Anni Genießt Es

von Lena A. Lien © 2023

Meine Mutter hatte tagelang geschwiegen und mich dann zu Willi geschickt — ich war froh, der bedrückenden Stimmung und meinem schlechten Gewissen zu entkommen. Bei Willi vergaß ich alles sofort, weil wir wieder voll in unsere kleine Welt abtauchten. Ich erzählte Willi kein Sterbenswörtchen von alldem — er hätte mir sowieso nicht geglaubt.

Nach einigen Tagen war Anni wieder da, und wir vertrugen uns. Willi mußte hoch und heilig versprechen, sie nie nie nie mehr zu bumsen. Trotzdem blieb sie jetzt viel vorsichtiger Willi gegenüber. Zaghaft nahmen wir unsere Wichsereien wieder auf, die Lust war stärker als das Mißtrauen.

Willi hielt sich natürlich nicht an sein Versprechen. Kaum war Anni wieder bei uns, bumste er sie wieder. Ich hatte zunächst vermutet, die Heulsuse würde endgültig abhauen, aber zu meiner Verwunderung ertrug sie alles mit Engelsgeduld. Sie wurde immer weicher und stiller, je öfter Willi sie wortlos hinlegte und seinen Schwengel hineinstieß. Sie wichsten überhaupt nicht mehr, sondern bumsten, so oft es nur ging. Ich saß ein wenig alleingelassen daneben und schaute meist nur zu; denn allein machte das Wichsen wenig Spaß. Das wieder mißfiel Willi, der mich unbedingt spritzen sehen wollte. Ich zuckte nur die Schultern und guckte weiter zu, wie er Anni vögelte. Der Moment, wenn er Annis schmatzende Muschi vollpumpte, faszinierte mich am meisten. Wir wußten zwar um die Gefahr einer Schwangerschaft und hatten eine vage Vorstellung von Verhütung, aber Willi dachte nur selten daran, den Schwanz zeitgerecht herauszuziehen. Häufig war er schnaufend wie eine Dampflok unterwegs, sah und hörte nichts, bis er sich in Anni ergossen hatte. Anni schien sich in dieses Schicksal ergeben zu haben und hielt sich an ihm fest, obwohl sie ihn längst hätte wegschubsen müssen. Sie puhlte zwar manchmal mit einem Taschentuch in der Scheide herum, um Willis Samen herauszubekommen, aber ich fand, daß das nicht sehr effektiv war. Nun ja, wir waren halt Kinder auf dem Land und alle drei eigentlich ziemlich einfältig. Die Götter hatten offenbar ein Einsehen und verhüteten weise.

Nicht so einsichtig war Willi. Seinem einfachen Gemüt war es nicht recht, mich nur als Zuschauer dabeizuhaben und offenbar schien es ihm auch nicht gerecht, daß nur er mit einem Mädchen bumste. Langsam und umständlich kam er zur Sache. Ich duckte mich mit roten Ohren, und Anni spreizte sofort alle zehn Finger abwehrend, denn das käme für sie nicht in Frage. Zugleich blinzelte sie unter ihren Wimpern neugierig zu mir herüber und versuchte meine Reaktion einzuschätzen. Es vergingen Tage, bis Willi seinen Willen bekam.

Es war an einem späten Nachmittag auf dem Heuboden, Willi hatte gerade Anni unter sich und hielt mittendrin inne. Dann drehte er sich halb um und winkte mir, näher heranzukommen. Ich robbte gehorsam näher heran, da packte er mich ziemlich fest um die Hüfte und zog mich zu sich heran. "Los, mach's!" zischelte er und zog seinen dicken Schwanz langsam aus Annis Scheide. Ich hatte panische Angst, um so mehr, als Anni das Unheil kommen sah und sich ihm entwinden wollte. Aber Willi hielt sie eisern fest und zischte mir ins Ohr, ich solle doch endlich machen. Zaghaft berührte mein kleiner Steifer Annis äußere Schamlippen, aber ich getraute mich nicht weiter. Willi rollte sich noch weiter zur Seite und schubste mich nach vorn.

Ich steckte in Anni. Verwundert spürte ich die feuchte, warme Enge, die meinen Schwanz umgab, verwundert dachte ich, daß der Himmel nicht einstürzte und ich keine Angst zu haben brauchte. Ich rührte mich nicht, bis ich spürte, wie Anni sich entkrampfte und lachte. "Er kann nicht," gickste sie spöttisch, "er kann nicht!" Jetzt wurde ich irgendwie zornig und versuchte, wild wie Willi zu sein und stieß und stampfte in Anni, die bald stillhielt und mich erstaunt ansah. Ich mußte ziemlich lange stoßen, bis es mir kam. Sie spürte, daß es zuckend aus mir hervorspritzte und versuchte sich verzweifelt zu entwinden. Ich wollte ihn auch herausziehen, doch Willis Bein lag schwer auf mir und drückte mich nieder. Ich sah sie nur mit stumpfen Kalbsaugen an, während alles hineinspritzte. Mein Gott, war mir elend, ich dachte die ganze Zeit über an meine Mutter, wo ich auch alles hineingespritzt hatte.

