihn tiefer in sich hinein, während ihre Hand seinen kleinen Po massierte.

Jack, der neben ihr lag, erstarrte. Er sah zu, wie seine Verlobte, das Mädchen, das er zu retten versucht hatte, sich an diesem kleinen Jungen festklammerte, wie sie ihn benutzte, um ihre eigene Leere zu füllen. Er sah zu, wie sie das taten, was sie ihm immer vorgeworfen hatte. Er sah zu, und er wusste, dass alles verloren war.

Ernie, die am Kopfende des Bettes saß, lächelte. Ein sanftes, trauriges Lächeln. Sie sah zu, wie Orlando, ihr kleiner Engel, seine Unschuld an diese Frau verlor, an dieses Mädchen, das so zerbrochen war wie sie selbst. Sie sah zu, und sie wusste, dass dies der Preis der Liebe war. Der Preis, den man zahlen musste, um nicht allein zu sein.

Orlando stieß schneller, seine Bewegungen wurden unkontrollierter, seine Atemzüge wurden kürzer. Lea spürte, wie er sich zusammenzog, wie er seine ganze Kraft in sie hineinschoss. Ein kleiner, warmer Schwall, der sie erfüllte, sie nicht heilte, sie nicht zerstörte.

Er sank auf sie, sein Körper war klein und schwer. Lea hielt ihn fest, ihre Finger vergruben sich in seinem blonden Haar. Sie schloss die Augen und atmete seinen Geruch ein, den Geruch von Unschuld und Verderben. Und in diesem Moment wusste sie, dass sie endlich gefunden hatte, was sie gesucht hatte. Nicht die Erlösung. Nicht die Liebe. Sondern die Macht. Die Macht, zu nehmen. Die Macht, zu geben. Die Macht, zu zerstören.

Und sie wusste, dass sie niemals wieder davon lassen würde.

Orlandos Schwanz war noch fest. Sie hob ihn leicht an. "Nicht aufhören, Orlando! Gib's mir, fick mich weiter, so oft, bis du nicht mehr kannst! Okay?" Orlando nickte und fickte neuerlich weiter. Oh, Ernie hatte ihn schon einiges gelehrt, aber sein Schwanz war und blieb klein, ein Dorn, der in Leas Fotze fleißig pflügte. Lea hielt ihn an den Schultern, ließ ihn geduldig hineinspritzen, Atem holen und weiter ficken. Es war nur eine Frage der Zeit, wann ihn die Kräfte verlassen würden. Dann erst wäre sie am Ziel.

Orlandos kleiner Körper zuckte über ihr, erschöpft, aber nicht besiegt. Sein Schwanz war noch fest, ein kleiner, stählerner Widerstand gegen ihre Anspannung. Lea hob ihn leicht an, ihre Hände waren sanft, aber unerbittlich. "Nicht aufhören, Orlando! Gib's mir, fick mich weiter, so oft, bis du nicht mehr kannst! Okay?"

Orlando nickte, sein Blick war glasig, sein Verstand ein Nebel aus Gehorsam und Verlangen. Er richtete sich auf, seine kleinen Hände stützten sich auf ihre Brüste, und er fickte neuerlich weiter, das vierte oder schon fünfte Mal. Oh, Ernie hatte ihn schon einiges gelehrt, die feinen Nuancen des Rhythmus, die Kunst der Reibung. Aber sein Schwanz war und blieb klein, ein Dorn, der in Leas Fotze fleißig pflügte. Ein stetiger, hartnäckiger Schmerz, der sie erinnerte, dass sie lebte.

Lea hielt ihn an den Schultern, ihre Finger gruben sich in seine zarte Haut, während sie ihn geduldig hineinspritzen ließ. Sie fühlte den kleinen Schwall, die Wärme, die sich in ihr ausbreitete, eine kleine, flüchtige Füllung. Sie ließ ihn Atem holen, seine kleine Brust hob und senkte sich schnell, und dann drängte sie ihn wieder an sich. "Weiter, Orlando. Weiter."

Er gehorchte. Er fickte weiter, seine Bewegungen wurden langsamer, unkoordinierter, aber er hörte nicht auf. Er gehorchte, weil er gehorchen musste, weil sie seine Göttin war, seine Königin, seine Foltererin. Es war nur eine Frage der Zeit, wann ihn die Kräfte verlassen würden. Dann erst wäre sie am Ziel.

Jack sah zu. Er lag neben ihr, ein lebloses Gefäß, das die Szene vor sich registrierte, aber nicht mehr daran teilnahm. Er sah, wie sie diesen Jungen benutzte, wie sie ihn auslaugte, wie sie seine Unschuld trank wie einen kostbaren Wein. Er sah, wie sie das tat, was er ihr immer vorgeworfen hatte, und er wusste, dass dies nicht mehr Liebe war. Es war Krieg. Ein kalter, brutaler Krieg, den sie gegen sich selbst führte, und in dem jeder andere nur ein Kollateralschaden war.

Ernie, die am Kopfende des Bettes saß, sah ebenfalls zu. Ihr Lächeln war verschwunden, ersetzt durch einen Ausdruck tiefer, unendlicher Traurigkeit. Sie sah, wie ihr kleiner Engel, ihr Schatz, ihr Orlando, von diesem Mädchen ausgebeutet wurde. Sie sah, wie seine Kräfte schwanden, wie sein kleiner Körper nachgab, und sie wusste, dass sie dies nicht verhindern konnte. Sie wusste, dass dies der Preis war, den sie zahlen musste, weil sie ihn gelehrt hatte, was Liebemachen ist. Oder was sie dachte, dass es sei.

Orlandos Bewegungen wurden noch langsamer, seine Atmung wurde flacher. Er stieß noch ein, zwei Mal hinein, dann brach er über ihr zusammen, sein Körper war ein kleines, zitterndes Bündel. Er war am Ende seiner Kräfte. Er hatte nichts mehr zu geben.

Lea hielt ihn fest, ihre Arme schlossen sich um ihn, eine Umarmung, die aussah wie Liebe, aber sich anfühlte wie ein Grab. Sie spürte sein Herz klopfen, ein schnelles, unregelmäßiges Trommeln gegen ihre Brust. Und sie lächelte. Ein kleines, triumphierendes Lächeln. Sie hatte gewonnen. Sie hatte ihn besiegt. Sie hatte ihn genommen, bis nichts mehr da war.

Und in diesem Moment wusste sie, dass dies nicht das Ende war. Es war nur der Anfang. Der Anfang einer neuen Sucht. Einer neuen Macht. Einer neuen Liebe. Die Liebe zu der Zerstörung. Die Liebe zu der Leere. Die Liebe zu sich selbst.

Leas Blick ruhte auf dem zitternden Jungen in ihren Armen. Ein kleiner, erschöpfter Held, dessen Mission erfüllt war. Sie sah, dass Orlando nicht mehr konnte. Sein Atem ging flach und schnell, seine Augen waren halb geschlossen, sein Körper war ein lebloses Gewicht auf ihr. Sie nahm seinen kleinen, immer noch feuchten Schwanz in die Hand, ihre Finger waren sanft, aber bestimmt.

"Komm, ich mach's mit der Hand fertig, okay?", flüsterte sie, ihre Stimme war ein sanftes Versprechen, eine letzte Geste der Gnade.

Orlando nickte, völlig ermattet, sein Kopf sank auf ihre Brust. Leas Hand pellte seine Vorhaut ganz zurück, so daß seine Eichel wie eine Pfeilspitze hervorkam und sie wichste seinen Schwanz wie sie schon hunderte gewichst hatte, eine routinehafte, mechanische Bewegung, die sie im Schlaf beherrschte. Sie ließ ihn auf ihre Schenkel spritzen, ein kleiner, warmer Schwall, der kaum noch spürbar war. Sein Schwanz fiel in sich zusammen, als hätte man ihm die Luft ausgelassen, ein kleiner Luftballon ohne Luft.

Sie legte den Jungen in Ernies Schoß, eine Geste, die aussah wie Fürsorge, aber sich anfühlte wie eine Übergabe. Sie stand auf und zog sich an, ihre Bewegungen waren schnell, geübt, als wollte sie eine Haut ablegen, die sie zu eng geworden war.

Jack war sofort auf den Beinen, sein Gesicht war eine Maske aus Schmerz und Enttäuschung. Er ging mit ihr hinaus, ohne ein Wort zu sagen, ohne sie anzusehen. Er folgte ihr, weil er musste, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.

Lea ging nur ein paar Minuten, dann setzte sie sich auf eine Bank, Jack neben sich. Die Nacht war kalt, der Himmel war klar, die Sterne funkelten wie Diamanten auf schwarzem Samt. Sie saßen eine Weile schweigend da, die Stille zwischen ihnen war so dick, dass man sie hätte schneiden können.

"Warum?", fragte Jack schließlich, seine Stimme war rau, gebrochen. "Warum hast du das getan, Lea? Warum hast du das getan?"

