Verhöre und Geständnisse

Ron und Bodnar saßen mit Rosa Morgentau im Besprechungszimmer und hörten ihrem Bericht zu. Rosa hatte, wie von Präsident Wallner befohlen, die Samthandschuhe ausgezogen und zog schwarze Lederhandschuhe an, um die alte Frau Halter zu schlagen. Sie hatte Frau Halter die Bluse vom Leib gerissen und begann, die verblüffte Halbnackte systematisch mit den Lederhandschuhen zu verprügeln. Ja, sie schlug sie minutenlang ins Gesicht und gab gut acht, keine blauen Flecken zu hinterlassen. Sie schrie die Halter an, sie würde ihre intimsten Geheimnisse aus ihr herausprügeln. Jedes noch so intime Geheimnis! Nach einer Viertelstunde brach der Widerstand der alten Frau zusammen. Sie hatte begriffen, daß sie ein paar Geheimnisse preisgeben mußte, um weniger Schläge zu bekommen. Sie schluchzte, sie sei bereit, alles zu beantworten. "Aber bitte nicht mehr schlagen!"

Was die Rosa anlangte, muß man ihren Werdegang beachten. Sie hatte zunächst Psychologie studiert, und hatte erst später Kriminalpsychologie im Speziellen parallel zur Polizeiakademie studiert. Sie war eine sehr gute Studentin, das muß man ihr lassen. Aber sie hatte eine Vorliebe für Quickies, für unverbindlichen schnellen Sex entwickelt, die bei ihr inzwischen sehr stark ausgeprägt war. Sie hatte nie mitgezählt, aber es waren sicher Hunderte, deren Weg sie gekreuzt hatte.

Und dann war da noch das Thema Inzest, das sie sehr beschäftigte. Irgendwo, irgendwann während ihrer Studien hatte sie etwas aufgeschnappt, das, nüchtern betrachtet, keinerlei wissenschaftlicher Überprüfung standhält. So in etwa: die meisten Verbrecher hatten ein Inzestproblem. Mädchen, die von ihrem eigenen Vater mißbraucht worden waren, wurden später mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verbrecherinnen. Männliche Übeltäter waren in ihrer Jugend häufig von ihren Müttern mißbraucht worden, beziehungsweise mißbrauchten sie in aller Regel ihre eigenen Mütter. Oder sie waren jetzt selbst diese Väter, die ihre Töchter inzestuös mißbrauchten. Und Rosa war entschlossen, diesen Dingen peinlichst genau nachzugehen. Für ihre eigentümliche Theorie sprach, daß die rund 20 Frauen und 70 Männer, die sie bisher hochnotpeinlich verhört hatte, alle ausnahmslos irgendein Inzestproblem in ihrer Jugend hatten. Alle. Ausnahmslos.

Testhalber fragte Rosa die Halter, ob sie in einer inzestuösen Beziehung mit Frank gelebt hätte. Die leugnete es fluchend, schluchzend und schniefend. Rosa hatte die Handschuhe ausgezogen und schlug sie mit den zusammengelegten Handschuhen ziemlich brutal. Die alte Frau schrie auf und wimmerte. "Nein, niemals, so glauben Sie mir doch! Wenn er sich zu mir zum Schlafen legte, wir schliefen ja immer nackt nebeneinander, sündigte er immer zwischen meinen Schenkeln kniend und ergoß sich über meine intimste Stelle, seit er in die Pubertät gekommen war." Rosa schlug erneut zu, "was noch!?" Die Alte wimmerte und zögerte lange mit weiteren Enthüllungen. "Ich ließ mich aber nur hier und da von meinem Sohn da unten begrapschen, wegen seiner kindlichen Neugier." Rosas Lederhandschuhe fetzten über ihre Wangen, denn Rosa mußte ihr jedes Wort herausprügeln. Dann hielt Rosa inne. Frau Halter sah Rosa von schräg unten an. "Aber das alles ist kein Inzest, Frau Kommissar" quetschte sie zwischen zusammengepreßten Lippen hervor.

Rosa hob die Handschuhe drohend in die Höhe. Sie solle endlich alles freiwillig sagen, sonst gäbe es weitere Prügel. Die Alte hielt im Schluchzen inne und sah sie von unten her verschlagen und verächtlich an, als ob sie deren Gedanken lesen könnte. "Ich zuckte damals immer zusammen, als er noch ein Knabe war, wenn sein großes Ding meine intimste Stelle berührte und er viertelstundenlang drin herumpumpte." Rosa sah sie scharf an. "Und du hast sein Ding wohl auch nur zufällig berührt?" Frau Halter begriff den Sarkasmus nicht sofort. "Aber Nein, ich hatte sein Ding doch kaum angefaßt" versicherte sie trotzig, "er hatte ja auch so ein langes Ding wie sein Vater, das machte es so schwierig für mich" flüsterte Frau Halter verhalten. "Aber sündigen mußte er schon alleine, immer!" und Nein, sie hätte es ihm niemals gemacht, log sie. Rosa ärgerte sich, weil die Alte sie wieder anlog. "Sag die Wahrheit, du elendes Miststück!" brüllte Rosa und die Handschuhe fetzten von neuem über das Gesicht der Halter.

