Liane Dasseur wurde gleich nach ihrem Abschluß im Internat an den Grafen Armand de Montlhéry verschachert.
Sie bezeichnete es niemals anders als verschachert, denn die Eltern hatten den langsamen, aber stetigen finanziellen und sozialen Abstieg mit dieser Liaison aufzuhalten versucht. Der Vater, Pierre Dasseur, hatte eine kleine Brauerei im Süden der Stadt geerbt und sie im Verlauf der allgemeinen Rezession verloren – ein niederländischer Brauereikonzern hatte ihn zuerst fast in den Ruin und dann zum Verkauf getrieben. Für den als gutsituierten Patrizier erzogenen Dasseur war es eine Katastrophe, sich auf nur eine Stadtwohnung und ein kleines Landhaus an der Küste zu beschränken, wenngleich die Katastrophe, daß er für den niederländischen Konzern arbeiten mußte, vielleicht noch größer war. Seine ihm treu ergebene Ehefrau Mélanie wäre ihm auch in eine ärmliche Hütte gefolgt, wenngleich sich ihre durchaus konservative Erziehung unter diesen Umständen dem Niedergang verzweifelt entgegenstemmte.
Sie war es auch, die Liane zum alljährlich im Schloß stattfindenden Neujahrsball brachte und sie war es auch, die vorsichtig und bewußt das Interesse des Grafen auf die junge Liane lenkte. Immerhin war der Graf der heimliche Strippenzieher, der Pierre und sie zur feierlichen Auszeichnung als Helden der Résistance durch Präsident de Gaulle vorschlug. Sie wußte es natürlich und war sehr stolz auf ihre Medaille. Den Grafen kannte sie seit der Kindheit und war ihm in wichtigen Fragen der Verwaltung im Schloß behilflich, denn daß sie eine gute Managerin war, hatte sie in der Brauerei bewiesen. Seine Haushälterin so wie die anderen Angestellten versahen zwar treu und redlich ihren Dienst, besaßen aber nicht das gewisse Etwas an Ästhetik, Raffinesse und lasziver Erotik, die der Graf so sehr an Mélanie schätzte. Natürlich war sie auch viel hübscher als alle anderen, gab allen einen tiefen Einblick auf ihre schönen, prallen Brüste, denen man die Fünfzig nicht ansah und die noch keinen BH brauchten. Sorgsam pflegte sie ihre Schamhaare, kürzte sie wöchentlich und schnitt die Mitte völlig radikal aus, damit die Schamfalte und die Schamlippen gut sichtbar waren. Sie trug unter den luftigen Kleidern und Röcken natürlich auch keine Unterwäsche seit dem Krieg und bot frivol dem Grafen und manchem anderen schamlose Einblicke auf ihre Schenkel und wenn sie wollte, auf ihr Geschlecht. Ihr Körper war makellos und wies an den richtigen Stellen Rundungen auf, ohne pummelig zu wirken, und das konnten alle sehen.
Beim Flirten stachelte sie den Grafen an, indem sie lächelnd die Schenkel leicht auseinandergleiten ließ, bis er ihre Scham erahnen konnte und ließ berechnend erkennen, daß sie den sexuellen Avancen des Grafen gegenüber durchaus offen und willig eingestellt war. Ganz beiläufig ließ sie die Lüge fallen, daß sie mit Pierre schon lange nicht mehr bumste – für ihren Augenaufschlag hätte sie einen Oscar verdient. Schon das gezielte Aussprechen vulgärer Worte wie bumsen ließ den Grafen wohlig erschauern. Der Graf hielt es für notwendig, Mélanie als Assistentin anzustellen; damit hatte alles seine Ordnung und Mélanie war dem um gut 5 Jahre älteren Schwarm ihrer Jugend, dem sie bisher nie ihr Herz öffnen durfte, nahe. Von Anfang an geizte sie mit ihren Liebesdiensten, denn sie wollte keinesfalls mit einer festen Affäre den Grafen vom eigentlichen Ziel ablenken. Sie wirkte nur seinen Depressionen und seiner Melancholie entgegen, wenn sie ihn in seinem Bett aufsuchte. So kam eins zum andern, der nach dem Tod seiner Gattin vereinsamte Graf interessierte sich für die junge Liane, lud sie mehrfach zu Tees und gesellschaftlichen Anlässen ein.
Nicht unerwähnt werden darf die Tatsache, daß Mélanie mit kleinen Hinweisen dem Grafen mehr als nur Hoffnungen machte. Wann immer sie nach dem gräflichen Geschlechtsverkehr ausruhten, hatte Mélanie das eine oder andere über Liane zu erzählen. Sie streichelte dabei sanft das gräfliche Geschlechtsteil, ohne sich Hoffnungen hinzugeben, es käme zum zweiten Geschlechtsverkehr. Wenn der Graf sich interessiert in dem Gespräch beteiligte, belohnte sie ihn mit seinem allerliebsten Dessert. Sie setzte sich auf die Brust des Adeligen und ließ ihn aus nächster Nähe ihrem Masturbieren und Orgasmen zuschauen. Manchmal erregte es ihn sichtbar, sodaß sie tiefer rutschte und seinen gräflichen Schwanz mit ihren Schamlippen umschloß. Mit sanften, ruhigen Bewegungen rieb sie seine Eichel mit den Schamlippen und erst, als seine Atmung verriet, daß er bald spritzen wollte, steigerte sie ihre Geschwindigkeit, ließ ihn eindringen und in ihrer Scheide spritzen. Mit weiteren behutsamen Bewegungen molk sie seinen Samen, bis nichts mehr kam.
Ja, und dann fragte der Graf Mélanie, die mit ihm gerade die Gästeliste für das nächste Bankett durchging, ob er sich Hoffnung machen dürfe, in seinem Alter und seiner gramvollen Einsamkeit. Mélanies Herz machte einen Freudensprung, da sie ganz genau wußte, daß damit sie selbst gemeint war. Sie brauchte nicht einmal darüber nachzudenken, da ihr Herz und ihr Leben Pierre gehörte. Gedehnt antwortete sie, daß Liane ganz sicher Ja sagen würde, denn das Mädchen spreche von nichts anderem als ihrem Grafen, doch sie bat vornehm zurückhaltend, der Graf möge dies mit Lianes Vater besprechen.
Daß sie mit dem wesentlich älteren Gentleman keine Romanze erleben würde, war Liane von vornherein klar. Doch war es nicht nur Tochterliebe, die sie zur Zustimmung bewog. Nein, da war der Gedanke schon stark, als verheiratete Frau Gräfin höchste gesellschaftliche Anerkennung und Anteil am großen Vermögen des Grafen zu bekommen.
Und der Graf brachte ihr Verständnis entgegen, als sie ihm eröffnete, sie sei wegen einer früheren Verlobung nicht unberührt geblieben. Es bestand ja keine Notwendigkeit, die vielen anderen Liebschaften zu erwähnen. Mochte der Gemahl auch doppelt so alt wie sie sein, er war ein liebevoller Ehemann und leidlich guter Liebhaber. Sie wußten beide, wie wichtig ihm ein Stammhalter war und fickten so oft er konnte. Liane war ihm bis zur Geburt ihres Sohnes absolut treu und ließ ihn bereitwillig an ihrem häufigen Masturbieren teilhaben, da Mélanie sie vor der Eheschließung mit genauen Hinweisen zu seiner Sexualität und seinen Vorlieben beraten hatte.
Sie störte es überhaupt nicht, daß ihre Mutter mit dem Grafen gefickt hatte und es vermutlich auch weiterhin tat, denn sie wußte, wie sehr Mélanie ihren Pierre liebte und daß es Mélanie nur um die sexuelle Ausschweifung und die Macht über den Grafen ging. Sie wußte, daß Pierre nicht mehr konnte und hatte Mélanie oft genug beim Masturbieren zugeschaut, um zu wissen, daß sie es wirklich dringend brauchte. Im Lauf ihrer Schwangerschaft mochte Liane nicht mehr mit dem Grafen vögeln und lauschte heimlich, wenn ihre Mutter mit ihrem Ehemann fickte oder vor seinem Gesicht masturbierte und laut orgasmte. Die Stimmen und lustvollen Geräusche aus dem angrenzenden Schlafzimmer Armands beflügelten ihre Masturbationsphantasien umso mehr. In späteren Jahren war es der Graf, der großzügig darüber hinwegsah, wenn sie sich bei jüngeren Liebhabern das Vergnügen holte.
Liane hatte Landwirtschaft studiert und als ihr Sohn in die Schule kam, übernahm sie das marode Weingut des Grafen und machte es zu einem einträglichen Musterbetrieb, mit dessen Erträgen sie nicht nur ihre Eltern unterstützte, sondern auch sich selbst den einen oder anderen Luxus gönnte.
Es gab da den Cousin Robert, der den gemeinsamen Urlaub der Familien geschickt nutzte, um sich an Liane heranzumachen. Liane war mit ihren 14 ihren Altersgenossinnen geistig weit voraus, ihr Körper jedoch begann erst allmählich fraulicher und runder zu werden. Sie war eher klein und schlank, die Hüften wurden erst jetzt etwas runder und zart knospten auch die kleinen Brüste. Das schulterlange schwarze Haar harmonierte gut mit ihrem ovalen, hellen Gesicht, in welchem die schrägen braunen Mandelaugen von orientalischen Vorfahren zeugten. Sie wußte noch nichts von ihrer Sexualität, dennoch betrachtete sie sich immer öfter im Spiegel und erschauerte, wenn sie die flaumigen Schamhaare streichelte, die erst in den letzten Monaten zu sprießen begannen. Schon seit einem Jahr wartete sie auf die erste Regel und erinnerte sich, daß ihre Mutter wie beiläufig darauf meinte, daß sie dann eine echte Frau sei und nicht mehr mit den Jungs spielen dürfe. Aber die Regel kam und kam nicht.