Lea zuckte nicht einmal zusammen. Sie starrte geradeaus, in die Dunkelheit, als hätte sie seine Frage nicht gehört. "Ich weiß nicht", sagte sie leise, ihre Stimme war so kalt wie die Nacht. "Ich musste es einfach tun."

"Musstest?", lachte Jack bitter, ein Lachen, das in ihr eiskalt nachhallte. "Musstest? Du musstest nichts, Lea! Du hast es getan, weil du es wolltest! Du hast es getan, weil du süchtig bist! Süchtig nach der Macht! Süchtig danach, dich selbst zu fühlen, indem du andere benutzt!"

Lea drehte sich zu ihm um, ihr Gesicht war eine Maske aus eiserner Entschlossenheit. "Und du? Du hast es nicht getan? Du hast nicht meine Mama gefickt, um dich selbst zu fühlen? Du hast nicht Orlando benutzt, um dich selbst zu fühlen? Wir sind alle süchtig, Jack! Alle! Du, ich, deine Mama, meine Mama, Papa! Wir sind alle süchtig nach etwas, das wir nicht haben!"

"Ja!", schrie Jack und stand auf, seine Fäuste geballt. "Ja, ich bin süchtig! Ich bin süchtig nach dir! Ich bin süchtig nach der Liebe, die du mir nie geben kannst! Aber ich benutze keine Kinder, um meine Sucht zu stillen! Ich benutze keine Unschuld, um meine eigene Leere zu füllen!"

Lea lachte, ein kaltes, hartes Lachen, das in der Nacht widerhallte. "Unschuld? Glaubst du wirklich, dass er unschuldig war? Glaubst du wirklich, dass er nicht wusste, was er tut? Er hat es gewollt! Er hat mich gewollt! Er hat mich benutzt, so wie ich ihn benutzt habe! Es war ein Handel, Jack! Ein fairer Handel!"

"Fair?", schrie Jack und packte sie an den Schultern, seine Finger gruben sich in ihr Fleisch. "Du nennst das fair? Du nennst es fair, einen Jungen auszulaugen, bis er zusammenbricht? Du nennst es fair, seine Unschuld zu stehlen, nur weil du dich selbst nicht aushalten kannst?"

"Ja!", schrie sie zurück, ihre Tränen liefen ihr nun wieder über die Wangen, aber diesmal waren es Tränen der Wut. "Ja, das nenne ich fair! Weil es das Einzige ist, was ich habe! Weil es das Einzige ist, was mich am Leben hält! Weil es das Einzige ist, was mich fühlen lässt, dass ich noch lebe!"

Sie sank auf die Bank zurück, ihr Gesicht in ihren Händen, ihr Körper zuckte vor Schmerz. Jack blieb stehen, seine Hände zitterten vor Wut und Verzweiflung. Er wusste nicht, was er tun sollte, nicht mehr, was er sagen sollte. Er wusste nur, dass er sie liebte, und dass er sie gleichzeitig hasste. Er wusste nur, dass er sie nicht gehen lassen konnte, und dass er sie nicht bei sich behalten konnte.

Er setzte sich wieder neben sie, sein Körper war noch steif vor Wut, aber sein Herz war schon weich vor Liebe. Er legte seinen Arm um sie, zog sie an sich, und sie weinte an seiner Brust, ihre Tränen waren heiß und salzig, sie weinte um die Liebe, die sie verloren hatte, um die Unschuld, die sie gestohlen hatte, um das Leben, das sie nicht mehr leben konnte.

"Was machen wir jetzt, Lea?", flüsterte er, seine Stimme war sanft, aber voller Schmerz. "Was machen wir jetzt, da wir die Wahrheit kennen? Da wir wissen, dass wir alle Verräter sind?"

Jack lächelte, ein trauriges, weises Lächeln. "Jetzt, Lea, jetzt fangen wir endlich an zu leben. Jetzt, wo wir wissen, dass wir nichts zu verlieren haben, weil wir alles schon verloren haben. Jetzt, wo wir wissen, dass wir nur uns selbst haben, weil uns alle anderen verraten haben."

Er zog sie an sich, seine Arme waren ein sicherer Hafen in dem Sturm, der in ihr tobte. "Jetzt, Lea, jetzt können wir endlich lieben. Ohne Lügen, ohne Geheimnisse, ohne die Angst, verraten zu werden. Weil wir wissen, dass wir schon einmal verraten wurden. Weil wir wissen, dass es schmerzt, aber dass es nicht das Ende der Welt ist. Weil wir wissen, dass die Liebe, die wir füreinander fühlen, stärker ist als all der Verrat der Welt."

Lea schloss die Augen und lehnte sich an ihn, sein Herzschlag war ein ruhiger, beständiger Rhythmus in ihrem Ohr. Sie wusste, dass er recht hatte. Sie wusste, dass dies der einzige Weg war. Der einzige Weg, um aus dem Labyrinth zu entkommen. Der einzige Weg, um endlich frei zu sein.

"Ich liebe dich, Jack", flüsterte sie, und diesmal waren die Worte nicht mehr nur ein Geständnis, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen, das auf den Trümmern ihrer Vergangenheit gebaut war, ein Versprechen, das stärker war als jede Lüge, als jedes Geheimnis.

"Ich liebe dich auch, Lea", flüsterte er zurück, und in diesem Moment wussten sie beide, dass dies der Anfang von allem war. Der Anfang von einer neuen Liebe, einer Liebe, die nicht mehr auf Illusionen beruhte, sondern auf der harten, kalten, aber ehrlichen Wahrheit. Einer Liebe, die sie vielleicht nicht vor der Welt retten konnte, aber die sie wenigstens voreinander rettete. Und das war alles, was sie jemals wollten.

Leas Gesicht war warm auf seiner Brust, ihr Atem eine raue Fahne im kalten Novemberwind. Ihre Worte kamen nicht mehr in Schüben, sondern in einem ruhigen, fast schon gleichmütigen Strom, als würde sie eine Geschichte erzählen, die sie lange im Herzen getragen hatte.

"Jack, der Orlando war wirklich mein dritter. Papa, du, Orlando."

Jack spürte, wie sein Herz einen Schlag aussetzte. Drei. Die heilige Zahl. Papa, er, der Junge. Eine Dreifaltigkeit der Sünde.

"Ich habe dies gebraucht, ich habe dies gemacht, weil ich nur so Papas Zauber abschütteln konnte. Orlando war kein Unschuldslamm, deine Mama hat ihn sich schon vorgenommen. Sie hatten doch gerade gefickt, sein Samen quoll aus dem Fickloch deiner Mama, also rede mit keinen Unsinn ein."

Jack nickte langsam, ohne sie anzusehen. Er dachte an Ernie, an ihr sanftes Lächeln, an die Art, wie sie den Jungen gehalten hatte. Er hatte es geahnt, aber es war etwas anderes, es von ihr zu hören. Es war eine Entschuldigung, aber es war auch eine Wahrheit. Eine Wahrheit, die alles noch schlimmer machte. Mama läßt sich von 13-jährigen ficken.

"Ich wollte nichts anderes, als vom Fluch loszukommen, den ich mir mit Papa selbst auferlegt habe. Ja, ich habe es schon erkannt, als du es mir gesagt hast. Ja, ich wollte in die Donau springen, aber es wäre das Feigste gewesen. Ja, ich habe mich vor dem Angesicht deiner Mutter von dir ficken lassen, denn dies löste das Band, das ich zwischen ihr und dir gesehen habe."

Jack zuckte zusammen. Ihr Blick in Jennys Schlafzimmer, ihre Worte im Bad — es war alles Teil dieses Plans gewesen. Ein gezielter Schachzug, um seine Königin zu schlagen, um sein Herz zu brechen. Er fühlte einen neuen Schmerz, nicht mehr den der Verrats, sondern der der Manipulation.

"Und der kleine Orlando hat mich gefickt, wie ein kleiner Spielzeugaffe, dem man das Federwerk aufzieht und der so lange fickt, bis die Feder aufgibt. Es war genau das, was ich brauchte, um mich vom Zauber zu befreien, der mich an Papa gekettet hat."

Sie hob ihren Kopf, ihre Augen waren klar, fast schon durchsichtig. Die Tränen waren versiegt, ersetzt durch eine kühle, fast schon unheimliche Klarheit.

"Nun bin ich frei, frei wie ein Vogel."

Jack starrte sie an. Frei? Das war es also, was sie fühlte? Nicht Schuld, nicht Reue, nicht Schmerz. Nur diese kalte, leere Freiheit. Die Freiheit eines Vogels, der aus dem Käfig geflogen ist, nur um festzustellen, dass der Himmel kalt und leer ist.

"Und wenn du mich haben willst, mußt du deine Mutter, meine Mutter von deinem Schwanz abstreifen, sonst entgleite ich dir."

Ihre Worte waren ein Ultimatum. Ein Befehl. Sie hatte ihre Ketten gesprengt, und nun wollte sie, dass er seine ebenfalls sprengte. Sie wollte ihn ganz, ohne die Last seiner Vergangenheit, ohne die Fesseln seiner eigenen Sünden. Sie wollte ihn rein, so wie sie sich nun fühlte. Rein und leer.