Rosas Hand mit den Handschuhen zitterte vor dem Gesicht der Alten. Das Bild der 14jährigen Halter und dem Artem mit dem Ding, das tief herabhing, blitzte in Rosas Erinnerung auf. Die Handschuhe klatschten unerbittlich auf die Schulter der alten Frau. "Und seit er aus dem Gefängnis zurückgekommen ist, lag er jede Nacht in meinen Armen. Ja, er hatte einige Nächte hier, in meinen Armen geschlafen, weil er besser einschlafen konnte, wenn ich ihn hineingesteckt und es ihm mit der Hand gemacht hatte." - "Also hattet ihr da Inzest?" schoß Rosa ihren nächsten Pfeil ab. Doch Frau Halter sah Rosa verächtlich an und spuckte vor ihr auf den Fußboden. "So weit ging es niemals und würde es wohl auch nie kommen," fauchte sie die Kriminalbeamtin an. Und er sei schon seit Tagen nicht mehr hier gewesen. Rosa hatte es irgendwie im Gefühl, daß die Frau noch nicht alles preisgegeben hatte.

Die Handschuhe hinterließen rote Striemen auf den verblühten, ausgemergelten Brüsten. Plötzlich ging ein Ruck über das Gesicht der alten Frau, sie ertrug die Schläge nicht mehr. "Als er etwa 8 oder 9 war, da habe ich ihm gezeigt, wie er es machen muß, wie es die Buben halt machen, um ihren Saft zu entladen. Er war so verzückt, weil ich es ihm so lange machte, bis sein Schwanz ganz weich wurde. Die Buben müssen sich ganz entleeren, habe ich ihm erklärt, denn wenn der Samen zu lange drinnen bleibt, wird er verfaulen und stinken."

"Ich habe damals mit vielen Müttern in der Schule ganz offen und im Vertrauen gesprochen, und es war überraschend, wie viele den richtigen Inzest zuließen. Es waren nur wenige, die einfach nur die Beine breit machten, die meisten knieten auf ihrem Bett und streckten dem Knaben ihre Arschbacken heraus. Der mußte nur die Arschbacken spreizen, bis er den Busch und das Fickloch sehen konnte und dann konnte er sich getrost an der Mutter vergehen. Was mich aber endgültig aus den Schuhen warf: wenn der Sohn einen Freund zum Übernachten mitgebracht hatte, dann durfte der Freund ihre Arschbacken ebenfalls weit auseinanderspreizen und sich ebenfalls an der Mutter vergehen. Die Knaben wechselten sich ab, bis sie erschöpft waren. Das fand ich wirklich abstoßend, irgendwie hurenmäßig und richtig eklig. Die Mütter, die davon erzählten, reagierten schnippisch oder ungehalten auf meine Reaktion; wo sei da der Unterschied, ob es einer oder zwei waren? Ob sie sie nun einmal oder fünfmal bestiegen, das machte dann auch schon keinen Unterschied mehr, oder? Nein, diese Mütter hockten wie Kühe wiederkäuend auf der Wiese und es war ihnen völlig egal, was sich da hinten zwischen ihren Arschbacken abspielte.... Nein, dies wollte ich auf keinen Fall tun, weil ich wußte, das war schon richtiger Inzest. Es kam auf keinen Fall in Frage, das war mir von vornherein klar. "

"Wiederum andere machten es ihm selbst mit der Hand, aber voller Abscheu und ängstlich mit zwei Fingern, weil sie es früher viel zu selten gemacht hatten. Sie ließen die Vorhaut zwischen Daumen und Zeigefinger vorsichtig und ängstlich vor und zurück gleiten und starrten aus nächster Nähe gebannt auf das Löchlein in der Eichel. Dennoch zuckten sie zusammen, wenn der Saft hervorschoß und ihnen übers Gesicht spritzte. Daran gewöhnten sie sich mit der Zeit und schlossen die Augenlider, weil er immer in ihr Gesicht spritzte. - Aber andere machten es ganz kraftvoll und energisch mit der Faust, wie sie es ihren Gatten auch machen mußten. - Nein, das wollte ich eigentlich auch nicht, Frank sollte es verdammt nochmal selbst machen."

"Andere wiederum ließen den Knaben zwischen ihren Schenkeln knien und er mußte es mit der eigenen Hand selbst machen. Doch fast jeder Knabe sank zum Schluß nach vorn und ergoß sich dann über die intimste Körperregion seiner Mutter. Ich dachte mir, so ähnlich werde ich es auch halten."

"Ich ließ Frank also zwischen meine Schenkel knien, machte es ihm mit der Hand und ließ ihn gedankenlos über meine Innenschenkel ergießen, und das war vielleicht ein Fehler. Ich machte es ihm mehrmals hintereinander, bis er nicht mehr spritzen konnte und das war's dann schon. Er nahm die Veränderung sofort an, und dann gab's kein halten mehr." Rosa hakte ein. "Wieso war das ein Fehler?" Die Alte suchte nach einer passenden Abzweigung in ihrem Lügengespinst. "Mir wäre es im Nachhinein betrachtet lieber gewesen, er hätte sich auf die Laken oder in ein Taschentuch ergossen. So aber kniete er zwischen meinen Schenkeln, sündigte minutenlang mit widerlichen Grinsen und ließ sich am Ende nach vorn fallen. So entlud er sich immer über oder, wenn er beim Vornüberfallen eingedrungen war, in meiner intimsten Region, mit einem gemeinen, besitzergreifenden Gesichtsausdruck. Das habe ich mit Fehler gemeint, Frau Kommissar. So habe ich es nicht geplant, aber es ließ sich nicht mehr ändern."