Robert war schon 16 oder 17, genau wußte sie es nicht mehr, war kräftig gebaut und überragte sie um mehr als einen Kopf, seine langen Locken und die weichen, fleischigen Lippen verrieten den Genußmenschen, der er war. Er hatte sich in die 14jährige Kleine verschossen und sann, wie er sie bekommen konnte, denn er hatte deren frauliches Erwachen mit gutem Instinkt erkannt – allerdings brachte ihn dieser Instinkt Jahrzehnte später als Mädchenschänder vor Gericht. Immer öfter zogen sie zu langen Strandspaziergängen los, denn es gefiel ihr ja, wie sich der große Junge um sie bemühte. Es war völlig neu und ungewohnt, die vielen kleinen Aufmerksamkeiten und netten Gesten verwirrten sie nur anfangs. Sie fühlte sich mit einem Mal beachtet, interessant und begehrt, obwohl sie Letzteres so klar nicht hätte ausdrücken können. Schrittweise kam ihr Robert näher, erst hielt man sich an den Händen, dann schlang er einen Arm um ihre Schulter. Liane gewöhnte sich an seine Berührungen, an seinen Geruch, an die anfänglich äußerst ungewohnte körperliche Nähe. Ganz zart und vorsichtig ging der Verführer vor, zog beim Händchenhalten die Hand an seine Lippen oder streifte mit den seinen ihre Wange. Sie kam gar nicht dazu, Argwohn zu entwickeln, denn er ließ alles so natürlich fließend erscheinen, daß sie wie ein Kalb geduldig an seine Hand gewöhnt wurde.
Robert saß mit ihr geduldig zwischen den Dünen, sie sahen still aufs Meer hinaus und sprachen nur wenig. Doch er blieb nicht untätig, seine Hand wanderte vorsichtig zu ihrer, leicht zog er Liane an sich und ließ sie an sich lehnen. Schon nach wenigen Tagen verwandelte sich ihre Verwirrung in leise Glut, die hie und da überraschend aufflammte und ein ziehendes, wohliges Unbehagen in ihren Lenden verursachte. Als er sie das erste Mal zart und vorsichtig auf den Mund küßte, errötete sie heftig. Das brennende Gefühl ließ sie sich abwenden, sie entzog ihm ihre Hand und sah aufs Meer hinaus. Das Meer war beruhigend, ewig und regte sie nicht auf. Robert ließ ihr Zeit, viel Zeit, bevor er sie wieder auf den Mund küßte, diesmal länger. Sie spürte an ihren Lippen seine vorsichtig tastende Zunge.
Als draußen Segelboote auftauchten, erklärte Robert ihr alles, was er über sie wußte. Über Bootsformen, Masten und die unterschiedlichen Riggs wußte er ziemlich gut Bescheid, ebenso über die großen Handelsschiffe, die hie und da über dem Horizont auftauchten. Dann begann er mit glühendem Gesicht von fremden Ländern, Meeren und Städten zu berichten, als ob er selbst schon zur See gefahren wäre. Liane blickte in die Ferne und hörte ihm konzentriert zu. Sie war zwar behütet aufgewachsen, aber ihr Interesse für fremde Länder, andere Menschen und alles, was damit zusammenhing, war sehr stark. Geschickt flocht Robert in seine Erzählungen ein, daß die Matrosen wohl in jedem Hafen zu den Frauen gingen, die es mit ihnen machten – was machten?–, dachte Liane unsicher. Er bemerkte natürlich Lianes erhöhte Aufmerksamkeit, obwohl sie mit unbewegtem Gesicht aufs Meer blickte. Das Thema verließ er nicht, ohne von den lockeren Sitten in den Häfen, von Bordellen und Prostituierten allzu ausführlich zu berichten.
Liane unterbrach ihn. Was die Männer wohl täten, wenn sie so lange Zeit auf den Schiffen seien und erst in vielen Wochen die Häfen mit den – sie zögerte einen Augenblick – Frauen erreichten?
Roberts Instinkt sagte ihm, daß sie in der richtigen Richtung waren. Und – er stellte sich dumm. Gedehnt meinte er, Frauen hätten sie nicht dabei, die Matrosen. Liane schluckte. Irgendein Gefühl sagte ihr, daß nun etwas Wichtiges kommen müsse. Die Pause wurde beinahe unerträglich lang.
Robert war gutmütig, er erzählte nichts von den Küchenjungen, den Benjamins und wie sie alle genannt wurden – vielleicht wußte er es selbst auch nicht so genau. Jedenfalls machte er nach einer Weile grinsend eine eindeutige Handbewegung und als ihn Liane verständnislos anblickte, murmelte er, sie würden es sich halt selbst machen. Liane blickte wieder angestrengt aufs Meer hinaus, dann sagte sie, das verstünde sie nicht. Ihr Herz klopfte ganz aufgeregt, denn daß sie dem Wichtigen schon sehr nahe waren, das fühlte sie ganz deutlich.
Robert sagte nichts, er ließ das Thema abrupt fallen und küßte sie auf die Wange, auf das Ohr und die Augen, dann streiften seine Lippen ihren Mund. Sie hielt still und horchte nach Innen, spürte wieder dieses Ziehen in den Lenden und dazu seine Zunge, die leicht um ihre Lippen spielte. Sie züngelte und zuckte vor, schien ihre Lippen öffnen zu wollen. Dann züngelte die Zunge weiter und drang zwischen ihren Lippen ein, berührte die Zähne und suchte ihre Zunge. Die erste Berührung ihrer Zungen spürte sie am deutlichsten unten, dort in ihrer noch namenlosen Spalte, drinnen. Sie merkte, wie sie im Gesicht, am Hals und überall errötete, wie die Hitze von ihren Lenden her aufstieg und ihr fast die Luft nahm. Roberts Zunge schmeckte süßlich, sie tastete mit ihrer Zunge nach seiner und plötzlich fiel ihr ein, daß das Zungenkuß hieß. Sie blieb äußerlich ruhig, obwohl sie vor Freude und Wonne hätte springen können, weil ein kleines Detail ihres Unwissens nun geklärt war. Sie hätte vor Freude schreien mögen, doch sie war in ihren ersten Zungenkuß verliebt, verliebt in Roberts Zunge und seine Lippen, die sie süß und weich spüren konnte. Robert, ach mein Robert, ich liebe dich so sehr! dachte sie.
Trotzdem, als sich ihre Lippen lösten, blickte sie verzweifelt zu Boden, denn sie wußte nicht, wie sie mit Robert weiter umgehen konnte. Sie saßen noch eine Weile schweigend nebeneinander an ihrem Platz in den Dünen; es war ein guter Platz, um sich dort in der Abgeschiedenheit küssen und umarmen zu können. Es verstrichen endlose Minuten, bis sie sich wieder lösten, nur um sich zu finden. Liane genoß es, daß Robert mit seinen sanften Händen ihren Rücken, ihre Schultern streichelte, sie genoß es, daß der große Junge ihr Liebesworte ins Ohr stammelte. Als seine Hände schließlich langsam zu ihren Hüften wanderten, immer wieder, da griff sie ein und zog seine Hand weg, als ob es ihr unangenehm wäre. In Wirklichkeit war sie ein wenig verstört, weil seine Hände einen Sturm in ihrem Körper entfachten, sie errötete ständig und fühlte Hitze und seltsames Kribbeln an Körperstellen, die sie bisher nicht kannte.
Ach, seine Hände! Wie gerne hätte sie sich einfach ihnen überlassen, sich überall von Robert streicheln lassen und dennoch scheute sie sich davor. Aus irgendeinem verborgenen, dunklen Winkel ihrer Seele stieg die Erinnerung an Verbote hoch, wurde drängend und lästig. Sie verscheuchte diese Gedanken, so oft sie auch wiederkamen. Sie liebte doch Robert, und daß sich Liebende umarmen und küssen, wußte man einfach! Also schien es ihr richtig, also verscheuchte sie die dunklen Gedanken.
Sie lagen mit den Rücken an eine Stelle gelehnt, wo ein störrischer Busch sich Wind und Wetter entgegenstemmte und in dessen Wurzeln hart gepreßter Sand ihnen eine gute Lehne bot. Robert, der diesen Platz schon von früher kannte, mußte sich nur hie und da umsehen, ob nicht unversehens ein einsamer Spaziergänger oder ein Pärchen auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen vorbeikam. Sie waren allein, sie küßten sich minutenlang und langsam wanderte Roberts Hand von ihrer Schulter zu ihrem kleinen Busen. Liane wurde zunächst stocksteif vor Schreck, doch dann entspannte sie sich, das gehörte zur Liebe, sagte er und streichelte sanft den winzigkleinen Hügel. Seine Hand wanderte weiter, suchte sich einen Weg unter das T–Shirt und umfaßte kühn ihren Busen, da sie noch keinen BH trug.
Liane fühlte sich plötzlich erwachsener, das Kindsein erschien ihr mit einem Mal so fern und fremd. Sie war jetzt wie jene Filmdarstellerinnen, die sie auf den Plakaten gesehen hatte und insgeheim bewunderte – der Held küßte die Heldin und hielt sie fest in seinen großen, starken Armen. Ja, es gab auch Plakate, wo sich die Hand des Helden unabsichtlich – unabsichtlich? – der Brust oder der Hüfte der Schönen näherte. Liane träumte weiter von den Plakaten und hinderte nun Robert nicht mehr, ihre Brust zu berühren. Seine Küsse betäubten sie, ihre Fantasien über die Filmplakate ebenso, und Robert streichelte ihre Brüste. Irgendwann schob er in dieser Situation ihr Leibchen hoch, zog ihr trotz ihres anfänglichen Protestes das T–Shirt über den Kopf. Ihr Sträuben ließ nach, sie schloß die Augen und ließ ihn gewähren, überließ sich seinen sanften Händen. Lange streichelte er sie, bis es ihr ganz wohl ums Herz wurde, dann streichelte er ihre Hüften, ihre Schenkel und wieder ihre Hüften. Er küßte sie ganz zart und lange, bevor er sich halb aufsetzte und sich an ihrer kurzen Sommerhose zu schaffen machte – heftiger, dann nur noch ganz leichter Protest ihrerseits, langsam und vorsichtig zog er sie über ihre Schenkel, über ihre Beine herunter. Lianes Herz blieb beinahe stehen, doch Robert küßte und streichelte sie erneut so lieb und so zart, daß ihre Verkrampfung nachließ. Er hat ja noch seine Badehose an, dachte Liane und schloß die Augen, als er sie zu sich zog. Nur einem Wimpernschlag später merkte sie, daß er die Badehose ebenfalls abgestreift hatte und ebenso nackt wie sie war.