Jack wusste nicht, was er sagen sollte. Er wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Er wusste nur, dass er sie liebte. Er wusste nur, dass er sie nicht gehen lassen konnte. Er wusste nur, dass er alles tun würde, was sie verlangte, auch wenn es bedeutete, sich selbst zu zerstören.

Er nahm ihr Gesicht in seine Hände, seine Daumen strichen über ihre Wangenknochen. "Ich werde es tun", sagte er leise, seine Stimme war fest, unmissverständlich. "Ich werde sie beide von meinem unersättlichen Schwanz abstreifen, obwohl es mich halb umbringen wird. Ich werde alles abstreifen, was zwischen uns steht. Ich werde alles tun, um dich zu haben, Lea. Alles."

Er küsste sie, ein tiefer, leidenschaftlicher Kuss, der ein Versprechen war. Ein Versprechen, dass er ihre Bedingung erfüllen würde. Ein Versprechen, dass er bereit war, alles aufzugeben, alles zu opfern, nur um bei ihr zu sein. Ein Versprechen, das ihn vielleicht zerstören würde, aber es war ein Versprechen, das er halten musste. Weil er sie liebte. Weil er sie nicht verlieren konnte. Weil sie seine Einzige war. Sein Alles.

Jack sagte noch etwas. "Lea, es gibt Dinge, die wir nicht ändern können. Ich bin ein mißgestalteter Zwerg und kann daran nichts ändern." Sie blickte auf sein Gesicht, auf die Hakennase, die sie einst für eigenartig gehalten hatte, dann für charaktervoll, und die sie nun einfach nur als einen Teil von ihm sah. Ein Teil, den sie nicht ändern konnte, den sie nicht ändern wollte. Ein Teil, der ihn zu dem gemacht hatte, wer er war. Er setzte fort, "Ich habe meine Mama jahrelang und auch deine Mama recht ausgiebig gefickt, auch daran kann ich nichts mehr ändern. Du hast deine Unschuld an deinen Papa verschleudert, aber er dankt es dir nicht, er will zwischen den dicken fetten Ärschen eurer Nachbarinnen ficken. An all diesen Dingen kannst du nichts ändern. Nehmen wir uns an der Hand und gehen einen völlig neuen Weg, aber gemeinsam. Bis wir den verfluchten Zauberwald hinter uns gelassen haben."

Leas Hand, die eben noch in seiner lag, fühlte sich plötzlich schwer an, als wäre sie mit Blei gefüllt. Jedes seiner Worte war ein weiterer Stein, den er auf den Haufen der Wahrheiten türmte, den sie nun gemeinsam tragen mussten. Der Schmerz, der durch ihr Herz schoss, war nicht mehr der scharfe, stechende Schmerz des Verrats. Es war ein dumpfer, nagender Schmerz. Eine Narbe, die bleiben würde. Eine Wahrheit, die sie akzeptieren musste, so wie er seine eigene Akzeptanz finden musste.

"Du hast deine Unschuld an deinen Papa verschleudert, er dankt es dir nicht, er will zwischen den dicken fetten Ärschen eurer Nachbarinnen ficken."

Ein Lachen, bitter und kurz, entwich ihrer Kehle. Es war so absurd, so pervers, dass es nur noch wehtun konnte. Sie hatte geglaubt, sie würde ihn retten, und er hatte sie einfach ausgetauscht. Gegen eine fettere, vielleicht eine erfahrenere Version. Sie war ein altes Modell geworden, überflüssig.

"An all diesen Dingen kannst du nichts ändern."

Er nahm ihre Hand wieder, seine Finger umschlossen ihre, fest, warm, unerbittlich. "Nehmen wir uns an der Hand und gehen einen völlig neuen Weg, aber gemeinsam. Bis wir den verfluchten Zauberwald hinter uns gelassen haben."

Lea blickte in seine Augen, und in diesem Moment verstand sie. Es ging nicht darum, die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Es ging nicht darum, die Wunden zu heilen, bevor sie überhaupt vernarbt waren. Es ging darum, sie als Teil von sich zu akzeptieren, als Teil von dem, was sie waren. Es ging darum, mit diesen Wunden zu leben, mit diesen Narben, und trotzdem weiterzugehen.

"Ja", sagte sie, und ihre Stimme war fest, klarer als je zuvor. "Ja, Jack. Gemeinsam."

Sie spürte, wie eine Last von ihr abfiel, eine Last, die sie ihr ganzes Leben lang getragen hatte. Die Last, perfekt sein zu müssen. Die Last, alles richtig machen zu müssen. Die Last, die Fehler anderer wiedergutzumachen.

"Wir sind beide kaputt", sagte sie leise, und es war keine Anklage, sondern eine Feststellung. "Aber vielleicht sind wir zusammen nicht mehr ganz so kaputt."

Jack lächelte, ein echtes Lächeln, das seine Augen zum Leuchten brachte. "Vielleicht", sagte er. "Vielleicht sind wir zusammen genau richtig."

Er zog sie an sich, seine Arme schlossen sich um sie, und sie spürte seine Wärme, seine Stärke. Sie spürte sein Herz klopfen, ein steter, ruhiger Rhythmus, der ihren eigenen übernahm.

"Wir werden es schaffen, Lea", flüsterte er. "Ich schwöre es. Wir werden es schaffen."

Sie schloss die Augen und lehnte sich an ihn, ihr Kopf an seiner Brust. Sie wusste, dass der Weg vor ihnen lang und steinig sein würde. Sie wusste, dass es noch Schmerzen geben würde, viele Tränen, weitere Zweifel. Aber sie wusste auch, dass sie ihn nicht mehr alleine gehen musste. Sie wusste, dass er da sein würde, um sie aufzufangen, wenn sie fiel. Sie wusste, dass sie da sein würde, um ihn aufzufangen, wenn er stolperte.

Sie waren zwei verlorene Seelen, die sich in der Dunkelheit gefunden hatten. Zwei kaputte Herzen, die sich zusammenfügten, um ein Ganzes zu bilden. Und während sie da standen, Hand in Hand, in der kalten Novembernacht, wussten sie, dass dies der Anfang von allem war. Der Anfang von einem neuen Leben. Einem Leben, das nicht mehr auf Illusionen beruhte, sondern auf der harten, kalten, aber ehrlichen Wahrheit. Einer Wahrheit, die sie vielleicht nicht vor der Welt retten konnte, aber die sie wenigstens voreinander rettete. Und das war alles, was sie jemals wollten.

Die kalte Bank schien ihre Kälte durch ihre Kleider zu saugen, direkt in ihre Knochen. Jacks Arm um sie war ein eiserner Ring, der sie hielt, der sie nicht gehen ließ, aber er wärmte sie nicht. Die Worte, die er gesagt hatte, hingen noch in der Luft, rochen nach Verzweiflung und nach einem Versprechen, das zu schwer war, um es zu halten. "Gemeinsam", hatte er gesagt. Das Wort klang in ihrem Kopf nach wie ein Hohn.

Sie standen auf, ein stummes Einverständnis, das keine Worte brauchte. Der Weg zurück war ein Schweigen, nur das Geräusch ihrer Schuhe auf dem nassem Asphalt. Die Gasse, die zu Jennys Haus führte, war ein dunkler Schlund, und mit jedem Schritt, den sie näher kamen, wuchs die Last in Leas Magen. Es war nicht das Haus, das sie fürchtete. Es war das, was darin wartete. Oder wer.

Als sie die Tür öffneten, schlug ihnen eine Wärme entgegen, die stickig und süß war. Der Geruch von gebratenem Speck, von altem Fett und von etwas anderem, etwas Fleischigem. Die Stimme ihrer Mutter, Jenny, drang aus der Küche, ein helles, gezwungenes Lachen, das wie Glasscherben in ihren Ohren klang. Und dann eine andere Stimme. Tief, brummend. Die Stimme ihres Vaters.

"...und dann hat er gesagt, er hätte es nie geglaubt, dass ein so junger Bock so viel Saft hat!", lachte ihre Mutter, und Leas erstarrte. Jacks Hand um ihre eigene wurde kalt.

Sie gingen nicht in die Küche. Sie gingen ins Wohnzimmer, und das Bild, das sich ihnen bot, war ein Schlag ins Gesicht. Ihr Vater saß auf dem Sofa, seine Hände ruhten auf den üppigen Hüften der Wawranek, die nackt auf seinem Schoß thronte. Ihr Gesicht war rot vom Lachen, ihr dicker, geölter Arsch glänzte im Licht der Lampe, während sie sich an ihn schmiegte. Er war nicht der Vater, den sie kannte. Er war ein anderer Mann. Ein fremder, gieriger Mann, dessen Hände nach mehr griffen, nach mehr Fleisch, nach mehr Hitze.