Danach war zunächst Stille, wir lagen in einem wilden Knäuel übereinander. Willi regte sich als erster und grinste: "Na, eben!", dann zwinkerte er mir kumpelhaft zu. Anni setzte sich schnaubend auf und tat noch eine Weile, als ob sie wütend wäre. Erst, als wir eine Zigarette reihum gehen ließen, meinte Willi zu Anni, der Kleine wäre nun endlich keine Jungfrau mehr, und Anni mußte lachen, aber ich war noch ein wenig deprimiert, weil ich die ganze Zeit an meine Mutter dachte und daran, daß ich wieder bei einem großen Unrecht mitgemacht hatte. Das war natürlich Quatsch, denn ab da hörten wir mit dem Wichsen beinahe völlig auf und bumsten nur noch miteinander.

Ich war häufig der überflüssige Dritte und kam nur selten zum Bumsen. Meist war ich ja vom Zusehen schon so geil, daß ich mich kaum berühren mußte, um zu spritzen. Anni war manchmal recht komisch, was das Bumsen anlangte; sie war völlig in Willi vernarrt und das schmeichelte ihm sehr; zugleich lehnte sie es kategorisch ab, mit mir zu bumsen. Aber wenn Willi großzügig war, dann bestand er eigensinnig darauf, daß ich mit Anni bumste, auch wenn sie es nicht wollte. Also wartete ich ungeduldig, bis sie fertig waren. Anni war meist schon ziemlich müde, wenn ich drankommen sollte oder wollte ganz einfach nicht. Aber Willi duldete keinen Widerspruch und raufte mit ihr, bis er sie fest gepackt hatte. Er bog ihre Arme fest nach hinten und spreizte ihre Schenkel mit seinen Füßen. Jetzt konnte sie sich nicht mehr wehren, wenn ich ans Werk ging. Es machte mir nichts aus, daß sie stumpf und teilnahmslos dreinblickte, bis ich fertig war, auch wenn ich schnell und hastig fickte und es meist sehr rasch ging. Willi wußte nicht, warum ich manchmal so wütend bumste, aber ich mußte immer an meine Mutter denken, wenn ich in Anni hineinspritzte.

Gegen Ende des Sommers hieß es dann, vorläufig Abschied zu nehmen. Doch vorher schickte der Bauer Willi und mich mit einer kleinen Herde ins übernächste Tal, wo er eine kleine Weide besaß. Das hieß, vier Tage mit einem Dutzend Kühe und Kalbinnen unterwegs zu sein. In wenigen dürren Worten erklärte der Vater Willi und indirekt auch mir, wie wichtig dieser Auftrag sei, was wir damit an Verantwortung übernähmen und daß er auf den "Buab" — gemeint war ich — aufzupassen hätte. Damit begann ganz unspektakulär der abenteuerliche Abschluß unserer Sommerferien. Bis in die späte Nacht hinein blieben Willi und ich wach und redeten über unser Abenteuer. Nur, daß die Anni nicht dabei wäre, sei schade, meinte Willi. Dann schwieg er einen Moment und meinte, wenn wir unbedingt bumsen wollten, dann seien ja die Kalbinnen da. Ich wurde puterrot, denn ich wußte, daß der Willi keine losen Reden führte, wenn nichts dahintersteckte.

Im Morgengrauen weckte mich Willi, hängte mir einen alten, hundertmal genähten Leinenrucksack um die Schultern und hieß mich, ihm zu folgen. Wir trieben die vom Vater am Vorabend genannten Kühe und Kalbinnen aus dem Stall, rieben der Leitkuh mit einer Bürste das Fell und gingen mit der Bürste von Kuh zu Kuh, Kalb zu Kalb, um ihnen den Geruch des Leittieres noch ein mal einzuprägen, und dann ging es los, zum Hof hinaus, den Hügel hinab. Unten, beim letzten Gatter, warteten der Bauer und Hildegard auf uns. Der Bauer betastete prüfend unsere Rucksäcke, legte Willi nochmals die Hand auf die Schulter und stapfte dann wortlos den Hügel hinauf. Hildegard umarmte Willi heftig und krächzte mit ihrer seltsamen Taubstummenstimme "Auf Wiedersehen!", dann riß sie mich in die Höhe und küßte mich links, rechts und rundherum ab, ihre Tränen brannten noch lange auf meiner Wange. Der Bauer hüstelte erneut und stieg ungeduldig von einem Bein aufs andere, und Hildegard ließ mich gehen, folgte stumm ihrem Herrn.