Die Berührung der nackten Haut ihrer Körper elektrisierte sie im ersten Moment, doch dann begann sie es zu lieben. Ja, sie entspannte sich total und lehnte sich danach weit zurück, sollten doch seine Hände und Lippen sie überall streicheln, küssen, berühren! Sie hauchte, daß sie gestreichelt werden wollte und Robert berührte sie zart an der Brust, strich mit einem Finger über ihren Bauch und küßte ihren Bauchnabel. Seine Hand blieb ruhig auf einem ihrer Schenkel liegen. Sie befürchtete, er würde sie dort anfassen, doch er tat nichts dergleichen, ja, er schien die Stelle absichtlich auszusparen.
Liane setzte sich abrupt auf. Sie hielt eine Hand vor ihre kleinen Brüste, doch Robert umarmte sie und flüsterte ihr ins Ohr, sie brauche sich vor ihm nicht zu genieren. Dann trennten sich die liebenden Körper, Robert zündete sich eine Zigarette an und rauchte hastig. Lianes Gedanken rasten, denn sie fühlte sich mit einemmal wieder viel zu jung, um sich schon zu verlieben und doch war sie es schon. Wenn sie Robert von der Seite her ansah, dann kam er ihr wie ein Held von ihren Plakaten vor. Er war einfach prima, ein toller Held, ein wirklich schöner Mann. Und so erwachsen war er, konnte auf alles eine Antwort finden und war nicht mehr das kleine, freche Bürschchen, das noch vor Jahren an ihren Zöpfen riß. Und schlagartig fielen ihr wieder die Matrosen ein.
Robert brauchte einige Sekunden, um ihre Frage einzuordnen, was denn die Matrosen selbst täten. Ach das, meinte er wegwerfend und sah sie nicht an. Liane fragte nochmals, doch Robert legte seinen Arm um ihre Schultern und schwieg. Sie lehnten sich wieder zurück, in den weichen Sand unter dem störrischen Busch und umarmten sich, küßten sich. Liane riskierte einen ersten Blick auf Roberts Blöße.
Natürlich hatte sie mit ihren Freundinnen schon die schamlosen Bilder in den Kunstdruckbänden der Eltern angeschaut, die Rembrandts und Tizians, die Giottos und Vermeers. Die fetten nackten Weiber und die Männer, die meist verschämt ein Feigenblatt dort unten trugen. Doch bei manchen – und Michelangelos David war nicht der Einzige – war ein kleiner Schwanz abgebildet, so daß die Mädchen guckten und kicherten und wieder guckten. Sie diskutierten viel und gescheit über diese Schwänze, wußten doch ja schon fast alles, aber gesehen hatten sie alle noch keinen.
Lianes erster Gedanke war, als sie Roberts Schwanz sah, daß er häßlich war. Doch je länger sie hinsah, desto mehr kroch die Hitze langsam von unten in ihren Bauch, ihr Herz schlug laut und hämmernd und ihre Gedanken galten Robert, den sie doch so sehr liebte. Doch Roberts Schwanz war nicht so ein winziges Ding, wie in den Kunstdruckbänden abgebildet. Sein Schwanz war lang und dick und vorn sah durch eine Hautöffnung das rote Innere wie eine Pilzknolle hervor. Aus den Augenwinkeln sah sie seinen Hodensack, der schlaff auf einem Schenkel ruhte. Doch dann glitt ihr Blick wieder zu seinem Schwanz. Wie groß er war! Und er wirkte steif und hart, stand wie eine Lanze nach vorn. Liane dachte plötzlich an die losen Reden, die in ihrem Mädchenklüngel geführt wurden: man lasse ihn einfach reinstecken, rein – raus und fertig. Und so toll sei es, meinte eines der Mädchen, die es ja wissen mußte, ihr Vater war ja Lehrer und hatte sie wissenschaftlich aufgeklärt.
Nein, niemals würde sie dieses Ding in sich hineinstecken lassen, er war ja viel zu groß! Sie hatte sich ja schon öfter neugierig im Spiegel betrachtet und war sich sicher, daß das da nie und nimmer in sie hineinpassen würde. Ihre Panik wurde größer, als Robert seine Hand über den Schwanz legte und sie angrinste, weil er offenbar ihre Blicke bemerkt hatte. Sie setzte sich auf und blickte rasch weg. Ihre Gedanken flogen wie kleine, verwirrte Vögelchen durch ihren Kopf – sie fühlte sich unsicher und einsam.
Sie antwortete nicht, als Robert fragte, ob sie schon einen Mann nackt gesehen habe. Robert wartete einige Augenblicke und meinte, sie solle ruhig hinsehen, es mache ihm nichts aus. Sie schüttelte energisch den Kopf und sah dann doch hin. Robert deutete mit einem Finger, das sei der Schaft, das die Vorhaut und das – er zog die Vorhaut lässig zurück – das sei die Eichel, durch die der Samen aus diesem Loch herauskäme. Liane begriff schnell den Einklang von Theorie und Praxis. Seine Hoden erwähnte Robert nicht, stellte sie verwundert fest, aber dann vermutete sie, daß es ihm nicht wichtig sei. Sie wandte sich wieder dem Meer zu, das Meer war beruhigend, ewig und regte sie nicht auf.
Nach einiger Zeit riskierte sie einen Seitenblick und stellte verwundert fest, daß Roberts Schwanz in der Zwischenzeit schlaff geworden war, vielleicht auch etwas kleiner als vorher, und die Eichel war wieder ganz unter der Vorhaut verschwunden, die nun wie das ausgefranste Ende einer Papiertüte aussah. Als sie sich in die Augen sahen, umarmte Robert sie sanft und zärtlich. Seine Küsse waren lang und ausdauernd, die Hitze in ihrem Leib flammte heiß auf. Ihre Körper berührten sich, sie schloß die Augen und versuchte mit ihrer Haut seinen Schwanz zu erspüren. Er berührte ihren Oberschenkel, und dieser Oberschenkel stellte verwundert fest, daß der Schwanz stärker, fester und härter wurde, je länger sie sich küßten. Minutenlang spürte sie mit dem Oberschenkel den Druck, spürte überdeutlich, daß da Leben, pulsierendes Leben war.
Der Schwanz war wieder prall und steif, keck und rot stand die Eichel vorne heraus. Wie ein Pfirsich, dachte sie, nie und nimmer geht dieser bei mir hinein. Doch sie schalt sich bei diesem Gedanken, denn wieder tauchten vage Verbote aus dem Dunkel ihrer Seele auf. Das tun nur die Erwachsenen, die verheiratet sind, dann bekommen sie auch Kinder – einen Augenblick hielt sie den Atem an, denn die Kinder mußten dann doch auch dort herauskommen – sie blickte wieder aufs Meer hinaus, um den Gedanken Einhalt zu gebieten. Es war alles viel zu verwirrend.
Robert umarmte sie und zog sie neben sich, seine Küsse wurden heftig und fordernd und verwirrten sie vollends.
Sein starker Schwanz stach wieder fest gegen ihren Unterleib. Jedesmal, wenn sie diesen Schwanz an ihrer Haut spürte, beschlich sie ein beklemmendes Gefühl, das sie allzu schnell beiseite schob. Sie liebte ihn, diesen Robert mit den dunklen Locken, sie liebte ihn mit ganzem Herzen und sie liebte auch seinen Schwanz. Bei diesem Gedanken mußte sie lächeln, denn noch vor kurzem kam er ihr häßlich vor und nun liebte sie ihn. Sie lächelte und küßte Robert ebenso fest und fordernd, wie er sie vorhin geküßt hatte. Roberts Atem ging schneller, allmählich schob sich seine Hand hinunter, zum Schwanz. Liane hielt den Atem an, denn Robert rieb seinen Schwanz, erst langsam, dann immer schneller, sie spürte seine heftigen Bewegungen an ihrem Bauch. Sie atmete gepreßt, denn er hörte mit dem Küssen auf und vergrub sein Gesicht an ihrer Schulter, in ihren Haaren.
Aus den Augenwinkeln sah sie seinen Arm, der sich schnell bewegte, spürte irritiert seine raschen Bewegungen. Roberts Faust schüttelte fest auf und ab, ließ die rot geschwollene Eichel zwischen dem Daumen und den Fingern immer wieder hervorschnellen. Er preßte sein Hartes gegen ihre Scham, sie horchte neugierig in sich hinein und empfand es kribbelig und dann auch irgendwie fein, wie er mit seiner Eichel heftig gegen die Scham klopfte. Sie war plötzlich in einer unerklärlichen Panikstimmung, wich zurück und blickte hinunter. Liane sah aufgeregt zu und die Matrosen fielen ihr plötzlich ein, als sie in Roberts verkrampftes Gesicht blickte. Seine Hand raste auf und ab, die Eichel ragte steif und steil aus seiner Faust heraus. Er drehte sich vollends zu ihr und riß die Augen auf, versuchte verzweifelt seinen Schwanz durch ihre fest geschlossenen Beine zu stecken, um sie dort zu berühren und schaffte es endlich. So also geht die Liebe, dachte sie und spürte eine tiefe Erleichterung, denn das war irgendwie angenehm, diese klopfende Eichel auf ihren Schamlippen. Sie preßte die Beine immer noch fest zusammen, doch vorsichtig und noch etwas ängstlich tastete sich ihr Becken vor, um seinen Rhythmus mit ihrer empfindlichen Stelle zu spüren. Robert seufzte tief, preßte sich fest gegen ihren Unterleib und machte mit seinem Schwanz ein paar schnelle Fickbewegungen zwischen ihren Schenkeln. Augenblicklich spritzte sein dicker, weißlicher Saft heraus, warm und glitschig spritzte es über ihre Schamlippen und – als sie erschrocken zurückzuckte – über die Innenschenkel. Robert starrte wie gebannt auf ihre Spalte, rieb mit der Hand langsam weiter und spritzte alles auf den spärlichen Haarflaum, der ihre Scham nur ungenügend verbarg. Er preßte den letzten Saft mit zwei Fingern aus der Eichel, dann seufzte er tief und fiel nach hinten, schloß die Augen und blieb schwer atmend liegen.
Liane setzte sich auf und betrachtete ihren Schenkel, über den sich der weißliche Saft bis zu ihren Schamhaaren zog. Das Feuchte auf ihren Schamlippen fühlte sich eigenartig an, als sie mit einem Finger hinunter griff. Sie blickte auf Robert, dessen Atem sich langsam wieder beruhigte. Ihre Augen trafen sich, sie blickten fast gleichzeitig beide zur Seite, denn sie empfanden die Situation beide – aus unterschiedlichen Gründen – peinlich. Aus einem inneren Impuls heraus murmelte Liane, daß das wohl das mit den Matrosen sei, wenn sie es selbst machten. Robert nickte unmerklich, dann war es wieder für lange Zeit still.