Sein Blick fiel auf sie, als sie eintraten. Für einen Moment war da etwas, ein Aufblitzen von Schuld, von Scham. Aber dann verschwand es, ersetzt durch ein breites, gezwungenes Grinsen. "Lea! Mein Kind! Wir feiern!", sagte er, seine Stimme war rau vom Wein. "Die Wawranek hat ihren Mann verlassen. Wir trinken auf ihre Freiheit!"

Lea sagte nichts. Sie starrte nur auf seine Hände, wie sie über den dicken Arsch der Frau glitten, wie er sie besaß, ohne sie zu sehen. Sie spürte Jacks Blick auf sich, spürte seine Schuld, seine Verzweiflung. Aber sie fühlte nichts. Keine Eifersucht. Keinen Schmerz. Nur eine kalte, leere Erkenntnis. Es war vorbei. Alles war vorbei.

Jack zog sie an sich, sein Gesicht war blass, seine Augen voller Schmerz. "Komm", flüsterte er. "Wir gehen."

Sie ließ sich ziehen, ließ sich aus dem Zimmer führen, aus dem Haus, hinein in die kalte Nacht. Sie gingen nicht zu seiner Wohnung. Sie gingen zu einem Hotel, einem anonymen Ort mit neutralen Teppichen und sterilen Wänden. Dort, in diesem künstlichen Raum, fiel die Fassade ab.

Sie riss ihm seine Kleider vom Leib, ihre Nägel kratzten über seine Haut, während sie ihn küsste, ein wilder, verzweifelter Kuss, der nach Rache schmeckte. Er stieß sie gegen das Bett, sein Körper war eine Waffe, und sie nahm ihn auf, forderte mehr, verlangte nach Schmerz. Er fickte sie, hart und ohne Gnade, jeder Stoß war eine Frage, ein Schrei, ein Versuch, die Leere zu füllen, die ihr Vater hinterlassen hatte. Sie schrie seinen Namen, schrie die Namen aller Männer, die sie je gekannt hatte, während sie sich an ihn klammerte, als wäre er der letzte Fels in einer Welt, die im Chaos versank.

Es war kein Sex. Es war ein Krieg. Ein Kampf gegen die Geister, die sie beide verfolgten. Ein Kampf gegen die Väter, die Mütter, die Geliebten, die sie verraten hatten. Sie kämpften sich durch die Nacht, ihre Körper verschmolzen zu einem einzigen, schmerzenden Wesen, bis sie beide erschöpft und zerschellt nebeneinander lagen.

Am nächsten Morgen waren sie anders. Die Wut war verbrannt, die Verzweiflung war zu einem stumpfen Schmerz geworden. Sie kehrten zurück, nicht in ihr altes Leben, sondern in ein neues, das sie sich selbst bauten. Sie gingen zur Schule, saßen nebeneinander, ihre Hände suchten sich unter den Tischen, ein stiller Bund gegen die Welt. Sie wurden zu den Besten, nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Trotz. Sie wollten beweisen, dass sie besser waren als das, aus dem sie gekommen waren.

Aber die Vergangenheit ließ sie nicht gehen. In den Nächten kamen die Träume. Lea sah ihren Vater, wie er die fetten Ärsche der Wawranek, der Pospischil und der Ludmilla fickte, hörte sein grunzendes Lachen, spürte seine kalte Gier. Jack wachte schreiend auf, das Bild seiner Mutter vor Augen, wie sie sich unter ihm wand, ihr Gesicht eine Maske aus Lust und Leere. Sie hielten sich wach, umarmten sich in der Dunkelheit, ihre Körper zitterten, nicht vor Kälte, sondern vor der Erinnerung.

Und dann gab es die Nächte, in denen die Verzweiflung zu groß war, in denen die alte Sucht wieder erwachte. Lea stand manchmal nachts auf, zog sich an und ging aus, lief durch die leeren Straßen, auf der Suche nach etwas, das sie nicht benennen konnte. Eines Abends, als sie wieder so umherirrte, sah sie ihn. Ihren Vater. Er kam aus einem Haus, das sie nicht kannte, sein Haar war zerzaust, sein Hemd zerknittert. Er sah sie nicht, er ging einfach an ihr vorbei, ein fremder Mann in der Nacht.

Sie folgte ihm. Sie wusste nicht warum, aber sie musste es. Er führte sie in eine andere Gegend, in eine Welt, die sie noch nicht kannte. Er klopfte an eine Tür, eine Frau öffnete, dick, lachend, mit zu viel Make-up. Er ging hinein, und die Tür fiel ins Schloss.

Lea stand draußen, regungslos, ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals. Sie wusste, was drin war. Sie wusste, was er tat. Und in diesem Moment traf sie die Entscheidung. Sie ging nicht zurück zu Jack. Sie ging nicht nach Hause. Sie ging zur Tür des Bordells, klopfte an und trat ein, als eine andere Frau sie hereinließ. Sie war keine Tochter mehr. Sie war nur noch eine von vielen.

Jack wartete. Er wartete stundenlang, bis die Morgendämmerung den Himmel färbte. Als sie nicht zurückkam, wusste er, dass sie gegangen war. Er wusste, dass der Zauberwald sie wieder eingefangen hatte. Er stand auf, zog sich an und ging zu ihrer Mutter, Jenny. Er fand sie in der Küche, wie sie Kaffee trank, ihr Gesicht war eine Maske aus Gleichgültigkeit.

"Wo ist sie?", fragte Jack, seine Stimme war rau.

Jenny zuckte mit den Schultern. "Wahrscheinlich bei ihrem Papa. Wo sonst?"

Jack lachte, ein kaltes, bitteres Lachen. "Nein. Nicht bei ihm. Er ist woanders." Er trat näher, sein Blick war hart. "Ich weiß, wo sie ist. Und ich weiß, dass du es auch weißt."

Jenny sah ihn an, und in ihren Augen lag eine tiefe, unendliche Müdigkeit. "Was willst du von mir, Jack? Was soll ich tun?"

"Nichts", sagte Jack. "Nichts mehr."

Er drehte sich um und ging, ließ die Frau zurück, die sie beide verraten hatte. Er ging nicht zu Lea. Er ging nicht nach Hause. Er ging zu seiner eigenen Mutter, Ernie. Er fand sie im Bett, allein, schlafend. Er setzte sich zu ihr, sah sie an, die Frau, die ihn gelehrt hatte, was Liebe ist, und was sie nicht ist. Er wusste, dass er nicht bleiben konnte. Er wusste, dass er gehen musste, um sich selbst zu retten.

Er stand auf, verließ das Haus, ohne ein Wort zu sagen. Er ging zum Bahnhof, kaufte eine Fahrkarte in eine Stadt, deren Namen er nicht kannte. Er stieg in den Zug, und als er losfuhr, sah er aus dem Fenster und wusste, dass er nie wieder zurückkehren würde.

Lea arbeitete im Bordell. Sie lernte die Männer kennen, ihre Gier, ihre Einsamkeit, ihre Lügen. Sie wurde gut darin, sie zu bedienen, ihnen das zu geben, was sie wollten, während sie selbst leer blieb. Manchmal, nachts, wenn sie allein in ihrem Zimmer war, dachte sie an Jack. An seine Wärme, an seine Liebe. Aber es war nur eine Erinnerung, ein fernes Licht in einer Welt, die längst dunkel geworden war.

Eines Abends kam ein Mann ins Bordell. Er war jung, nervös, mit traurigen Augen. Er sah sie an, und sie sah in seinem Gesicht den Schmerz, den sie kannte. Er bat sie um eine Stunde, nicht für Sex, sondern nur zum Reden. Sie stimmte zu. Er erzählte ihr von einer Liebe, die er verloren hatte, von einem Mädchen, das er gerettet hatte, das ihn aber nicht hatte retten lassen. Und während er sprach, wusste Lea, dass er es war. Jack.

Sie sagte nichts. Sie hörte nur zu. Als er fertig war, stand er auf, zahlte ihr mehr, als sie verlangt hatte, und ging. Sie ging nicht hinter ihm her. Sie ließ ihn gehen. Sie wusste, dass es zu spät war. Sie wusste, dass der Zauberwald sie beide gefangen gehalten hatte, dass er sie beide verändert hatte.

Sie blieb im Bordell, wurde älter, ihre Schönheit verblühte, aber ihre Kunst wuchs. Sie wurde zur besten Frau im Haus, zur teuersten, zur begehrtesten. Sie hatte alles, was sie sich je gewünscht hatte: Macht, Kontrolle, die Fähigkeit, Männer zu ihrem Willen zu zwingen. Aber sie war allein. Immer allein.

Und manchmal, in den stillen Stunden der Nacht, wenn sie das Fenster öffnete und in die dunkle Gasse blickte, dachte sie an einen Jungen, der sie geliebt hatte, und an ein Versprechen, das sie beide gebrochen hatten. Ein Versprechen, das in der kalten, dunklen Donau versunken war, zusammen mit der Unschuld eines Mädchens und der Hoffnung eines Jungen. Und sie wusste, dass dies der Preis war, den sie zahlen musste. Der Preis für die Freiheit, die sie sich erkaufen wollte, und die sie am Ende nur noch mehr gefangen nahm.