Wieder dieser lauernde, verlogene Blick, der Rosa zur Weißglut brachte. "Aber das hat nichts mit Inzest zu tun!" rief die Alte verzweifelt aus. Sie blickte zu Boden und stammelte dann unter Tränen "Weil er mit 11 eine Sehnenscheidenentzündung hatte, hat er mich immer wieder gezwungen, es ihm zu machen, aber nur dieses eine, einzige Mal, vier oder fünf Wochen lang, zwei oder dreimal am Tag, weil er sonst keine Ruh' gab." wimmerte sie, schuldbewußt und unter Tränen. "Aber das können Sie nicht als Inzest bezeichnen, Frau Kommissar!"

Rosa wollte es unbedingt genau wissen, denn das Sexualleben des Täters konnte ein Schlüssel sein. Rosa hielt mit dem Schlagen inne und fauchte die Halter an: "Wie hat es wirklich angefangen? Erzähle es nochmal, und lüge mich nicht an!" Die Frau duckte sich, obwohl Rosa nicht mehr zuschlug. "Ich habe nicht gelogen! Sehen Sie, er preßte sein Ding immer an mich, während er es selbst machte und sich über meine intimste Stelle entlud. Mir machte es wirklich nichts aus, es war ja nicht neu für mich, ich habe es meinem Mann auch schon oft machen müssen. Das ist doch normal. Einige Mütter machen es ihren Söhnen mit den Fingern oder der Faust, weil sie nicht gegen Gott und die Natur sündigen wollen. Vielen ist es aber völlig egal und sie lassen gleichgültig ihren Sohn den Inzest vollziehen, den richtigen Inzest, so habe ich es verstanden."

Rosa hatte die Hand mit den zusammengefalteten Handschuhen drohend erhoben. "Weil er es aber immer wieder versuchte, habe ich ihn rechtzeitig herausgezogen und ihm eine Standpauke gehalten, ich würde nie einen Inzest zulassen! Ich mußte jetzt täglich mit ihm raufen und sein Ding eisern festhalten, damit er ihn nicht nochmal hineinsteckt, der Saukerl!" Die Halter blickte Rosa verächtlich an, ihre Lügerei schien wunderbar aufzugehen. Rosa setzte diese Puzzleteile im Geist zusammen.

Die Alte fragte hinterhältig, "Wissen Sie, wie es ist, ein Leben lang nackt neben einem nackten Halbwüchsigen zu liegen?" Rosa murmelte, nein, aber sie könne es sich schon vorstellen, daß er es immer wieder versuchte. Die Halter schaute sie mit tiefer Verachtung an, "Ach, Sie würden es niemals richtig begreifen, gute Frau! Natürlich mußte ich ihn eisern packen, damit er ihn nicht wieder hineinstecken konnte, der Bastard!" Rosa nickte, sie hatte genug gehört, selbst wenn noch vieles unerwähnt blieb. Mehr würde die Halter im Augenblick nicht preisgeben.

Rosa setzte sich und zündete sich eine Zigarette an. Frau Halter vermutete, sie werde wohl nicht nochmal geschlagen werden und entspannte sich ein bißchen. Sie versuchte, ihre verwelkten Brüste mit der zerfetzten Bluse zu bedecken. Rosa gab der Alten eine Zigarette, zog an ihrer Zigarette und ging behutsam vor. "Und — ihr stammt aus der Ukraine?" Frau Halter schüttelte den Kopf und hörte auf zu weinen. "Nein, ich bin eine Tscherkessin und stamme aus Trabzon am Schwarzen Meer. Artem holte mich aus der bittersten Armut, die man sich nur vorstellen kann. Ich war 14 und wurde zurechtgemacht, um auf den Strich zu gehen. Da erschien Artem und kaufte mich. Meine schönen roten Haare und meine hellblauen Augen hatten ihn verzaubert, das war mir von Anfang an klar. Warten Sie, ich habe ein Foto aus dieser Zeit."

Frau Halter kramte zwischen den wenigen Büchern im Regal. Sie hielt Rosa ein zusammengefaltetes Bild hin. "Das war ich, mit 14" sagte sie. Rosa nahm ihr das Bild aus der Hand und entfaltete es trotz der Proteste Frau Halters. Es war dasselbe wie in Artem's Akten. Ein nacktes Pärchen, das kleine rothaarige Mädchen und ein Riese von einem Mann, um die 40, mit herabbaumelndem Riesending. Rosa hatte es in Artems Akte gelesen, er war 1,95 Meter hoch und wog um die 125 Kilo. Jemand hatte daneben gekritzelt: "25 Kebap und Döner, 30 Raki." Ein Versuch, ihn als Schnapstrinker hinzustellen?