Robert fragte hartnäckig, woran sie denke. Sie antwortete ihm erst nach längerer Zeit. Es sei alles für sie neu und sie müsse sich erst an all das gewöhnen, meinte sie vage und schwieg. Es dauerte sehr lange, bis er sich aufsetzte und sie umarmte. Schon bald gingen seine zarten Küsse in wildes, liebevolles Rangeln und Balgen über. In seinen Armen fühlte sie sich wohl, seine Hände streichelten ihre Brüste, fanden den Weg über den Bauch und berührten zum ersten Mal den hellen Haarflaum auf ihrer Scham. Sie zuckte innerlich zusammen, denn noch nie hatte irgend jemand ihre Scham berührt. Robert aber war in sich versunken und tastete, streichelte die Spalte und sie spürte ein äußerst irritierendes Kribbeln im Bauch. Sie ließ ihn gewähren und genoß dieses Kribbeln, bis seine Finger in den Spalt hineinwollten. Nun griff sie abwehrend nach seiner Hand und zog sie weg. Roberts Küsse und das Spiel seiner Zunge in ihrem Mund wurden ganz wild und intensiv, Roberts Hand wagte sich wieder vor und streichelte, liebkoste und betastete sie unten.
Noch lange war sie innerlich verkrampft, doch das Kribbeln tat seine Wirkung, sie entspannte sich und ließ ihn diesmal lange gewähren, denn es tat gut und das Kribbeln auch. Selbst als er sich aufsetzte und ihre Schenkel mit der Hand ein wenig öffnete, ließ sie es zu. Robert betrachtete sie unten, berührte sie vorsichtig und betastete die Schamlippen. Das tut so gut, flüsterte sie in ihrem seltsamen Zustand, es kribbelt so fein! Und Roberts Finger bewegten sich rhythmisch auf ihren Schamlippen, den kleinen rosa Wülstchen, die durch die Reizung voller und voller wurden. Robert hatte überhaupt keine Vorstellung von der weiblichen Masturbation, doch als er ihre Schamlippen wie seinen Schwanz vorsichtig auf und ab rieb, erregte es Liane sehr. Er rieb sie zart weiter und sie verlor fast den Boden unter den Füßen, doch sie ließ ihn weitermachen, eine Ewigkeit lang. Das Kribbeln wurde mit einemmal so stark, daß ihr Herz wie rasend zu klopfen begann.
Sie setzte sich abrupt auf und umarmte ihn. Sie war so glücklich mit der Liebe zu ihm und nun hatte er sie so fein berührt wie noch niemand vor ihm. Bald verschmolzen sie wieder in einem innigen Kuß, dann lagen sie eng umarmt nebeneinander. Irgendwann setzte sich Liane auf und blickte aufs Meer hinaus. Es war heute so viel passiert, daß es sie völlig verwirrte. Sie fühlte sich sowohl als kleines, unwissendes Mädchen und als auch zugleich als junge Frau, die die Sexualität zu entdecken begann. Robert war feinfühlig genug, um sich nun ebenfalls aufzusetzen, einen Arm um ihre Schultern zu legen und gemeinsam mit ihr zu schweigen. Für dieses Schweigen war sie ihm unendlich dankbar. Als es Zeit wurde, standen sie beinahe ohne Worte auf, zogen sich an und gingen schweigend heim.
Liane lag nachts lange wach und fühlte noch Roberts streichelnde Hände auf ihrer Haut. Sie berührte ihre Brüste und strich sanft über ihren Bauch, tastete nach dem Flaum auf ihrer Scham und dachte mit Herzklopfen an Robert, als sie mit den Fingerkuppen die Schamlippen berührte. Sie streichelte sich schon seit jeher gerne dort, aber sie kannte diese Körperregion kaum und wußte darüber nicht viel mehr, als daß es durch das leichte Streicheln schnell angenehm feucht wurde und daß das sanfte, rhythmische Drücken wunderschön war, aber auch zu derart starkem Herzklopfen führte, daß man aufhören mußte. Sie streichelte und drückte ihre Scham, bis sie wegschlief.
Anderntags hatte sie schlechte Laune und Kopfschmerzen, Robert ging unverrichteter Dinge wieder weg und sie weinte in ihr Kopfkissen. Ihre Verwirrung war groß und das Auf und Ab ihrer Gefühle erstickten sie beinahe. Sie blieb den ganzen Tag im Bett, streichelte ihre Brüste und ihren Bauch, strich zart über das dort unten und weinte wieder, denn dieser Versuch, seine Hände, seine wunderbaren Hände oder das leicht stoßende Drücken seiner Eichel dort unten zu spüren und dabei ganz dahinzuschmelzen, mißlang völlig. Es war ganz anders, es war tief in ihr drinnen ganz anders, wenn er sie streichelte. Sie streichelte die Spalte immer wieder mit den Fingerkuppen, bis ihr Herz wie rasend schlug, dann weinte sie und wartete, bis das Herz sich beruhigt hatte. Sie dachte an Robert und seine Bewegungen, ließ die Fingerspitzen auf den Schamlippen schnell hin– und her tanzen, doch das Herzrasen, das sie davon bekam, ließ sie jedesmal abrupt wieder aufhören. Sie legte die Finger um die Schamlippen und bewegte sie so, wie Robert es getan hatte, sie versuchte sein Onanieren zu imitieren, bis sie vor lauter Herzklopfen und dem Gefühl des Explodierenmüssens in ihrem Unterleib aufhören mußte. Sie träumte von Robert und probierte das Onanieren immer wieder aufs neue, doch sie mußte immer wieder unterbrechen. Als es draußen dunkel wurde, war Liane furchtbar einsam und enttäuscht, weil es ihr selbst nach hundert Versuchen nicht gelungen war, dieses schöne Gefühl wie bei Robert zu bekommen. Sie weinte lange, bis sie irgendwann in den Schlaf hinüberdämmerte.
Sie konnte es anderntags kaum erwarten, daß Robert wieder kam, um sie abzuholen. Ihre Eltern saßen wie immer auf der Veranda und lasen, der Vater die Zeitung und die Mutter einen Liebesroman, doch sie war in der brütenden Vormittagshitze eingenickt und das Buch drohte, ihren Fingern zu entgleiten. Liane achtete nicht auf sie, ungeduldig und vor Aufregung zappelnd ging sie völlig ziellos umher und in ihrem Herzen zirpte und zappelte ein Vögelchen, als Robert auftauchte. Sie lief rasch zu ihm und fühlte sich leicht und wie beschwipst, als sie gemeinsam zu ihrem Platz in den Dünen gingen. Ihr Herz ging vor Liebe über und sie plapperte und plapperte, so daß Robert sie von der Seite her verwundert ansah. Sie hörte sich erzählen, wie sie nachts wach gelegen war und an ihn und seine Hände gedacht hatte, wie sie versuchte, sich sein Selbermachen vorzustellen und dieses wunderbare Gefühl dabei wiederzubekommen und daß es ihr nicht gelang. Sie biß sich danach fest auf die Lippen, denn es war ihr peinlich, daß sie über diese intimen Gefühle und Gedanken so sorglos dahinplapperte. Doch Robert strahlte über das ganze Gesicht und lächelte freundlich, hielt ihre Hand fest in der seinen und drückte sie zustimmend. Liane atmete durch, denn er schien ihr Gestammel zu verstehen. Sie lehnte sich an ihn und umarmte ihn dankbar. Den Rest des Weges gingen sie schweigend nebeneinander, sahen sich hie und da lächelnd und wissend und – soweit es Liane betraf – voller Vorfreude an.
An ihrem Platz angekommen küßten sie sich lange und innig, bevor sie sich gegenseitig auszogen. Es fiel Liane schwer, hinzusehen, als sie Roberts Hose über die Knie und die Beine herunterzog und dann neben ihn legte. Der Schwanz zog ihre Blicke wie magisch an, ob sie nun wollte oder nicht. Robert nahm sie in die Arme, legte sich neben sie und küßte sie lange. Lang genug, daß sie wieder spürte, wie der Schwanz sich allmählich verhärtete. Die Berührung der nackten Haut erschien ihr heute wieder elektrisierend, sie hatte sich schon fast daran gewöhnt und fühlte wieder dieses unglaublich schöne Wohlbehagen, das Roberts Umarmung, seine Küsse und seine streichelnden Hände hervorriefen. Sie sehnte sich nach irgendetwas und drückte mit ihrem Becken gegen seines, gegen seinen harten Schwanz.
Es wurde Mittag, ein Touristenschiff schlingerte langsam durch die Bucht und verschwand hinter einer Landzunge. Liane setzte sich auf, faltete die Hände über ihren Knien und legte den Kopf auf die Hände. Es war so schön, das Meer leuchtete in sattem Blau und Robert lag lächelnd neben ihr auf der Decke. Er gäbe ein Vermögen dafür, wenn er wüßte, was sie jetzt denke, meinte Robert. Liane schwieg beharrlich. Robert maulte und meinte, er käme sich einsam und verlassen vor. Zögernd murmelte sie, wie das vorgestern war, ob es nun das sei, das mit den Matrosen. Robert blinzelte zunächst, bis er die Matrosen einordnen konnte und nickte, ja, das sei das Onanieren. Das sei der Samen, der ungestüm herausdrängte. Alle Jungs und auch die Matrosen täten das, bis man später eine Frau habe, mit der man schlafe, dann spritzte man den Samen in die Scheide. Langsam und stockend kamen sie ins Gespräch. Robert wußte einiges, also versuchte er ihre Fragen zu beantworten. Ja, das täte man, wann immer es einen dazu dränge – natürlich allein, außer vorgestern. Liane nickte. Und so erfuhr sie, daß er es sehr häufig machte, jeden Tag mindestens zwei oder drei Mal. Ja, die anderen Jungs täten es auch, das sei ganz normal. Er schwieg länger, als sie fragte, wie das mit den Mädchen wäre; nein, er hatte zwar darüber gelesen, aber er wußte nicht, wie sie es machten. Seine Antwort kam sehr knapp und abgehackt, denn Robert wußte fast alles und gab nicht gerne zu, etwas nicht zu wissen. Vielleicht brauchten Mädchen das ja gar nicht, vermutete er, sie hätten ja keinen Samen, der so vehement nach draußen dränge.