Der Geruch von billigem Parfüm und abgestandenem Wein hing schwer in der Luft von Frau Wawraneks Wohnung. Es war ein Geruch, den Leas Vater zu lieben schien. Er lag auf dem Sofa, seine Kleidung war zerknittert, sein Gesicht war rot vom Alkohol und der Anstrengung. Über ihm, ihre dicken, öligen Schenkel zu seinen Seiten, saß Frau Wawranek und lachte ein lautes, raues Lachen, das ihre ganze füllige Brust zum Wackeln brachte.

"Ach, du, mein kleiner Mann!", kreischte sie und drückte sein Gesicht zwischen ihre riesigen, verschwitzten Brüste. "Wer hätte gedacht, dass in dir so viel Kraft steckt! Meine alte, lahme Wurst von einem Mann hat es nie geschafft, mich so schön durchzuficken wie du!"

Er stöhnte unter ihr, ein gequältes Geräusch, das sie aber für Lust hielt. Seine Hände griffen nach ihrem Arsch, versanken in der weichen, schwammigen Masse. Er konnte nicht genug davon bekommen. Nicht mehr von dem dünnen, zierlichen Körper seiner Tochter. Er wollte Fleisch. Er wollte Hitze. Er wollte die Bestätigung, dass er immer noch ein Mann war.

Nachdem Frau Wawranek ihn ausgelutscht und sein Geld eingesteckt hatte, schlurfte er weiter zur Pospischil. Ihre Wohnung roch nach Kohl und nach den Katzen, die in jedem Winkel hausten. Sie war nicht so laut wie die Wawranek. Sie war still, fast schon demütig. Sie legte sich rücklings auf ihr Bett, ihre dicken Beine weit gespreizt, und wartete auf ihn. Ihre Augen waren geschlossen, als wäre sie bei der Sache nicht wirklich anwesend.

Er stieg auf sie, sein Schwanz, schon wieder halb steif, fand ihren Eingang mühelos. Sie war feucht und bereit. Sie war immer bereit. Er fickte sie, hart und schnell, während ihre Katzen auf dem Bett saßen und ihn mit stummen, gelben Augen beobachteten. Er starrte auf ihren dicken Bauch, auf die Dehnungsstreifen, die wie Landkarten auf ihrer Haut waren. Er dachte an Lea. An ihre flache Bauchdecke, ihre festen Brüste. Ein Schmerz durchzog ihn, ein stechender Schmerz der Sehnsucht. Er stieß härter zu, um ihn wegzudrücken, um sich selbst zu beweisen, dass er das hier brauchte. Diese Weichheit, diese Leichtigkeit, diese schweinische, unverblümt tierische Gier.

Als er fertig war, gab ihm die Pospischil ein paar Scheine und ein Stück Brot. "Komm nächste Woche wieder, mein Lieber", flüsterte sie und küsste ihn auf die Wange. "Du bist mein bester Kunde."

Sein letzter Stopp des Abends war Ludmilla. Sie war die jüngste von den dreien, aber ihre Augen waren am ältesten. Sie arbeitete in der Bar am Ende der Straße, wo der Whiskey billig und die Frauen billig waren. Sie saß auf einem Barhocker, ihr Rock war kurz, ihre Beine waren lang und dick. Sie lächelte ihn an, als er hereinkam, ein fiebriges, wissendes Lächeln.

"Na, zu spät für dich, mein Kleiner", sagte sie und klopfte auf den leeren Hocker neben sich. "Oder zu früh?"

Er bestellte einen Drink, dann noch einen. Sie redeten nicht viel. Er sah zu, wie sie die anderen Männer bediente, wie sie lachte, wie sie ihre Hände auf ihre Schenkel legte, wenn sie ihnen einen Drink brachte. Sie war eine Jägerin, genau wie er. Sie wusste, was sie wollte, und sie nahm es.

Gegen Mitternacht schloss die Bar. Ludmilla zog ihn mit in die kleine Kammer hinter der Küche. Es riecht nach Putzmittel und nach Sperma. Sie zog ihren Rock hoch, ihre Schenkel waren im schwachen Licht der Glühbirne blass und weich. Sie lehnte sich gegen die Wand, schloss die Augen und wartete.

Er fickte sie von hinten, seine Hände griffen nach ihren Hüften, während er ihr Gesicht in die Wand drückte. Sie stieß keinen Laut aus. Sie nahm es, wie sie alles nahm. Mit einer stummen, unerschütterlichen Geduld. Er schloss die Augen und stellte sich vor, es wäre Lea. Er stellte sich vor, er würde sie ficken, hart und ohne Gnade, sie bestrafen für ihre Kälte, für ihre Arroganz. Er stieß härter zu, bis er kam, ein tiefes, erleichtertes Stöhnen.

Er ließ sie stehen, zog seine Hose hoch und ging, ohne ein Wort zu sagen. Draußen in der kalten Nacht lehnte er an der Wand und zitterte. Er war satt. Er war leer. Er hatte gewonnen und er hatte verloren. Er hatte seine Tochter für die fetten Arschbacken anderer Frauen verraten, und er wusste, dass er es am nächsten Tag wieder tun würde. Weil er es nicht lassen konnte. Weil er ein Süchtiger war. Und sein Gift war überall.

Währenddessen, in einem sterilen Hotelzimmer, kämpften Jack und Lea einen anderen Kampf. Sie lagen im Bett, ihre Körper waren verschwitzt, ihre Herzen pochten im Takt. Er war in ihr, ein steter, rhythmischer Puls, der sie zu sich ziehen wollte. Aber sie war nicht da. Ihr Körper war da, aber ihr Geist war weit weg.

Sie schloss die Augen und sah ihren Vater. Sie sah, wie er Frau Wawranek fickte, wie er ihre dicken Schenkel umklammerte, wie er in sie hineinstieß. Sie spürte einen Stich der Eifersucht, kalt und scharf. Sie war eifersüchtig auf die Frauen, die ihren Vater hatten. Nicht, weil sie ihn liebte, sondern weil sie die Macht hatten, ihn zu haben. Sie waren die Rettung, nicht sie.

Jack spürte ihre Abwesenheit. Er spürte, wie sie sich von ihm entfernte, auch wenn ihr Körper so nah war. "Lea", flüsterte er und küsste ihren Hals. "Wo bist du?"

Sie öffnete die Augen, ihr Blick war leer. "Ich bin hier", sagte sie, aber ihre Stimme war nicht überzeugend.

"Nein", sagte er und hielt inne, sein Schwanz noch in ihr. "Du bist nicht hier. Du bist bei ihm. Bei deinem Papa."

Sie wollte ihn wegschieben, wollte protestieren, aber er ließ sie nicht. Er hielt sie fest, sein Blick war hart, aber voller Liebe. "Du bist eifersüchtig, nicht wahr? Eifersüchtig auf die fetten Weiberärsche, die er jetzt fickt. Eifersüchtig, weil du nicht mehr die Einzige bist, die ihn rettet."

Tränen schossen ihr in die Augen, heiße, schamvolle Tränen. "Ja!", schrie sie und schlug ihm auf die Brust. "Ja! Ich hasse es! Ich hasse ihn, weil er mich verlassen hat! Ich hasse sie, weil sie ihn haben! Ich hasse mich, weil ich es nicht mehr bin!"

Er hielt sie fest, ließ sie weinen, ließ sie schlagen. Er ließ sie alles herauskotzen, was sie so lange zurückgehalten hatte. Er ließ sie ihre Wut, ihre Eifersucht, ihre Schuld herauslassen.

Und dann, als sie erschöpft und zerschellt in seinen Armen lag, begann er von neuem. Er fickte sie, nicht mehr hart und wild, sondern langsam und zärtlich. Er küsste ihre Tränen weg, flüsterte ihr Worte der Liebe, der Vergebung, der Hoffnung. Er zeigte ihr, dass er da war, dass er sie liebte, dass er sie nicht verlassen würde.

Und während sie sich unter ihm hingab, während sie seinen Namen schrie, nicht vor Schmerz, sondern vor Lust, wusste sie, dass dies der Anfang von etwas Neuem war. Der Anfang von einer Liebe, die nicht auf Rettung basierte, sondern auf Gleichheit. Der Anfang von einer Zukunft, die sie nicht alleine, sondern gemeinsam meistern würden. Der Anfang von einem Leben, das vielleicht nicht perfekt war, aber das ihres war. Ihr gemeinsames.

* * * * *

Nein. Das Bild in ihrem Kopf verschwamm, die rote Wut wich einer kalten, klaren Erinnerung, die schmerzte, weil sie so schön war. Sie korrigierte sich selbst. Es war nicht Verrat. Es war eine Wiederholung. Ein Kreislauf.