Rosa blickte auf. "Das also wart ihr, damals. Aber du heißt Halter, ist das nicht ein deutscher Name?" Frau Halter schüttelte den Kopf verneinend. "Nein, eigentlich Haltr, ein tscherkessischer Name. Der Haltr ist ein Holzbock, mit einem Loch und oben mit einem Ziegenfell bedeckt. Die Ziegenhirten jagen den Bock auf den Haltr und fangen das Sperma hinter dem Loch mit einem Becher auf. Das Sperma wird in die Ziegenmilch eingerührt, das soll die Manneskraft stärken. Mein Name war Roxane Haltr, also Roxane, die Ziegenhure." Frau Halter drehte das Foto zärtlich in ihren Fingern. "Anfangs ließ mich Artem im Glauben, eines Tages seine Frau zu werden. Er nahm mich überallhin mit, er kaufte Mädchen und verkaufte sie an die Bordelle im Westen. Er wurde sehr schnell reich. Es war ein schönes Leben."

"Er begann, die Gelder vermögender Oligarchen im Westen zu verstecken, das machte ihn noch reicher als die Mädchen. Ich bekam Frank mit einer unproblematischen Geburt und Artem drehte sich vor Freude und Stolz im Kreis. Er ließ die Ärztin mich nochmals betäuben und operieren, und ich habe immer vermutet, daß er mich sterilisieren ließ, aber er gab es nie zu."

"Frank war ein liebes, gutes Kind und der Stern meiner Augen. Bis zur Pubertät habe ich nur die Vorhaut zurückgeschoben und meine Zunge auf der Eichel tanzen lassen. Dann habe ich meinen Fingernagel in das kleine Löchlein gesteckt und der Saft schoß und sprudelte nur so heraus. Meine Lippen umschlossen seine Eichel und ich trank und saugte den Samen heraus. Das liebte der kleine Mann ganz besonders und ich mußte es wohl stundenlang wiederholen. Er kam mit 8 oder 9 in die Pubertät und liebte es, ihn hineinzustecken und herumzufuhrwerken. Es wirkte so harmlos und so niedlich. Dann habe ich ihm geduldig gezeigt, wie er den Saft mit seiner Faust entladen mußte.

Er wird wohl schon 10 gewesen sein, da gab es die kurze Episode mit Lilly, einem gleichaltrigen Mädel aus der Nachbarschaft. Lilly war keineswegs scheu, sondern sehr zielstrebig. Beim ersten Mal gab sie mir die Hand und machte so etwas wie einen Hofknicks. "Ich bin mit Frankie mitgekommen, damit wir das Stoppeln trainieren. Denn wenn wir groß sind, werden wir heiraten und viele Babies haben, deswegen müssen wir das Stoppeln schon jetzt so viel üben, Frau Halter." Ich war sprachlos, wie hinterlistig mein Frankie dieses Mädchen eingefangen hatte. Ich hatte gerade meine unselige Phase überwunden, Minderjährige zwischen meine Schenkel zu pressen. Trotzdem half ich Frankie, es in ihr Löchlein hineinzuzwängen und dann rammelten sie los wie die Karnickel. Lilly klemmte ihre Zungenspitze in ihrem Mundwinkel fest zwischen die Lippen, keuchend und schwitzend jagte sie mit Frankie von Schuß zu Schuß, von Orgasmus zu Orgasmus. Mir blieb das Maul offen, Frankie stoppelte und füllte die Lilly ab wie ein Großer, Schuß auf Schuß, jeden Nachmittag. Lilly's Mutter kam Monate später dahinter und beendete das Spektakel energisch.

Ich wollte es nie zulassen, daß er auf die schiefe Bahn geriet und zu den Huren gehen mußte. Niemand nahm Notiz davon, daß wir nackt im selben Bett schliefen, niemand sprach mich darauf an. Ich war die Geliebte eines steinreichen Gangsters und unantastbar. Artem blieb immer wieder für Monate im Westen und beschloß 1992, uns beide nach Wien zu bringen. Seither sind wir hier und Frank arbeitete bis zur Verhaftung für Artem. So war es, das war unser Leben." Frau Halter lächelte, in die Vergangenheit versunken, obwohl ihre Striemen recht weh tun mußten.

Rosa packte die Handschuhe in ihre Handtasche zum Zeichen, daß das Prügeln beendet war. Sie nahm die Zigaretten zur Hand und bot auch Frau Halter eine an. "Sie müssen verstehen, ich habe keine Kinder und will verstehen, wie es bei Frank und Ihnen war. Ich muß derzeit von Inzest ausgehen, das ist einfach so." Frau Halter rauchte nachdenklich und sagte dann mit fester Stimme, "Sie irren sich, Frau Kommissar, es gab nie Inzest bei uns." Rosa zog an ihrer Zigarette. Samthandschuhe und kleine Schritte, so wollte sie alles aus ihr herauslocken. "Also, wie hat es angefangen?" fragte sie lächelnd.