Wieder langes Schweigen, sie blickten aufs Meer und sahen den Möwen zu, die sich mit lautem Geschrei um ein Aas balgten. Liane fühlte sich ihm ganz nahe, lehnte ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte, wann immer er es brauche, er könne es machen, ihr sei es recht und – sie stockte und dachte nach, wie sie es sagen konnte – und sie empfinde es irgendwie schön, auch wenn sie beim ersten Mal etwas erschrocken und ein bißchen zusammengezuckt sei. Nun wüßte sie ungefähr, wie es gehe und es sei für sie völlig in Ordnung. Sie habe sehr schöne Gefühle dabei bekommen, ergänzte sie nach einer Pause so leise, daß er es beinahe nicht hören konnte. Robert sagte nichts, aber sein Herz klopfte wild. Er umarmte sie und küßte sie auf den Mund, während er sie behutsam nach hinten gleiten ließ und sich neben sie legte. Lianes Kopf ruhte auf seinem Arm, halb und halb legte er sich auf sie und berührte ihre Brüste, seine Hand glitt weiter und erreichte die Hüfte und den Bauch. Sie spürte das harte Drängen seines Schwanzes an ihrem Unterleib. Es dauerte eine Weile, bis Robert seinen Schwanz umfaßte und onanierte. Liane beobachtete es mit wachen Augen, verfolgte jede seiner Bewegungen. Er keuchte laut und rieb schnell. Liane konnte genau erkennen, daß es soweit war, denn er drehte sich ganz zu ihr und drückte seinen Schwanz an ihre Scham. Voller Liebe, die sie für ihn empfand, preßte sie die Beine nicht mehr zusammen, sondern öffnete ein wenig die Schenkel, damit er leichter in den Flaum ihrer Schamhaare gelangte. Robert machte ganz schnelle, rhythmische Fickbewegungen und spritzte, drückte die Eichel beim Spritzen fest zwischen ihre Schamlippen. Sie empfand eine warme, fürsorgliche Liebe für Robert, als sie seinen warmen Samen spürte. Er brauchte es ja so dringend, es erleichterte ihn und sie empfand ja auch sehr tief dabei, dachte sie. Robert richtete sich auf und blickte auf ihre Scham, während er den letzten Rest auf sie spritzte.
Liane wischte sich mit einem Zipfel ihrer Decke sauber und betrachtete Robert, der mit geschlossenen Augen auf dem Rücken lag, sein Brustkorb pumpte heftig auf und ab. Sie küßte ihn sanft und strich ihm die Haarlocken aus der Stirn. So sehr liebe ich ihn, dachte sie, ich würde alles für ihn tun. Sie legte sich neben ihn und schmiegte sich an ihn, so blieben sie und dösten. Irgendwann fragte sie ihn flüsternd, ob es jetzt gut sei und er nickte nur schweigend. Dann schliefen sie ein. Als sie aufwachte, blickte sie an ihm hinunter und bemerkte, daß der vorher schlaffe Schwanz wieder seine Form zu verändern begann. Er wuchs und wuchs, bald stellte er sich seitlich auf. Sie erkannte, wie es in ihm pulsierte. Sie küßte Robert zart auf den Mund und zog ihn halb auf sich. Ihre Küsse verfehlten nicht ihre Wirkung, Roberts Schwanz wurde fest und stach sich in ihren Bauch. Sie strich sanft über seine Locken und flüsterte an seinem Ohr, er solle es wieder machen, sie könne ja sehen, daß sein Schwanz wieder fest geworden sei, daß sein Samen wieder nach draußen dränge. Robert streichelte eine Weile ihre kleinen runden Brüste, schnaufte bald hart und griff hinunter, um zu onanieren. Liane beobachtete sein Gesicht und seine Faust mit der roten Eichel, zog ihn instinktiv an sich, so daß er halb auf ihr lag. Sie entspannte ihre Schenkel und spürte, wie seine Eichel mit der wild reibenden Faust ihre Schamlippen berührte. Robert keuchte und rieb verbissen, sie umarmte ihn noch liebevoller und spürte, wie sich ihre Schamlippen leicht teilten und seine wild hüpfende Eichel umfingen. Robert umarmte sie, machte einige schnelle Bewegungen mit der Hüfte und mußte sofort spritzen. Sie fühlte das Warme irgendwie in sich und ging vor Liebe zu ihm fast über, kleine Tränen füllten ihre Augenwinkel. Sie fühlte ganz deutlich das Zucken und wilde Spritzen dort unten. Ach Robert, mein Robert!
Er lag völlig ermattet neben ihr, die Nachmittagssonne schien unbarmherzig auf ihre nackten Körper. Morgen würde sie einen schlimmen Sonnenbrand haben, dachte Liane, aber dann lächelte sie, denn die Liebe erfüllte wohlig ihre Seele. Als Robert nach vielleicht einer halben Stunde aus seinem Dösen erwachte, stützte er sich mit einem Arm auf und streichelte sie. Sie hoffte inständig, er würde sie wieder mit den Fingern erregen und legte sich so, daß ihre Scham einladend offen und bereit für seine Zärtlichkeiten war. Robert berührte sie, streichelte sie und machte auch wieder seine Onanierbewegungen mit seinen Fingern an ihren Schamwülsten. Aber er schien mit seinen Gedanken woanders zu sein, sie erkannte es an seinen unkonzentrierten Handbewegungen. Mach mich glücklich, flüsterte sie und schämte sich einen kurzen Augenblick dafür, denn diesen Satz hatte sie irgendwo in einem der Liebesromane ihrer Mutter gelesen. Sie schloß die Augen, als Robert ihr nun mehr Beachtung schenkte und sie das Kribbeln stark und intensiv in ihrem Unterleib spüren konnte.
Sie jauchzte leise, als Roberts Finger schneller und schneller wurden und sie die Erregung in ihrem Unterleib so stark wie noch nie fühlte. Es stieg heiß in ihr auf, sie fühlte das Erröten an ihrem Halsansatz und auf ihrem Gesicht. Ihr Herz klopfte rasend schnell, schneller als Robert sie streicheln konnte. Es war stark, zu stark diesmal. Abrupt hielt sie seine Hand an und keuchte vor Anstrengung. Robert war auch erregt, das sah sie aus den Augenwinkeln, denn er hatte sich auf Knie und Fersen gesetzt und onanierte. Wild rollten seine Augen, während er ihre Nacktheit ansah. Ihre Verwirrung dauerte nur einen Sekundenbruchteil, dann begriff sie, daß er sie genau dort ansehen wollte. Oh Robert, mein Robert! Liebevoll lächelte sie ihn an, lehnte sich lasziv zurück und öffnete ihre Schenkel etwas weiter. Gehorsam wanderte ihre Hand nach unten, als er abgehackt keuchend darum bat, zögerlich und mit einem verzweifelt flatternden Vögelchen im Herzen teilten ihre Finger die Schamlippen, kreisten ihre Finger im Spalt. Sie empfand es in ihrer scheuen, mädchenhaften Nacktheit als obszön, seinen geilen Blicken preisgegeben zu sein, fühlte sich irgendwie elend und unwert, denn dieses sich auf seinen Befehl hin zu öffnen und mit sich zu spielen, damit es ihn aufgeilte, hatte etwas ungemein Erniedrigendes. Robert jedoch onanierte noch besessener, bückte sich nach vorn, das Gesicht vor ihrer Spalte. Mit einem lauten Keuchen richtete er sich auf und spritzte sie an, der Samen klatschte auf ihre Hüfte und die Decke.
Erschöpft lagen sie nebeneinander, umarmten sich und lächelten sich atemringend an. Robert flüsterte, er könne nun einfach nicht mehr und sie erwiderte, wie sehr sie ihn liebe. Sie umarmten und küßten sich noch bis zum späten Nachmittag und wiederholten ihre Sexspiele, so oft sie Lust verspürten. Als sie langsam heimwärts gingen, fragte Liane – sie hatte es schon die ganze Zeit hin und hergewälzt, aber nicht den Mut gefunden – ob sie ihn morgen dort anfassen dürfe. Robert, der kleine Dreckskerl, lächelte süffisant und zog eine Schnute: Tja, man wolle sehen, ob es sich vielleicht machen ließe... Sie lachten beide herzlich, denn Roberts komisches Talent entspannte die Situation auch für Liane sofort.
Auch an diesem Abend half Liane ihrer Mutter beim Essenrichten, flunkerte fröhlich was sie tagsüber mit Robert unternommen hatte und machte die Eltern damit glücklich, denn sie wollten – das muß man ihnen lassen – ein fröhliches Kind und erlaubten ihm alles, damit es auch so fröhlich bliebe. Als die Mutter sich nach der Küchenarbeit mit ihrem Buch auf die Veranda setzte, nahm sie sich vor, später nochmals nach Liane zu sehen.
Liane konnte und wollte einfach nicht gleich einschlafen. Sie betastete sich und fand, daß sie dort unten ein bißchen weiter, ein bißchen stärker geöffnet war als zuvor. Sie lächelte, denn das kam sicher von Roberts Eichel. Ungeduldig vor Sehnsucht und Verlangen betastete sich, ging gleich mit den Fingern ans Werk, aber so oft sie auch wiederbegann, immer bekam sie rasendes Herzklopfen und hörte auf. In einer dieser Pausen entdeckte sie das Wahre.
Verträumt spielte sie mit einem Finger am Scheideneingang, vermied das kleine Zäpfchen zu berühren, das so empfindlich war und strich nur leicht von unten her hinauf – oh, wie das gut tat! Sie strich nun mehr und mehr die schöne Stelle direkt unter dem Zäpfchen und das Kribbeln wurde nun heftig, anders und so wohlig gut. Ihr Herz klopfte, aber nicht rasend. Liane machte weiter und weiter und auf einmal explodierte sie von innen, krampfte sich im nächsten Augenblick wieder zusammen und keuchte laut. Keuchend und selig entsetzt lag sie da.
Was war das eben?
Als sie sich erholte hatte, lächelte sie und Tränen kullerten über ihre Wangen – ich Dummerchen, sagte sie sich, das ist es! Das also ist es, genau das! Lianes Tränen versiegten und machten seligem Lächeln Platz, als sie wieder nach der neuen Stelle tastete und bald Lust und Geilheit und glitschige Nässe aus ihren Träumereien entstanden. Sie versuchte ihre Neuentdeckung zu wiederholen und war so mit sich beschäftigt, daß sie nicht bemerkte, daß ihre Mutter nach ihr sehen wollte – diese blieb wie angewurzelt im Nebenzimmer stehen, als sie durch die offene Tür ihre völlig nackte Tochter erblickte, die mit weit gespreizten Beinen heftig masturbierte.