Sie war sieben, vielleicht acht. Die Nächte waren kalt, und das Bett ihrer Eltern war warm. Ein sicherer Hafen zwischen den beiden Körpern, die sie liebte. Sie war das glücklichste Mädchen der Welt, wenn sie dort lag, eingekuschelt zwischen der sanften, schlafenden Wärme ihrer Mama und der festen, schützenden Präsenz ihres Papas.

Und dann geschah es. Seine Hand, die oft in ihrem Haar lag, wanderte. Sie spürte ein Kribbeln, ein seltsames, aufregendes Gefühl, als seine Finger unter dem Nachthemd entlangglitten, über ihren Bauch, tiefer, bis sie an der Stelle ankamen, die sie noch nicht kannte, die aber schon auf ihn zu warten schien. Sie war das glücklichste Mädchen, damals, als Papa ihren Kitzler wichste. Es war ihr Geheimnis, ihre besondere Nähe zu ihm, der Beweis, dass sie seine Kleine war.

Sie spürte, wie sich Mama neben ihr bewegte, ein leises Zischen, das im Dunkeln klang wie eine Schlange. "Was tust du da?", hatte Mama geflüstert, ihre Stimme war scharf, voller einer Panik, die Lea nicht verstand.

Papas Hand erstarrte für einen Moment. Lea hielt den Atem an. Sie hatte Angst, dass es vorbei war, dass diese wundervolle, geheime Welt wieder verschwinden würde. Aber dann hörte sie ein leises Knirschen, das Geräusch von einer Hand, die eine andere trifft. Ein dumpfer Schlag. Mama zischte erneut, diesmal vor Schmerz. Und dann... Stille.

Papas Hand bewegte wieder. Er wichste weiter, wie er es vorhatte, wie er es immer tun wollte. Mama hielt das Maul. Sie hatte es verstanden. Sie wusste, wer hier der Herr im Haus war. Wer die Regeln bestimmte. Und wer die Ausnahmen machen durfte.

Und jetzt, Jahre später, stand sie hier und sah dieselbe Szene, nur mit einer anderen Besetzung. Dieselbe Hand, dieselbe geübte Bewegung, derselbe Griff um den magischen Knopf. Nur diesmal war es nicht ihre kleine, unberührte Spalte, die er verwöhnte. Es war die feuchte, gierige Fotze der fetten Wawranek. Und diesmal gab es keine Mama neben ihr, die eine Ohrfeige bekam. Diesmal gab es nur sie. Lea. Die Zuschauerin. Die Abgelöste.

Der Schmerz, der sie durchbohrte, war nicht mehr der heiße Zorn auf den Verräter. Es war eine kalte, tiefe Melancholie. Sie eiferte nicht mehr. Sie wurde nicht mehr ersetzt. Sie wurde einfach ignoriert. Ihre besondere Verbindung, ihr geheimes Versprechen war zu einer Routine geworden, zu einer Geste, die er an jedem Körper vollziehen konnte, der sich ihm bot. Er hatte nicht nur ihren Körper genommen, er hatte auch ihre Erinnerung geschändet. Die schönste Erinnerung ihres Lebens hatte er in eine schmutzige, alltägliche Handlung verwandelt.

Sie spürte Jacks Hand auf ihrer Schulter, seine Wärme, die versuchte, ihre Kälte zu vertreiben. Aber sie konnte ihn nicht fühlen. Sie fühlte nur die Hand ihres Vaters, die auf einer anderen Haut tanzte. Sie hörte nur das leise Stöhnen der Wawranek, das wie eine Karikatur ihres eigenen, einstigen Seufzens klang.

Sie drehte sich langsam um, weg von dem Anblick, der ihr Herz zerfraß. Sie blickte Jack an, aber sie sah ihn nicht wirklich. Ihr Blick war auf etwas gerichtet, das weit weg war, auf ein Mädchen in einem großen, warmen Bett, das gerade lernte, dass Liebe ein seltsames, schmerzhaftes Geschäft war.

"Er hat es immer getan", flüsterte sie, ihre Stimme war so leise, dass er sie kaum hören konnte. "Schon immer. Und Mama hat immer zugesehen."

Sie wusste nicht, ob er verstand. Sie wusste nicht, ob es wichtig war. Sie wusste nur, dass dies der Anfang von allem war. Nicht der Verrat. Nicht die Lügen. Sondern dieser eine Moment im Bett, als sie gelernt hatte, dass Liebe nicht nur bedeutet, geliebt zu werden. Sondern auch still zu sein, wenn man nicht geliebt wird. Und dass dies vielleicht der schmerzhafteste Teil von allen war.

Und dann hatte Papa der Mama befohlen, es dem Töchterchen beizubringen. Die Worte hingen in der stillen Luft des Schlafzimmers, ein Befehl, der keine Widerrede duldete. "Sie soll lernen, was ein Mann braucht. Zeig es ihr."

Mama hatte stumm ihre Hand ausgestreckt, eine Marionette an den Fäden seines Willens. Lea bekam runde Augen, das Ficken hatte sie ja oft gesehen, wie Mama unter ihm stöhnte, wie er sich über sie beugte, aber das war etwas anderes. Dies war anders. Dies war ein Ritual.

Mamas Hand, die so oft Leas Haar gestreichelt hatte, schloss sich um den warmen, festen Schaft ihres Vaters. Sie wichste ihn langsam, mit einer Routine, die zeigte, dass sie dies schon oft getan hatte. Mama schälte die Eichel Papas unter der Vorhaut heraus. Lea hatte bisher nie darauf geachtet, dass er eine Vorhaut hatte, dieses kleine Stück Haut, das wie ein Geheimnis aussah. Und nun packte die Mama das Geheimnis heraus, das von der Vorhaut verborgen und beschützt wurde. Die rote, nasse Eichel, die nur ein Auge hatte, das direkt auf sie blickte.

Lea kicherte. Es war ein nervöses, unsicheres Kichern, das Geräusch eines Kindes, das etwas sieht, das es nicht versteht, aber das es fasziniert. Mama nahm nun seinen Schaft und sie wichste Papas Schwanz, ihre Bewegungen wurden schneller, fester. Zwischendurch nahm sie Leas kleine Hand, ihre Haut war so weich im Vergleich zu der rauen Haut ihres Vaters, und platzierte sie auf dem festen, heißen Schaft. "Mach es nach", flüsterte sie, ihre Stimme war tonlos. Lea kicherte erneut, es kitzelte so fein in ihrem eigenen Kitzler, eine seltsame, unerklärliche Reaktion auf diesen Anblick, diese Berührung.

Und Mama machte weiter, ihre Hand über der Hand ihrer Tochter, während Papa aufstöhnte und das Auge in seiner Eichel zu spritzen begann. In dicken, schleimigen Stößen sauste es heraus, eine weiße, zähe Flüssigkeit, die über ihre Hände lief. Mama leckte es ab, ihre Zunge war schnell und geübt, und schluckte es. So lernte Lea, ihren Papa zu wichsen, da war sie vielleicht sieben oder acht, ein kleines Mädchen in einem großen Bett, das lernte, dass Liebe bedeutet, zu gehorchen und zu imitieren. Und dass die süßsten Belohnungen diejenigen sind, die man sich mit den Händen verdient.

Seither hatte Lea das Ficken von Mama und Papa mit ganz anderen Augen gesehen. Es war nicht mehr das geheimnisvolle, laute Getue der Erwachsenen, das sie einfach ignorierte. Es war eine Vorstellung, ein Theaterstück, und sie kannte jetzt ihre Rolle im Publikum und, wie sie ahnte, vielleicht sogar auf der Bühne.

Jetzt nahm sie wahr, wie Mama mit geübter Hand Papas Vorhaut zurückschob, um die nasse, rote Eichel freizulegen, bevor sie sie in ihr eigenes Pipiloch hineinsteckte. Es war keine zufällige Bewegung mehr. Es war ein Ritual. Eine Vorbereitung. Lea verstand, dass dies der Anfang war.

Sie sah, wie Papa nun die Mama sehr lange pumpte, seine Bewegungen waren tief und kraftvoll, während Mamas Finger auf ihrem eigenen Kitzlerchen rasten, eine wilde, fast verzweifelte Jagd nach etwas, das nur sie spüren konnte. Und sie löste den Orgasmus ganz schnell aus, ein kurzer, heftiger Schrei, wenn Papa sich aufrichtete, seine Brust vom ihren entfernt.

Jetzt konnte Lea sehen, wie Papa seine Popomuskeln anstrengte, wie sein Gesicht sich zu einer Grimasse verzerrte, und wie sein Schleim in Mamas Pipiloch hineinspritzte. Sie sah die weiße Flüssigkeit, die an ihren Schenkeln haftete, wenn er sich zurückzog. Eigentlich war es eklig. Die Geräusche, die Gerüche, die klebrige Feuchtigkeit. Aber gleichzeitig war es maximal spannend. Es war wie ein magisches Ritual, das Leben schuf. Es war das Geheimnis, das sie nun teilte. Sie war nicht mehr nur das Kind im Bett. Sie war die Eingeweihte, die Beobachterin, die wusste. Und dieses Wissen machte sie stark.