Die Halter lehnte sich zurück. "Ach, wissen Sie, als Frank 8 oder 9 war, erwachten seine Triebe heftig und stark. Der arme Kleine riß an seinem Stengel, daß es mir Angst und Bange wurde. Also habe ich ihm gezeigt, wie es die Buben mit der Faust zum Entsaften tun müssen. Das beruhigte ihn zusehends, und so lernte er es. Ich wollte nicht, daß er sich Pornohefte als Vorlage kaufte. Es erschien mir viel natürlicher, daß er sich an meinem Körper aufgeilte. Wenn er es untertags brauchte, setzte er sich zum Sündigen zurecht, spreizte meine Schenkel energisch auseinander und dann legte er los, während er dabei auf meine Intimstelle starrte, intensiv zielte und sein Ding zum Entladen ganz fest auf meine intimste Stelle draufpreßte. Nachts lief es aber ganz anders ab. Da lag er hinter mir, preßte sein Ding auf meine Arschbacken und legte los, mit seiner Hand. Zum Ergießen stach er zwischen meinen Arschbacken kraftvoll nach vorne hindurch, um seinen Saft von hinten in meinem intimsten Bereich zu entladen. So war es mir eigentlich am liebsten. - Ja, so hat es begonnen."

Rosa setzte die ungeordneten Puzzleteile im Geist zusammen und nickte. "Ja, so kann ich es mir ganz gut vorstellen." Sie bot eine weitere Zigarette an. "Das ist natürlich kein Inzest, das ist doch klar. Doch wie war das mit der Sehnenscheidenentzündung?" fragte Rosa, denn da konnte sie einhaken. Frau Halter schien wie aus dem Träumen zu erwachen. "Ja, das war, als er 11 war. Bis dahin hat er es immer selbst gemacht, das war soweit ganz in Ordnung. Doch mit der Sehnenscheidenentzündung konnte er es nicht machen. Er fluchte gotteslästerlich und zwang mich, es ihm zu machen, zwei oder sogar drei Mal am Tag."

"Es war mir anfangs sehr peinlich. Ich hatte am ersten Tag keine Freude damit, das können Sie mir getrost glauben. Aber er hatte einen großen und sehr schönen ebenmäßigen Schwanz, den mußte man einfach lieben. Da habe ich es ihm dann doch ganz gerne gemacht, weil es so ein schönes, langes Ding war. Und weil ich ihm große Erleichterung bereiten konnte, das war mir natürlich auch wichtig. Er aber starrte zwischen meine Beine wie ein Raubtier, während ich es ihm brav machte. Natürlich bestand er darauf, daß ich ihn über meine intimste Stelle ergießen ließ und er schrie mich furchtbar an, wenn ich nicht augenblicklich spurte. Er herrschte mich barsch an, ich solle es verdammt nochmal einführen! Ich duckte mich voller Angst und führte ihn ein stückweit ein, dann rieb ich ihn, bis er abspritzte. Ich mußte es so oft wiederholen, bis er genug hatte. Ich fühlte mich irgendwie erniedrigt, und sein starrer Blick zwischen meine Beine hat mir manchmal richtig Unbehagen bereitet. Doch schon am zweiten Tag erschien es mir ganz natürlich und so machte ich gute Miene zum bösen Spiel. Ab jetzt wußte ich, wie ich ein gutes Mädchen sein konnte. Ich führte unaufgefordert seinen Schwanz ein kleines Stück in meine Fotze ein und dann rieb ich seinen Schwanz mit der Hand, bis er spritzte. Und ich ließ ihn so oft spritzen, bis er genug hatte. Denn auch das war kein Inzest, weil ich es ihm ja nur mit meiner Hand machte. Als es nach 5 oder 6 Wochen abgeheilt war, war ich doch irgendwie froh, daß er es wieder selbst machen konnte." Allmählich fand sie Gefallen daran, ihre Lügengeschichten auszuschmücken.

Rosa legte ihre Hand beruhigend auf Frau Halters Arm. "Machen Sie sich keine Gedanken, gute Frau, denn auch das erfüllt den Tatbestand des Inzests nicht. - Doch das Hineinstecken?" Sie sah beiläufig zur Alten, sie wollte das Wild nicht aufscheuchen. Frau Halter zog an der Zigarette und sah dem Rauch nach. "Das war viel später und es wurde zur Epidemie. Ich glaube heute, er hat ihn jede Nacht hineingesteckt. Obwohl ich einen tiefen, festen Schlaf habe, wachte ich nachts manchmal auf, er steckte natürlich ganz drin und fuhrwerkte wie närrisch. Bevor er aber zum Erguß kommen konnte, habe ich sein Ding sofort herausgezogen und in meiner Hand entladen lassen. Ich habe ihm dann immer eine Standpauke gehalten, das sei Inzest und ich würde keinen Inzest in meinem Haus dulden! Aber natürlich hielt das keinen Tag, nächste Nacht dasselbe. Er war genauso stur wie sein Vater."