Liane hätte später nicht sagen können, wie oft sie es in dieser Nacht machte – jedenfalls dämmerte draußen schon der Morgen, als sie mit dem Gedanken, es Robert gleich zu erzählen, einschlief.
Doch anderntags empfing Robert sie mit der Erinnerung daran, daß sie es mal bei ihm versuchen wollte. Liane korrigierte ihn im Stillen, sie hätte ihn nur anfassen wollen, aber sie sagte nichts, sie sagte ihm auch nichts darüber, welches Geheimnis sie entdeckt hatte. Robert war so fröhlich und unternehmungslustig, daß sie fast nicht zu Wort kam. Er erläuterte alle Einzelheiten, was sie wie tun sollte und natürlich, was sie keinesfalls tun durfte. Noch bevor sie an ihrem Platz ankamen, wußte Liane alles und vergaß dann in ihrer Verwirrung das meiste. Vor allem wußte sie damals noch nicht, daß ein Mann, der seinen nächsten Orgasmus zum Greifen nah vor sich sieht, an nichts anderes mehr denken kann, schon gar nicht an die Bedürfnisse seiner Partnerin.
Kurzum, Robert flog beinahe mit Liane zu ihrem Stammplatz, Sekunden später lagen sie ausgezogen nebeneinander und Liane fühlte sich vom ersten Augenblick an überfordert. Roberts Ungeduld verdarb alles. Liane versuchte, ihre Stimmung mit geduldigem Streicheln zu heben, ließ ihre Hände sanft über seinen Körper gleiten und liebkoste seine Lippen mit ihrer Zunge. Doch Robert war schon weit, weit vorn mit seiner Fantasie, nahm ihre Hand und legte sie auf seinen Schwanz. Liane war von der Weichheit seiner Haut überrascht, doch nun nahm die vorgegebene Mechanik all ihre Konzentration in Anspruch. Vorsichtig und behutsam rieb sie ihn und spürte, wie das Leben darin erwachte, wie es steifer und härter wurde. Robert gab flüsternd Anweisungen und Liane folgte, so gut es ging. Sie setzte sich halb auf und stützte sich mit einer Hand ab, denn so hatte sie alles besser im Griff. Sie betrachtete seinen Schwanz in ihrer Hand und rieb ihn tüchtig. Als er Jetzt, jetzt! hervorstieß, rieb sie ganz fest und wurde dennoch vom Spritzen überrascht, obwohl sie darauf vorbereitet war. Sie hielt ihn sachte in der Hand und ließ seinen Samen herausspritzen, machte auch folgsam einige Melkbewegungen, um alles aus der Eichel herauszupressen. Dann ließ sie den Schwanz los und sah in Roberts gelöstes, zufriedenes Gesicht. Sie wischte ihre Hand mit der Decke sauber und legte sich neben ihn. Die ganze Prozedur hatte nur wenige Minuten gedauert und war eigentlich unspektakulär, dachte sie mit leichter Resignation. Dann schloß sie die Augen und horchte auf Roberts Herzklopfen, auf seine langsamer werdenden Atemzüge. Robert flüsterte nach einigen Augenblicken, daß sie es ganz toll gemacht habe und ein wahres Naturtalent sei. Sie freute sich über das Lob und schmiegte sich noch enger an ihn, sie liebte ihn ja so sehr.
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, ihm von ihrer neuen Entdeckung zu erzählen, doch irgendetwas hinderte sie daran. Obwohl sie lange beisammen lagen, machte Robert keine Anstalten, sie ebenso zu streicheln. Erst als sie ihn mit ihrem Körper ein bißchen anstieß und ihn erinnerte, daß da noch jemand außer ihm war, umarmte er sie und streichelte ihre Brüste. Aber es war nicht derselbe Robert wie sonst. Seine Hände berührten sie mechanisch, das Spielende, Neugierige, Fordernde fehlte. Seine Finger glitten über ihre Scham und reizten die großen Schamlippen mit den Fingern, aber sie empfand dabei nicht mehr dasselbe wie noch gestern. Liane war völlig verkrampft und fühlte so etwas wie Ärger in sich aufsteigen. Sie setzte sich abrupt auf und murmelte: Ach, laß es, dann glitt ihr Blick über das Meer und sie weinte stumm, ohne daß es Robert bemerkt hätte.
Wie immer beschäftigten sie sich den Tag über mit Sex. Robert wollte es jedesmal von ihr mit der Hand haben, und sie gehorchte – sie liebte ja diesen Kerl! Doch ihre eigenen Bedürfnisse kamen viel zu kurz. Sie getraute sich nicht, von ihm etwas einzufordern, aber sie schmiegte sich fest und drängend an ihn und erinnerte ihn daran, daß auch sie etwas haben wollte. Roberts Launen gingen an diesem Tag auf und ab, mal überschüttete er sie mit Zärtlichkeiten und Küssen, mal wirkte er fast wie abwesend. In der zärtlichen Phase verstand er sofort, als sie ihm ihre leicht geöffneten Schenkel darbot, rutschte herüber und spielte mit ihren Schamlippen, imitierte mit ihnen seine Onanie. Aber er konnte sie nicht mehr erregen, oder vielleicht wollte er gar nicht?
Dennoch, als Liane an diesem Abend im Bett lag und sich berührte, fand sie wieder die Stelle, die Mutter unten im Schaukelstuhl sah kurz von ihrem Buch auf und lächelte; sie glaubte den Grund der Fröhlichkeit zu wissen. Sie lächelte nochmals, bevor sie sich in ihr Buch wieder vertiefte, denn die Fröhlichkeit des Mädchens in ihrer lustvollen Einsamkeit war wohl zu hören, doch der Vater lag mit geschlossenen Augen auf der Schaukel und hörte über Kopfhörer seine Lieblingsmusik, und Liane masturbierte die halbe Nacht hindurch.
Als sich anderntags dieselben Spiele, dasselbe Gefühl des Nichtmehrdabeiseins wiederholte, wurde Liane sehr traurig – ihre Liebe zu Robert war so schmerzlich, aufopfernd und selbstlos. Sie machte es Robert so lieb und so fein mit der Hand, daß er tatsächlich mit einem Auge zwinkerte und mit der Zunge schnalzte, als er sagte, daß sie eine Meisterin geworden sei – der Dummkopf dachte keinen Moment daran, wie sehr sie sich nach ein bißchen mehr Liebe sehnte. Und sobald Robert wieder wollte, nahm sie brav seinen Schwanz in die Hand und machte es ihm so schön und so zart, daß Robert sich im siebten Himmel wähnte. Sie schaute ganz genau hin, wenn sie sie die Vorhaut vor dem Spritzen ganz zurückzog und seine Eichel prall gefüllt tanzte. Dann erschien ein Tropfen in dem Loch auf der Eichelspitze und das rhythmische, fröhliche Spritzen begann. Sie blickte Robert liebevoll, beinahe liebeshörig an und fühlte in bestimmten Momenten auch eine gewisse Macht, die ihre Hand über ihn und seinen Schwanz hatte. Sie variierte ihr Handspiel, um seine Reaktionen zu erkunden und umarmte ihn am Nacken, während sie die andere Hand auf seinem Pfirsich tanzen ließ. Sie blickte in sein Gesicht und in seine Augen, während der warme Samen über ihre Finger rann und erkaltete. An diesem Nachmittag lernte sie fast alles, was einen guten Handjob ausmacht, war aber in ihrem Herzen nicht froh, denn ihr fehlte Wärme und Geborgenheit. Betrübt ließ Liane den Kopf hängen, während sie heimwärts trabten und Robert einen großartigen Monolog zu irgendeinem Thema hielt. Ihre Mutter bemerkte mit kritischem Blick, daß Liane etwas bedrückte, als aber nach dem Abendessen und Zubettgehen wieder leise Geräusche und unterdrücktes Keuchen Lianes heimliche Lust verrieten, lächelte sie und verscheuchte die besorgten Gedanken. Liane empfand ungemein schöne Lust beim Masturbieren; wie dumm hatte sie sich all die Jahre angestellt, hatte experimentiert und ausprobiert, ohne auf diesen genialen Punkt zu kommen – sie fragte sich, warum eigentlich nicht? Doch spät nachts, bevor sie erschöpft ihr Geschlecht in den Schlaf wiegte, nahm sie sich vor, Robert endlich alles zu erzählen.
Der war verblüfft und wollte es gleich sehen. Liane bereute ihre Mitteilsamkeit beinahe sofort, denn sie fühlte sich anfänglich so gehemmt, als ob sie auf der Schulbühne Violine vorspielen sollte. Es kam ihr so schamlos vor, daß sie Robert mit geöffneten Schenkeln gegenüberlag und ihre Scham wie eine offene Frucht seinen geilen Blicken preisgab. Sie schloß die Augen und nahm sich viel Zeit, die geniale Stelle mit den Fingern sanft zu reizen, doch stieg bald das Kribbeln zur wohlig heißen Lust in ihrem Unterleib an. Danach wurde sie von einer Art Abwesenheit und Gleichgültigkeit erfüllt – es war ihr egal, daß Robert sich näher setzte, um alles noch genauer sehen zu können. Sie steigerte ihr Tempo bis zum Höhepunkt, dann verkrampfte sie sich, drückte ihre Finger fest auf die Scham und ließ die Lust keuchend und atemringend von unten her aus dem Becken heraus rollen. Als sie glücklich und gelöst ihre Augen aufschlug, sah sie Robert immer noch staunend vor sich knien, beide Augen auf ihre gerötete Scham geheftet. Sie sahen sich in die Augen und umarmten sich, hielten sich minutenlang fest umschlungen.