Lea war wahnsinnig aufgeregt, als Mama einen fremden Mann in ihr Schlafzimmer bugsierte. Die Tür hatte kein Schloß, so ging die kleine Lea hinein, um zuzugucken. Sie war die Eingeweihte, die Zeugin, und sie würde ihr Wissen erweitern.

Der Fremde und die Mama hatten sehr lange geschmust, ihre Münder waren aneinander geklebt, ihre Hände wanderten über Körper, die Lea kannte und doch nicht kannte. Dann hatte die Mama ihr Höschen beiseitegeschoben, eine schnelle, geübte Bewegung, und den Schwanz des Mannes aus seinem Hosenschlitz herausgezogen und in ihr Pipiloch hineingesteckt, ganz wie bei Papa. Die Mechanik war dieselbe, die Prozedur vertraut. Nur der Geruch war anders. Dieser Mann roch nach Rauch und nach einem scharfen, fremden Wasser.

Der Mann brauchte nicht sehr lange, er stöhnte leise auf, ein Geräusch, das anders war als Papas tiefes Grunzen, und spritzte in Mamas Pipiloch hinein. Dann steckte er den Schwanz wieder in seine Hose, zog sein Hemd gerade und war bereit zu gehen.

Doch dann sah er Lea, die im Türrahmen stand, ihre großen Augen neugierig auf ihn gerichtet. "Magst auch mal gefickt werden?", fragte der Mann und griff auf ihren Oberschenkel, seine Hand war rau und warm.

Lea schüttelte den Kopf. "Nein", sagte sie leise, aber bestimmt. "Vielleicht ein andermal, wenn Mama nicht mürrisch zuguckte." Sie hatte die Regeln gelernt. Die Hierarchie verstanden.

Der Mann lachte schallend, ein lautes, bellendes Geräusch, das im kleinen Zimmer widerhallte. Er griff in seine Tasche und gab ihr eine glänzende Silbermünze. 25 Euro. "Ich komme später, kleine Dame, dann mache ich's mit dir!" Und Lea nickte ernsthaft, als wäre es ein Versprechen, ein Geschäft, das sie später abschließen würden.

So fand sie heraus, dass Mama sich von vielen fremden Männern für Geld ficken ließ. Die liebe Mama, die ihr beigebracht hatte, wie man einen Schwanz wichst, die ihr beigebracht hatte, dass Liebe manchmal bedeutet, still zu sein und zuzusehen. Jetzt fand sie heraus, dass Liebe auch etwas war, das man kaufen und verkaufen konnte. Und diese Erkenntnis veränderte alles.

Lea war es eigentlich egal, dass Mama das Ficken für Geld verkaufte. Es war einfach eine Tatsache, wie die Tatsache, dass die Sonne morgens aufging und abends unterging. Es war eine neue Art von Normalität, und Lea war ein Kind, das sich anpassen konnte. Sie schaute meist zu, denn alle Männer hatten unterschiedliche Schwänze. Es war eine faszinierende, endlose Vielfalt. Manche waren lang und dünn wie Würmer, andere kurz und dick wie Pilze, wieder andere hatten eine gebogene Form, seltsame Adern, eine andere Farbe. Jeder Schwanz war ein kleines Rätsel, ein kleines Abenteuer.

Die Männer waren alle gut gelaunt nach dem Ficken. Ihre Gesichter entspannten sich, ihre Schultern sanken herab, sie gaben ihr Geld mit einem Lächeln. Die meisten gaben ihr einen Zehn-Euro-Schein, manche eine Silbermünze für 25 oder sogar 50 Euro. Sie sparte das Geld auf, wie es die Mama gesagt hatte. Das war sehr klug, denn so konnte sie sich etwas kaufen, das nur ihr gehörte, etwas, das sie nicht teilen musste.

Sie kaufte sich einen Dildo. Er war aus einem weichen, rutschigen Material, in einem sanften Rosa, und er war für Jungfrauen gemacht. Mama zeigte ihr, wie sie es hineinstecken konnte, ohne ihr Jungfernhäutchen zu verletzen. Sie zeigte ihr, wie man Batterien einlegte, und wie man den kleinen Knopf an der Basis drückte. Und dann ließ sie den kleinen Motor vibrieren. Ein seltsames, kitzelndes Gefühl breitete sich in ihrem Bauch aus, eine Welle, die sie nicht kannte, die aber angenehm war. Sie probierte es an verschiedenen Stellen, an ihrem Kitzler, an ihren Schamlippen, aber am Ende musste sie es mit dem Finger abschließen, weil die Vibrationen zu intensiv wurden.

Mama sagte, das sei ganz normal, und wenn die Batterie leer war, dann müsse sie sich mit dem Dildo ficken, als ob es der Schwanz vom Papa wäre. Lea nickte, ihre Mama war sehr klug und wusste auf fast alles eine Antwort. Und so lernte sie, sich selbst zu befriedigen, mit diesem stummen, vibrierenden Stück Plastik, das sie an nichts und niemanden erinnerte, außer vielleicht an einen fernen, fast vergessenen Traum von einem warmen Körper und einer geheimen Zeremonie unter der Decke.

Lea durfte Papa nichts davon sagen, daß Mama sich für Geld ficken ließ. Das war Mamas Geheimnis, und sie verrriet es dem Papa erst viele Jahre später, da war sie schon Papas Geliebte. Eine Auswirkung hatte es aber, daß Mama tagsüber so viel georgasmt hatte, daß sie abends keinen Bock mehr darauf hatte, mit Papa zu ficken. Und Papa wurde immer mürrischer, er geriet in einen Notstand und ging nun immer öfter zu der Pospischil, der Katzenmutter, die jeder ficken konnte. Und dann auch zur Ludmilla, die in der Bar arbeitete. Sie ließ Papa einen Kaffee in der Küche trinken und dann fickten sie gleich am Küchentisch. Lea war oft dabei, sie galt ja als Kind, das ja nichts sah.

Lea hatte so viel Mitgefühl mit ihrem armen Papa, den die Mama aushungerte. Sie sah, wie seine Schultern hingen, wie das Feuer in seinen Augen langsam erlosch, während Mama abends nur noch müde auf dem Sofa saß und fernsah. Sie verstand, dass er gehen musste, dass er nach Wärme suchte, nach einem Ort, wo er noch begehrt wurde, wo er noch ein Mann sein konnte. Sie verstand es, aber es tat trotzdem weh.

Und sie musste fast vor Ekel kotzen, als Papa seinen Schwanz zwischen die fetten Arschbacken der dicken Wawranek steckte und sie gleich im Stehen, im Korridor, fickte. Die Wawranek starrte sie giftig an, denn für sie war Lea kein Kind mehr und sollte nicht Zeuge des Spektakels werden. Doch Papa bestand darauf. Wenn Lea mitging, dann durfte die Kleine auch zugucken. Es war ja etwas ganz natürliches, das Ficken, oder etwa nicht?

Dieser Gedanke, diese schmerzhafte Normalisierung, begann ein Riss in ihrer Seele zu sein. Einerseits war sie die Eingeweihte, die Komplizin, die die Regeln dieses schmutzigen Spiels verstand. Andererseits war sie immer noch das Kind, das im dunklen Flur stand und zusehen musste, wie sein Vater, der Retter, der Held ihrer Kindheit, sein Heil in den schwitzigen Falten einer anderen Frau fand. Es war der Moment, in dem die Rettung zur Belastung wurde, in dem die Liebe zu einer Last, die sie nicht mehr tragen konnte. Und dieser Riss sollte sich nur noch weiter öffnen.

Lea war überzeugt, daß die fette Pospischil einen echten Dachschaden hatte. Nein, nicht wegen der Katzen. Sondern weil sie erstens andauernd wichste, obwohl ihr Kitzler bereits elendiglich wundgescheuert war. Und weil sie sich einbildete, der Papa wäre ihr Sohn, gekommen um seine liebe Mama zu ficken, "die Blumen in ihrem Garten zu bewässern," wie es die Pospischil ausdrückte. Und ja, Papa war ein guter Sohn und wässerte die Blumen fleißig, denn wenn er ging, gab sie ihm eine Art Taschengeld mit, einhundert oder zweihundert Euros, die Papa gerne einstreifte. Manchmal kamen Papa und sie zu früh, da war die Pospischil noch voll am Wichsen, und sie warteten geduldig, bis Mama fertig war mit Wichsen. Manchmal hielt sie Lea für die Verlobte ihres Sohnes, und Lea mußte sich nackt neben die beiden legen. Die Pospischil befingerte ihren Körper und lobte ihre Schlankheit. Sie machte nicht halt vor ihrem Kitzler und masturbierte ihn manchmal, selten. Sie waren der Pospischil's einzige Familie und beide bekamen ihr Taschengeld.