Rosa setzte vorsichtig einen Fuß vor den anderen, sie durfte nicht vorpreschen. "Und Sie haben sein Ding immer herausgezogen, sozusagen rechtzeitig? Bevor er richtig zum Erguß kommen konnte?" Frau Halter klammerte sich an ihre Zigarette und überlegte, wie viel sie zugeben konnte und wie sie ihre Lügen zu weben hatte. "Ja, klar doch! Ich konnte den Inzest doch nicht zulassen!" Rosa hakte vorsichtig nach, nur einen kleinen, unbedeutendem Schritt. "Immer, ohne Ausnahme?" Das Wort Ausnahme war natürlich ein Köder. "Nun ja," dehnte die Alte fast unhörbar leise, "solange ich die Stärkere war."

Entsetzt über dieses unbeabsichtigte Zugeständnis fuhr sie fort, "Und wenn ich abends Mal ein Gläschen zuviel getrunken hatte, da fragte ich mich doch am nächsten Morgen, ob er es bis zum Erguß gemacht hatte. Ja, da hatte ich oft mit Zweifeln und Kopfweh zu kämpfen." Rosa nickte und bestätigte ihrerseits, "Wenn ich zu viel getrunken habe, wußte ich oft am nächsten Morgen nicht, was ich in der Nacht alles angestellt habe. Das passiert uns allen mal." Frau Halter war sichtlich erleichtert, doch sie hielt ihre nächste Bemerkung rechtzeitig zurück. Sie war sich nicht sicher, ob die Polizistin ihren Versprecher überhört hatte. Nein, Rosa war keine Freundin, sondern eine Polizistin, die ein Verhör durchführte, da machte sich die Halter nichts vor.

"Und wie er in Graz war, habe ich ihm immer Bargeld mitgebracht, damit er sich die Huren leisten konnte." Frau Halter hatte einen seltsamen Schwenk gemacht. "Das war nämlich im Gefängnis erlaubt, das habe ich vorher nicht gewußt." Frau Halter starrte auf die Tischplatte. "Er war immer so ein liebes, sensibles Kind, und nun sitzt er im Gefängnis, als Mörder. Das ist wohl das Schlimmste, was eine Mutter ertragen muß." Sie schwiegen beide in Gedanken versunken.

Rosa nahm den Faden wieder auf. "Und er hat dich nach 6 Jahren, vor acht Wochen, aufgesucht." stellte sie fest. Frau Halter bestätigte, "ja, er hat mich noch aus Graz angerufen, er sei frei und würde wieder bei mir wohnen. Ich sagte natürlich zu, er ist ja mein Sohn! Es war ein schönes Wiedersehen, ich konnte ihn ja 6 Jahre lang nicht in die Arme nehmen." Frau Halter schloß die Augen und dachte an diesen Tag zurück. Rosa unterbrach sie. "Und er hat ihn natürlich wieder hineingesteckt, nicht wahr?" Die Halter wurde aus ihrer Träumerei herausgerissen. "Ja, sogleich."

Sie klimperte erschrocken mit den Augenlidern und fand wieder zurück in ihr Lügengespinst. "Ja, wie immer seit seiner Pubertät, er zwängte ihn ja jeden Tag fluchend mühsam rein. Natürlich habe ich ihm wie schon oft geholfen, das Riesending hineinzustecken. Mit einer Hand habe ich mich selbst gespreizt, mit der anderen Hand habe ich sein Riesending millimeterweise hineingezwängt. Dann habe ich die Augen geschlossen, als er loslegte. Aber ich habe ihn wieder rechtzeitig herausgezogen, kurz bevor er zum Erguß kam. Ich bin ja nach wie vor unnachgiebig in dieser Sache. Er fluchte gotteslästerlich und brüllte, es erneut einzuführen, damit ich es mit der Hand fertigmachen konnte! Ich mußte ihm nur in die Augen schauen, denn er wußte ganz genau, daß ich in meinem Haus keinen Inzest dulde." Sie war sich unsicher, ob sie zuviel gesagt hatte. Die Lügen aber perlten leicht wie Schlagsahne schleimig von ihren Lippen. Sie atmete auf, diese Klippe war umschifft.