Robert hatte immer noch eine Riesenlatte vom Zuschauen. Er dachte ans Onanieren, doch Liane zog ihn gleich an den Hüften zu sich, damit er seine Eichel an ihre Scham drücken konnte. Sie liebte das neulich entdeckte Spiel, wenn er seine Eichel pumpend und stoßend zwischen die Schamlippen preßte, und Robert verstand sofort, was sie wollte. Weich und zart lag sie vor ihm, die Beine seitlich hochgezogen und erwartete ihn. Er legte sich auf sie und umarmte sie zärtlich, dann stieß seine Eichel vor, in ihre Schamfalte, die vom Masturbieren noch feucht und glitschig war. Wie stark er stieß, wie ungeduldig er schon war! Sie fühlte das Stoßen und Pumpen und Drängen des dicken Gesellen, machte sich weich und weit und umarmte Robert zärtlich. Er stieß und stieß rhythmisch vor, plötzlich ein Ruck, und er steckte in ihr. Ganz in ihr.
Liane hatte keine Zeit, sich zu wundern, hatte sich erschrocken an seinem Rücken festgekrallt und dachte keinen Augenblick daran, ihn von sich zu stoßen. Im Gegenteil, Robert stieß weiter und weiter und sie öffnete sich ihm ganz, spürte, wie das Hämmern seines Schwanzes ihre enge Scheide und die Schamlippen rhythmisch weitete, dann schoß sein Samen zuckend und heiß in Lianes Schoß. Sie spürte es, spürte sein Spritzen tief in ihrem heißen Unterleib und jubilierte innerlich, ohne zu wissen warum. Robert sank auf sie, vergrub sein Gesicht an ihrem Hals und schluchzte leise, langsam glitt sein Schwanz erschlafft aus ihr heraus. Wie ein gefällter Baum sank er neben ihr auf die Decke, vergrub sein verweintes Gesicht in ihren Haaren, an ihrem Hals.
Liane erinnerte sich später an ihre Verwunderung darüber, daß es gar nicht weh getan hatte, obwohl sie genau das befürchtet hatte – früher, in den zotigen Reden im Mädchenkreis, war vom Schmerz beim ersten Mal, von dem Blut, das dabei floß usw. die Rede gewesen. Nun hatte sie keinerlei Schmerz empfunden. Sie tastete hinunter und prüfte danach ihre Finger: nein, da war kein Blut, nur dieser hell–durchsichtige, fast milchigweiße Saft. Roberts Samen. Sie betastete ihr Loch, das sie früher als so eng empfunden hatte – war er jetzt erst so weit geworden, um seine dicke Eichel, seinen festen Schwanz aufzunehmen?
Sie lagen ziemlich lange schweigend nebeneinander. Robert brach dann als erster das Schweigen und fragte, ob sie geblutet habe, was sie verneinte. Robert war irritiert und fragte nochmals, ob das wirklich ihr erstes Mal gewesen sei. Sie nickte, konnte ihm aber nicht erklären, warum sie nicht geblutet hatte. Der Mistkerl fragt nicht einmal, ob es mir weh getan hat, dachte sie und war einen Augenblick lang wütend auf ihn. In dem folgenden Schweigen konnte sie deutlich seine Irritation, sein Mißtrauen spüren. Angst überfiel sie wie ein Raubtier, das unerwartet aus dem Hinterhalt zuschlägt, Angst vor seiner Enttäuschung über ihr Versagen. Sie flüsterte, daß es sehr schön gewesen sei, sie habe es sich nicht so vorgestellt, sondern immer nur Angst empfunden, wenn sie darüber nachgedacht habe. Robert sagte nichts und sein Schweigen wirkte eisig.
Wo sie sonst beinahe der ganze Tag mit Schmusen und Sex verbrachten, badeten sie nun am Strand und liefen spielend im knöcheltiefen Wasser umher und tollten, wahrscheinlich verdeckte ihr Spiel den Ernst, der durch dieses Ereignis auf ihnen lastete. Dennoch wärmten sie sich bald wieder in der Mittagssonne und begannen zu schmusen, eines gab das andere und Robert lag wieder auf ihr, der große schlaksige Junge auf dem zarten, kleinen Mädchen. Langsam und vorsichtig führte er seinen Schwanz in ihre enge Scheide ein, dann fickte er sie. Liane war selig, denn sein Schwanz regte genau die Stelle an, auf die es ankam, doch leider hielt er nicht lange genug durch, um ihre Explosion auszulösen. Sie schwieg und umarmte ihn, als er gespritzt hatte. Sie schmusten und fickten nochmals am Nachmittag, und Liane wurde vor dem Heimgehen auf einmal so geil, daß sie sich beinahe schämte. Sie streichelte ihn lange zart und auffordernd, dann legte sie sich lockend auf den Rücken und maunzte wie ein Kätzchen, wand sich lasziv und obszön auf der Decke und flüsterte fast unhörbar, sie wolle nochmals gefickt werden. Roberts Schwanz war natürlich wieder steif geworden, gierig führte er seinen Schwanz ein und stieß sie hastig. So willig sie sich auch ficken ließ, Robert konnte nicht mehr spritzen.
Lianes Vater merkte an diesem Abend mit seinen Kopfhörern überhaupt nichts, doch ihre Mutter lächelte still und zufrieden auf der Veranda, als sie Lianes lustvolles Keuchen und ihr seliges Stöhnen vernahm. Soll das Kind doch seine Freude haben, dachte sie zufrieden, denn sie wiegte sich damit sicher in der Einschätzung, daß die Freundschaft mit Robert nicht zu weit ging. Gut gevögelte Mädchen brauchen nicht mehr zu masturbieren, diesen dummen Spruch hatte sie irgendwo gehört. Liane aber brauchte es, sehr dringend sogar.
Die Ferien neigten sich ihrem Ende zu, dennoch verbrachten Liane und Robert jede freie Minute miteinander, da ihnen nur noch wenige Tage blieben. Nur kurz war das Neue im Vordergrund, sie fickten bis zur Erschöpfung und schliefen in den Pausen, damit Robert wieder zu Kräften kam. Liane war traurig darüber, daß er recht bald jegliche Zärtlichkeit und Sanftheit verlor und sie voll Heftigkeit und Aggression bestieg. Wo sie Sanftheit und Zärtlichkeit erwartete, bekam sie seinen festen Schweif hineingesteckt, er rammelte wild und entschlossen und spritzte viel zu früh ab, der liebe dumme Kerl. Wenn Robert eindöste, getraute sich Liane nicht zu masturbieren; ihre Scheu war zu groß. Um so inniger gab sie sich nachts ihrer einsamen Lust hin. Robert hatte die Lippen zusammengepreßt und böse geschwiegen, als sie ihm davon erzählte. Diese Zurückweisung hemmte sie, mit ihm wieder darüber zu reden. Auch sonst schien sich zwischen ihnen eine Barriere aufzurichten; ihre Gespräche wurden seltener und flacher, ihr Schmusen ebenso. Und zu ihrer völligen Enttäuschung liebte Robert das Onanieren mehr als das Ficken, besonders, wenn sie ihn mit der Hand befriedigte.
Er verlangte es immer wieder, und sie machte es ihm mit der Hand. Sie liebte ihn, sie liebte ihn so heiß und aufopfernd, daß sie ihm alle Wünsche erfüllt hätte, und wenn er es so gern hatte, dann machte sie es ihm halt mit der Hand, obwohl das für sie kaum noch einen Reiz hatte. Aber sie liebte ihn, und sie liebte es, ihm Lust und Erregung zu bereiten und ein gewisses Gefühl der Macht zu haben, wenn sie ihn zum Stöhnen brachte und er dem Spritzen entgegenjubelte. Einmal schlug er vor, sie sollen es beide gleichzeitig machen. Sie liebte ihn und wollte natürlich alles für ihn tun, auch das, doch sie kam nicht in Schwung, während er kniend onanierte. Sie probierte es, doch als er sie anspritzte, hörte sie auf. Er grinste nur und wischte sich ab, während sie beschämt und unbefriedigt liegenblieb.
Nach diesem Fehlversuch ging nichts mehr so recht, sie blieben nur wenige Stunden in den Dünen und schliefen miteinander. Es folgte der letzte Tag, wo Liane allein blieb, weil Robert einfach nicht mehr vorbeikam. Er sagte nicht mal Adieu, der Dreckskerl.
Als Robert und seine Familie abgefahren waren, weinte Liane in ihrem Zimmer. Ihre Mutter brachte ihr das Frühstück ans Bett, da sie dachte, Liane würde sich nachts zu sehr erschöpfen. Aber sie war viel zu gehemmt, um es geradeheraus zu sagen und strich ihr nur sanft über die Haare, als sie murmelte, daß Liane nicht den ganzen Tag im Bett bleiben solle. Daß Liane Liebeskummer haben könnte, kam ihr nicht in den Sinn – Robert war ja nur ein Cousin. Er wird doch nicht eine Vierzehnjährige vögeln!
Es dauerte einige Tage, bis Liane nicht mehr weinte und ihrer Mutter alles erzählte. Alles. Die Matrosen, Roberts Onanieren und daß sie es gelernt habe. Daß sie mit ihm gevögelt hatte und daß es überhaupt nicht geblutet habe. Mélanie war entsetzt, denn sie war bis zu ihrer Hochzeit mit 22 Jungfrau und Liane hatte sich die Jungfernschaft mit kaum 14 von diesem Taugenichts rauben lassen. Liane setzte fort, daß sie die letzten Tage acht oder zehnmal in den Dünen gefickt hatten und Robert es viel lieber mochte, wenn sie es ihm mit der Hand machte. Und daß er überhaupt nicht beeindruckt war, als sie ihm sagte, daß sie das Geheimnis selbst und ganz allein entdeckt hatte.
Mélanie brauchte eine Sekunde, um zu verstehen und meinte dann beiläufig, ob sie ihr das Geheimnis zeigen würde? Liane dachte nicht mal einen Augenblick nach und schlug die Decke zurück. Mélanie erschrak innerlich, weil sie das Unschickliche so nebenbei angestoßen hatte, doch Liane empfand keine Scham, sich vor ihrer Mutter zu entblößen und begann langsam, dann immer eifriger zu masturbieren. Mélanie verspürte ihre eigene Erregung von ihrer Scham her aufsteigen, als Liane orgasmte. Liane wartete ein bißchen, bis sich ihre Atmung beruhigt hatte und schaute fragend in die Augen der Mutter. Mélanie nickte und meinte, daß es so ganz prima sei, aber man könne es auch anders machen. Sie setzte sich ganz nahe neben Liane und deutete zunächst in der Luft an, was sie meinte. Als Liane ihre Beine daraufhin wieder weit öffnete und ihre Scham willig und einladend ihren Fingern entgegenstreckte, berührte Mélanie ganz sanft ihre Schamlippen und ließ ihren Finger um den Kitzler kreisen. Ganz sanft und liebevoll umkreiste sie den Kitzler und bezog ihn mehr und mehr ein. Sie konnte am Keuchen und Stöhnen erkennen, wie weit Liane war und als es soweit war, trillerten ihre Finger auf Lianes Kitzler, bis Liane sich in einem heftigen Orgasmus zusammenkrampfte. Liane umarmte und küßte sie ganz herzlich, weil diese Technik viel intensiver war.