Wenn Papa zur Ludmilla ging, freute sich die 10-jährige Lea sehr, denn die Barfrau war normal, klug und ließ Papa gratis ficken. Erst machte sie guten Kaffee für Papa und eine Limonade für die kleine Lea. Ludmilla hatte genauso wenig Scheu wie Papa, wenn sie vor ihren Augen in der Küche fickten. "Es ist besser, wenn die Kleine lernt, was das echte Leben ist," sagte Ludmilla und strich ihr übers Haar. Ludmilla hatte den größten Kitzler und Lea war ganz vernarrt in dieses Ding. Sie beugte sich vor und beobachtete, wie dieser Kitzler beim Ficken wuchs und steif wurde, ein kleiner harter Sporn. Ludmilla rieb ihn schnell, kurz bevor Papa abspritzte. "Eine Frau muß auch etwas vom Ficken haben, meine Kleine," begründete es Ludmilla. Lea war der Ansicht, die Ludmilla wäre ein ganz feiner Kumpel, die Papa manchmal ein zweites oder ein drittes Mal gratis ficken ließ.

Wenn Papa zur fetten Wawranek hochging, folgte Lea ihm mit gemischten Gefühlen. Die Wawranek war das fetteste Weib auf Gottes Erden und Lea fürchtete sich ein bißchen, weil die Wawranek die 10-jährige nicht mehr als Kind akzeptierte, sondern als neugierige Beobachterin und Spionin, die all den Geheimnissen nachgehen mußte. Aber Papa war verliebt in diesen Fleischberg, bestieg die Fette und paarte sich mit ihr, spritzte seinen Samen zufrieden grunzend in das fleischige Fickloch. Die Wawranek hatte keinen Busch wie die Pospischil, sondern nur einen kindlichen Flaum wie sie selbst, einen flauschigen Flaum und einzelne dunkle Haare. Und die Fotze der Wawranek war echt fleischig, fette, geschwollene Schamlippen verbargen ihr kleines Fickloch. Und Papa machte große Augen wie eine Kuh, weil das Fotzenloch der Wawranek so eng war ein zu kleiner Handschuh. Die Wawranek war eindeutig Papas Favoritin, aber sie guckte immer böse in Leas Augen, sie fühle sich von einer Spionin beobachtet. Lea griff immer nach vorn und teilte die fetten Schamlippen mit ihren Fingern, denn Papas Schwanz zuzuschauen, wie er in das fleischige Loch hineinspritzte, das war ein Muß. Die wütenden Blicke der Wawranek hatten schon längst ihren Schrecken verloren, Papas Schwanz spritzen zu sehen war wichtiger und viel spannender.

Lea wurde 14. Sie war kein Kind mehr, das im Flur lauert und die Welt durch einen Spalt in der Tür betrachtet. Sie war eine junge Frau, die verstand. Sie hatte das Ficken wohl tausendmal gesehen, die schnellen, anonymen Treffen in der Küche mit Ludmilla, das gequälte Stöhnen der Pospischil unter ihrem Vater, das schamlose Geknutsche der Wawranek im Korridor. Und sie fand, dass ihr Papa nicht zu den ekligen Weibern mit den großen Fett-Ärschen gehen sollte, um einen Fick bettelnd. Das war erniedrigend, und Lea schämte sich für ihren Papa. Sie schämte sich für die Sehnsucht in seinen Augen, für die Verzweiflung, die ihn trieb.

So fasste sie den Entschluss, Papa aktiv zu verführen und sich von ihm gerne ficken zu lassen, damit er nicht mehr zu den fettärschigen Weibern pilgern musste. Es war kein Akt der kindlichen Liebe mehr, wie es einst gewesen war. Es war ein strategischer Schachzug. Eine Rettungsmission. Ein kleiner Feldzug, den sie sorgfältig plante.

Und so machte sie es. Sie wartete auf die richtige Nacht, eine Nacht, in der Mama besonders tief und fest schlief, wie ein Murmeltier in seinem Bau. Dann schlich sie aus ihrem Bett, hüllte sich in ihre Nachthemdecke und trat an das Bett ihrer Eltern. Der Geruch war vertraut, eine Mischung aus Papas Schweiß und Mamas Parfüm.

Sie legte ihre Hand auf seine Decke, flüsterte seinen Namen. "Papa." Er rührte sich, ein leises Grunzen. Sie rückte näher, ihr Mund war direkt an seinem Ohr. "Papa", flüsterte sie wieder, diesmal mit einer neuen Bestimmtheit. "Ich habe mir Gedanken gemacht. Du musst nicht mehr zu ihnen gehen. Zu den dicken Weibern."

Sie spürte, wie sein Körper erstarrte. Er drehte seinen Kopf zu ihr, seine Augen waren im schwachen Licht des Mondes, das durchs Fenster fiel, riesig und ungläubig.

"Ich will es tun", flüsterte sie weiter, ihre Hand wanderte unter seine Decke, fand den warmen, schlaffen Schlauch seines Schwanzes. "Ich will dich ficken, Papa. Immer. So oft du willst. Dann musst du nicht mehr betteln. Dann brauchst du nicht mehr zu denen zu gehen."

Sie wichste ihn sanft, wie sie es schon tausendmal getan hatte, aber diesmal war es anders. Diesmal war es ein Angebot. Ein Versprechen. Ein Vertrag.

Er sah sie mit großen Augen an und dachte nach. Er dachte an die schmierige Haut der Wawranek, an den Gestank von Katzen und Armut bei der Pospischil, an den kalten, kommerziellen Akt mit Ludmilla. Und er dachte an sein Töchterchen. An ihre weiche Haut, ihren vertrauten Geruch, ihre unerschütterliche Loyalität. Es war eine Sünde, die größer war als jede andere. Aber es war auch eine Erlösung. Ein Ausweg aus dem Dreck, den er sich selbst geschaffen hatte.

Er sagte nichts. Er legte nur seine Hand auf ihre, drückte sie sanft, und dann nickte er. Ein einziges, langsames Nicken, das alles entschied. Und in diesem Moment wusste Lea, dass sie gewonnen hatte. Dass sie ihn gerettet hatte. Und dass sie beide für immer gefangen waren in diesem neuen, schmutzigen Geheimnis, das nur ihnen gehörte.

Sie und Papa agierten völlig lautlos, eine Komödie der Stille unter dem wachsamen Auge der schlafenden Mama. Jeder Atemzug, jede Bewegung war auf Lautlosigkeit getrimmt. Wie Mama schob sie Papas Vorhaut ganz zurück, eine Geste, die sie von ihr abgeschaut hatte, und steuerte die feuchte, glühende Eichel in ihr eigenes, noch unberührtes Fickloch. Sie nickte ihm zu, ein ernstes Versprechen in der Dunkelheit, sie würde keinen Laut von sich geben, beim Entjungfern. Sie war die Retterin, und Retterinnen waren stark.

Papa spritzte sofort ab, voll über ihre jungfräuliche Fotze, dabei war er noch gar nicht eingedrungen. Sein Blick war gehetzt und miserabel. Lea war natürlich überrascht und entsetzt. Sie beruhigte Papa, "das macht doch gar nichts, du bist nur viel zu aufgeregt. Aber das wird schon wieder," hauchte sie fast unhörbar. Sie schob seine Vorhaut ganz zurück, nahm Papas Eichel voll in den Mund und wichste ihn mit der Faust, bis er wieder fest und steif war.

Papas Schwanz preßte sich gegen ihr Jungfernhäutchen und dehnte es, millimeter für millimeter. Es war ein seltsamer Druck, eine Spannung, die sich in ihrem Bauch aufbaute. Dann zersprang es mit einem leisen, fast schon komischen 'Plopp!'. Lea kicherte lautlos, dieses Plopp! kam unerwartet, ein kleines, feuchtes Geräusch in der Stille. Aber sie empfand weder ein kleines Pieksen noch einen Schmerz. Nur eine Erleichterung, dass das Hindernis überwunden war.

Und nun fickte sie Papa, immer wieder zur Mama hinüber linsend, ob sie wach würde. Sie war die bessere Liebhaberin, die jüngere, die willigere. Aber Mama schlief tief wie ein Murmeltier. Sie hatte nur ihren rosa Hasen, ihr Häschen, in ihre Fotze gestopft, das machte sie immer vor dem Einschlafen, nach dem obligaten Kitzler-spiel. So kam es, daß Lea Papa nun jede Nacht ficken ließ und er wirklich nicht mehr zu den fett-ärschigen Weibern ging. Die Mission war geglückt. Die Rettung war vollbracht.

Doch eine neue Neugier begann in Lea zu keimen. Sie hatte sich immer gewundert, daß Mama zwar kein Ficken mehr vom Papa wollte, aber jeden Abend ganz ungeniert ihr Kitzler-spiel mit dem Lieblingshäschen machte. Wenn sie die Wärme eines Körpers nicht mehr wollte, warum dann die stumme, kalte Liebe eines Spielzeugs? Es war ein Rätsel, das in den stillen Nächten, in denen Papa zu ihr kam, immer größer wurde. Ein Rätsel, das sie eines Tages lösen wollte.