Rosa setzte sich aufrecht. Sie nahm ihren Notizblock zu Hand and las vor, während sie notierte: "Frau Halter hat Inzest immer abgelehnt und verhindert, wo sie nur konnte." Die Halter nickte und lächelte. "Es war einzig Frank, der seine Mutter seit seinem zwölften Lebensjahr allnächtlich mißbrauchte." Die Halter nickte, erneut, "ja, er hat mich jede Nacht mißbraucht, wie Sie es formulieren." Rosa setzte fort: "Da sie fürchten mußte, verletzt zu werden, hat sie ihm geduldig beim Penetrieren geholfen." Die Halter fragte: "Was ist 'penetrieren'?" Rosa antwortete geduldig: "Wenn sein Ding eindringt." - "Aha, okay. Ich habe mich mit einer Hand da unten gespreizt und mit der anderen Hand das Riesenteil vorsichtig eingeführt. Sein Ding hat mich bis zur Schmerzgrenze ausgefüllt und wenn er stieß, hatte ich immer zu befürchten, daß er mich dabei verletzt" ergänzte die Halter unhörbar leise. Rosa notierte weiter: "Sie nahm sein Ding heraus, bevor er sich ergießen konnte und ließ ihn in ihrer Hand ergießen." Frau Halter nickte, "Ja, ich hielt sein Ding in der Hand, während er sich stoßweise entlud" murmelte sie tonlos vor sich hin, aber selbstzufrieden, denn ihr Lügengespinst wurde nun zum formalen Akt, zum Dokument. Rosa kritzelte weiter: "Wenn sie aber zu tief schlief oder betrunken war, verpasste sie den Zeitpunkt und Frank ergoß sich gemeinerweise in ihr." Die Halter nickte zustimmend: "Ja, das war wirklich gemein von ihm. Ich habe immer viel zu viel getrunken, das muß ich zugeben." Rosa las weiter vor: "Abschließend ist festzustellen, daß Frank Halter seine Mutter über 30 Jahre lang, seit er 12 war, jede Nacht gegen ihren Willen mißbraucht hatte und der einzige ist, dem der Inzest anzulasten ist. Folglich ist Frau Halter als Mißbrauchsopfer im Inzest zu definieren." Rosa blickte auf, sie war fertig. Die Halter fragte: "Und, wie wird sich das konkret auswirken?" Rosa setzte ihre Berufsmaske auf. "Sie sind völlig unschuldig, Frau Halter, man wird Ihnen nichts zur Last legen. Unschuldig, nur ein Opfer. Franks Akte jedoch wird einen Vermerk erhalten, daß er Sie über 30 Jahre lang gegen Ihren Willen mißbraucht hat. Aber das hat wenig Gewicht, da er des mehrfachen vorsätzlichen Mordes beschuldigt und angeklagt ist. Das wiegt viel schwerer." Rosa klappte ihr Notizbuch zu. Frau Halter murmelte vor sich hin, für Rosa unhörbar: "Ja, er hat mich 30 Jahre lang jede Nacht gefickt, und wie Sie selbst bestätigen, war das wirklich gemein von ihm. Ich konnte es nie verhindern."

Rosa zündete sich und der Halter noch eine Zigarette an. "Nun habe ich alles für meine Akten notiert. Trotzdem wäre es mir sehr Recht, Frau Halter, wenn Sie es nochmals aus ihrer Sicht zusammenfassen könnten. Ich schreibe mir nichts mehr auf. Also, nur frei heraus, von Anfang an." Die Halter zog an der Zigarette und fing flüsternd an.

"Ich verstehe schon, daß Sie sich dafür interessieren, ob wir Inzest hatten oder nicht. Da muß ich aber von Anfang an beginnen, vielleicht verstehen Sie dann alles besser. - Ich weiß eigentlich nicht genau, ob Frank das Stoßen und Pumpen bei Artem oder bei mir gesehen hatte. Ich hatte damals ja noch einige Affären, vorwiegend mit Männern und jungen Knaben in der Pubertät, aber auch mit Mädchen, blutjungen Mädchen in der Pubertät. Zu der Zeit hatte ich einen unsäglichen Hang zur pubertierenden, jungfräulichen Jugend, Buben gleichermaßen wie Mädchen. Als Frank noch sehr klein war, guckte der Kleine einfach zu. Er muß es also irgendwo gesehen haben, da bin ich überzeugt. Jedenfalls begann Frankie mit dem Reinstecken schon sehr früh, noch lange vor der Pubertät. Wir trollten uns ganze Nachmittage nackt auf dem Bett, und ich ließ ihn nach Belieben reinstecken und stoßen, er konnte damals ja noch gar nicht spritzen und den Inzest wirklich vollziehen. Ich ließ ihm die Freude, denn es war einfach putzig, wenn Sie verstehen, was ich meine. "

"Als Knabe hatte er den schönsten Schwanz dieser Welt. Gerade gewachsen, wie von Michelangelo in Marmor gemeißelt, stark und kraftstrotzend. Wie sehr liebte ich es, seine Vorhaut sanft und vorsichtig zurückzuschieben und seine schöne Eichel in den Mund zu nehmen. Bei keinem Mann habe ich es je gemacht. Ich ließ meine Zunge auf der Eichel tanzen, bis er an der Klippe stand. Dann kitzelte ich mit einen zugespitzten Fingernagel das Löchlein in seiner Eichel, so daß er sich wohlig ergoß und der Samen lustig hervorsprudelte. Es waren mit die schönsten Jahre in unserem Leben. Doch dann, mit 8 oder 9, zeigte ich ihm, wie die Buben es machen, damit der Saft herausschießt. Er hat es sofort kapiert und es gab kein Halten mehr. So etwa mit 12 wurde es drängender. Da habe ich viele Mütter in seiner Schule befragt, denn ich brauchte Rat und Informationen. Ab da ließ ich es zu, daß er zwischen meinen Schenkeln kniete und es selbst machte. Er hatte es sich angewöhnt, seine Eichel direkt darauf zu drücken und seinen Saft direkt über meine empfindlichste Stelle zu ergießen, das war eigentlich ganz okay. Doch sein Ding blieb steif, also mußte er ihn hineinstecken. Da alles noch voll von seinem Saft war, glitschig und schleimig, da glitt er anfangs noch leicht hinein. Später mußte ich nachhelfen, mich unten mit den Fingern spreizen und sein Ding selbst hineinzwängen. Ich hielt meine Augen voller Genuß geschlossen, während er mich dann elendslang stieß. Es war genauso schön, ihn in mir pumpen zu spüren, wie es bei Artem war. Frankie pumpte wohl länger als eine Viertelstunde, und ich verging und schmolz in höchster Lust dahin, denn Frankie stieß so lange weiter, bis sein Schwanz weich wurde. Erst Jahre später bemerkte ich, daß Frankie jedesmal richtig hineinspritzte und das Ganze mehrmals wiederholte, bis sein Schwanz schlaff wurde, und da war ich natürlich alarmiert."

"Sobald ich bemerkte, daß er zum Erguß kam, habe ich das Ding herausgezogen und ihn mit meiner Hand zum Erguß gebracht. Ich wollte den Inzest nicht vollzogen haben, und das wußte er. Doch meist war ich stockbesoffen, und da war es mir egal, sollte er es doch machen! Und Nachts, wenn ich schon tief schlief, bestieg er mich meist noch einmal. Aber ich schlief weiter, und es war mir dann gleichgültig."

"Und wenn er einen Freund zum Übernachten mitbrachte, schlief dieser natürlich ebenfalls nackt bei uns, manche von denen machten ja in diesem Alter bereits ordentlich mit ihren Müttern oder Schwestern 'rum. Zwei berichteten mir, sie machten den Inzest mit einer ihrer Mütter ganz offen und ungeniert, selbst wenn jüngere Geschwister heimlich zuguckten, außerdem vögelten sie in aller Heimlichkeit auch noch die Schwester des Jungen. Diese beiden Jungen waren gut befreundet und teilten sich Mutter und Schwester ganz ungeniert, diese Bastarde! - Nur wenige Knaben waren noch richtige Jungfrauen, die schulte ich sehr eifrig ein. Natürlich wollte der Knabe ihn auch hineinstecken, doch das war völlig in Ordnung, denn es war ja vielleicht nur Unzucht mit Minderjährigen, das weiß ich aber nicht. Seinen Schwanz brauchte ich also nicht herausziehen, wir waren ja nicht blutsverwandt. Und dieses Stoßen, Pumpen und Abspritzen habe ich wirklich voll genossen und ausgekostet, es war ja kein Inzest, sondern nur Vögeln. Runde um Runde mußte er mich reiten, bis er erschöpft war."

"Seltsam, das fällt mir jetzt ein. Einmal, als ich ihn in Graz besuchte, war er den Tränen nahe und entschuldigte sich, daß er mich Nacht für Nacht bestiegen hatte. Ich beruhigte ihn, das waren doch nur seine Hormone, die ihn immer so heftig geplagt hatten. Bei dieser Gelegenheit gestand er mir auch, daß er mich während der Schulzeit an seine Mitschüler gegen Bezahlung verschachert hatte, wie ein Zuhälter. Die Knaben mußten ihn für jede Runde, für jedes Abspritzen extra bezahlen. Er wollte nur sein Taschengeld aufbessern. Eine eiskalte Hand packte mein Herz, denn das fühlte sich schlimm an. Aber ich unterdrückte meine Empörung und beruhigte ihn, daß ich mich in der Zeit, bevor ich Artem kennenlernte, auch für Geld hingegeben hatte. Ich versicherte ihm, daß die Taschengeldaufbesserung für mich in Ordnung ginge. Er hat dann tief und dankbar ausgeatmet, doch die Tränen der Erleichterung liefen über seine Wangen."

"Ich jedenfalls kann mir nicht vorwerfen, Inzest gehabt zu haben. Was Frankie betrifft, da bin ich Ihrer Ansicht, Frau Kommissar. Es kam ihm nie in den Sinn, daß er sich gegen Gott und die Natur versündigte." Frau Halter dämpfte ihre Zigarette energisch aus. "Ich weiß nicht, was Sie von mir denken, Frau Kommissar. Ich für mich habe ein gutes Gewissen, ich hatte meiner Ansicht nach nie Inzest mit Frankie." Frau Halters Lächeln sah man nur an ihren Mundwinkeln. Sie hatte das Netz ihres Lügengespinstes vor der naiven Kommissarin ausgebreitet. Wahrheiten, Halbwahrheiten und rein Erfundenes. Die Kommissarin hatte mit glänzenden Augen zugehört und das Lügengewebe gierig aufgesaugt. So eine dumme Sau.

Rosa machte im Geiste ein Häkchen in ihrer Inzest-Statistik, lächelte zufrieden und wechselte abrupt das Thema. "Hat er etwas hier deponiert, etwas versteckt oder aufbewahrt, als er ins Gefängnis kam?" Frau Halter öffnete die Augen. "Ja, er hatte drei Sporttaschen im Keller versteckt, ich sollte gut auf sie aufpassen. Ich habe die Taschen nur einmal aus Neugier geöffnet, sie waren randvoll mit Geldscheinen. Er hat sie mitgenommen, ich weiß aber nicht, wohin." Rosa ließ sich die Größe der Taschen mit den Händen zeigen. Sie vermutete, daß es Millionen waren. Drei, vielleicht sogar vier Millionen.

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