Bevor sie erwachsen wurde bat Liane sie oft, es ihr zu machen und gestand, so sei es schöner und anders als es allein zu tun. Meist überkam Mélanie beim Masturbieren Lianes eine dermaßen unwiderstehliche Erregung, daß es Liane auffiel. Sie fragte Mélanie, ob sie sie dort unten genauer anschauen dürfe? Mélanie hatte vor lauter Lust Herzklopfen und einen Kloß im Hals und konnte nur nicken. Die 14jährige zog ihrer Mutter das Negligé über den Kopf – Mélanie hatte natürlich wie immer kein Höschen an – und Mélanie ließ sich zurücksinken, bot ihre Nacktheit an, obwohl sie vor Scham fast verging.
Liane beugte sich über sie und betastete neugierig ihr Geschlecht, die Schamlippen, den Kitzler und den Scheideneingang, dann dehnte sie die Schamlippen auseinander und blickte in ihre Scheide hinein. Vorsichtig glitt ihr Finger in die Scheide und tastete sie neugierig ab. Dann sagte sie, sie sähen sich dort unten sehr ähnlich, weil sie ihr Geschlecht schon öfters mit dem Handspiegel betrachtet hatte. Nur ihr Kitzler war viel kleiner als der Mélanies und sie betastete den Kitzler von neuem. Und er fühle sich viel fester an. Mélanie hauchte, das käme davon, daß sie sexuell schon sehr erregt sei. Liane betastete den Kitzler mit langsam kreisenden Finger und fragte nach einer Weile, ob sie es ihr machen dürfe? Mélanie schloß die Augen und antwortete nicht.
Die kreisenden Finger erregten sie noch mehr und Liane wollte wissen, ob sie, wenn sie jetzt in ihrem Zimmer wäre, es sich selbst machen würde? Es dauerte lange, bis Mélanie ein Ja hauchte. Auf die Art, wie du es bei mir machst? fragte Liane und kreiselte weiter. Mélanie hielt die Augen geschlossen und überließ sich Liane. Diese kreiste weiter und weiter und bezog den Kitzler mit ein. Es dauerte sehr lange, weil Mélanie an festeres Reiben gewohnt war und Liane machte es mit ihren 14 Jahren zum ersten Mal. Aber sie war geduldig und achtete auf Mélanies Signale. Erst als diese sich stöhnend wand, konzentrierte sie sich auf Mélanies Kitzler und rieb nun ganz schnell und wirbelnd. Der Orgasmus bahnte sich von unten her an und Mélanies Körper zuckte und zitterte. Dann war es vorbei, Mélanie beruhigte sich und zog ihr Negligé wieder an, ohne Liane in die Augen zu sehen. Sie umarmten sich lange und Mélanie flüsterte, daß es sehr schön war, obwohl sie sich furchtbar schämte. Sie hatten eine Schwelle überschritten und schenkten sich in den folgenden Jahren viele Orgasmen, bis Liane ihren Graf heiratete. Obwohl sich ihr Schamgefühl zu Anfang wieder meldete, masturbierten sie manchmal selbst voreinander, einander gegenüber sitzend. In späteren Zeiten bezog Mélanie diese Episoden oft in ihre Masturbationsphantasien mit ein, weil diese so schön gewesen waren.
Als der August zu Ende ging, kam Liane ins Internat Sacré Coeur nahe Paris, nur wenige Bahnfahrtstunden von ihrem Elternhaus entfernt. Hier sollte sie das nächste Jahr verbringen und ihren Abschluß machen.
Einige Jahre später wartete Pierre mit den Fingern auf dem Wohnzimmertisch trommelnd, daß Mélanie herunterkam. Er packte seine erstaunte Frau am Arm und schleppte sie ins Schlafzimmer, was schon sehr ungewöhnlich war. Er ließ kaum Zeit, sich auszuziehen und nahm sie sofort, hastig und wild, wie in ihrer Jugend. Sein Schwanz war im Laufe der Zeit kleiner geworden und er konnte ihn zur Gänze in ihre Scheide stecken. Sie spürte, wie seine Eichel gegen ihren Muttermund hämmerte und er sich heiß in ihr ergoß. Sie lagen erschöpft nebeneinander und Pierre fragte sie, ob es richtig sei? Er habe sie und Liane gehört, als er oben war. Er lausche ja im Allgemeinen nie, aber als er sie beide hörte, habe er doch gelauscht.
Mélanie lachte und kraulte seinen Schopf, sie glaube nicht, daß etwas daran falsch sei, außer daß er gelauscht habe, der Voyeur! Pierre war der einzige Mensch, zu dem sie immer völlig ehrlich war und den sie nie belogen hatte, nun erzählte sie ihm alles. Der Taugenichts, der Liane noch vor ihrem 14. Geburtstag verführt und defloriert hatte. Pierre knurrte wütend. Die Neugier Lianes und wie das eine zum anderen führte. Sie verschwieg nichts, beschönigte nichts. Daß sie es sich öfters gegenseitig machten, inzwischen kaum einmal im Monat. Daß Liane nach der Rückkehr vom Internat sie zum Orgasmus leckte, zu einem Wahnsinnsorgasmus, und sie immer wieder leckte, weil es ihr so wahnsinnig gut tat. Sie selbst machte es bei Liane so oft, wie diese es wollte, obwohl sie es im Allgemeinen eklig fand, Geschlechtsteile mit dem Mund zu berühren. Und nein, sie konnte nichts daran falsch finden, während sie auf Pierre kletterte und sich seinen Schwanz einführte.
Ihr Liebesleben wurde viel besser, da Pierre, der Schlingel, die beiden regelmäßig belauschte und danach gierig und geil ficken wollte. Mélanie trug ihrerseits bei, indem sie in sein Ohr flüsternd alles detailliert und wollüstig erzählte, während sie ihm gleichzeitig einen Handjob machte oder fickte. Sie erwähnte immer wieder erstaunt, wie mädchenhaft die Scham Lianes aussah, obwohl sie schon erwachsen sei, da sie weder Achsel– noch Schamhaare hatte, nur einen zarten, hellblonden Flaum wie ganz junge Mädchen. Pierre, dem wegen des Inzesttabus wohlige Schauer über den Rücken liefen, wurde beim Gedanken an den nackten Körper und die nackte Scham Lianes immer sehr geil, denn aus seinem Lauschen war schon lange ein heimliches Zuschauen geworden.
Mélanie sprach immer häufiger davon, wie sie aus der Armutsfalle herauskommen wollte. Der Graf, der kinderlose Witwer, war durch und durch ein Ehrenmann und wäre ein guter Ehemann für Liane, die zwar immer wieder leidenschaftliche Liebschaften hatte, aber keiner von denen taugte was. Als sich die Gelegenheit bot, in den Dienst des Grafen zu treten, sprach sie mit Pierre ganz offen darüber. Daß sie ihn einmal betrogen hatte, mit dem Abbé, das tue ihr immer noch leid und das habe er nicht verdient. Aber jetzt ging es um Lianes Glück und Zukunft und nebenbei auch um ihre eigene und Pierres.
Du willst ihn verführen und mit ihm vögeln, konstatierte er nüchtern und sie sagte, sie habe damit schon begonnen und wolle sein Einverständnis, bevor sie weitermachte. Mit gurrendem Lachen in der Stimme erzählte sie, was sie bisher getan hatte. Pierre hörte mit blitzenden Augen zu und dachte blitzartig an die vielen Männer während der Résistance – ich werde dich nicht von deinem wollüstigen Plan abhalten können. Dann, beinahe förmlich, meinen Segen hast du! Nach einem Augenblick fügte er hinzu, sie möge alles für sich behalten, er wolle nichts davon hören. Sie küßte ihn dankbar und danach verführte sie Pierre immer wieder, weil sie ihm alles, was der Graf mit ihr und ihrem schönen Körper machte, lustvoll in seine voyeuristischen Ohren hauchte.
Liane hatte nicht bemerkt, daß ihre Mutter nach ihr sehen wollte – diese blieb wie angewurzelt im Nebenzimmer stehen, als sie durch die offene Tür ihre völlig nackte Tochter erblickte, die mit weit gespreizten Beinen heftig masturbierte. Da Liane sie nicht sehen konnte, weil sie mit dem Kopf in der entgegengesetzten Richtung lag, blieb Mélanie trotz ihres Gefühls der absoluten Unschicklichkeit stehen und dachte nur einen kurzen Augenblick daran, daß dies ihre Tochter war. Die Schamröte flammte an ihrem Hals auf und ließ sie erschauern, denn sie selbst tat es nur heimlich und hielt es natürlich vor aller Welt geheim; selbst Pierre wußte lange Zeit nichts davon, da sie schon seit jeher getrennt schliefen. Zum ersten Mal sah sie ihr Töchterlein masturbieren – fasziniert und neugierig blickte sie hin. Außer den gespreizten Schenkeln, den hochgestreckten Beinen, dem Hintern und der Hand, die das glitschig–feuchte Geschlecht wild bearbeitete, sah man nichts, so daß dieses Bild irgendwie etwas abstrakt Sexuelles hatte. Die unschuldige Gier und das heftige Verlangen des jungen Mädchens waren so ansteckend, daß sie bald ein leichtes Ziehen in ihren eigenen Lenden verspürte, ein Ziehen, das sie sehr gut kannte. Mélanie verging fast vor Geilheit, als sie Lianes Höhepunkt an den wilden Zuckungen ihres Popos erkannte. Diese gönnte sich nur einige Augenblicke Pause, bevor sie weitermasturbierte. Das Wirbeln der Finger in der nassen Scheide, das Tanzen und Zucken der hochgestreckten Beine und das zuckende, bebende Arbeiten der Pobacken erregten Mélanie dermaßen, daß sie bald nur mehr den Gedanken hatte, ihre eigene heiße Geilheit zu befriedigen. Sie ging schnell und leise wieder hinaus, um sich mit klopfendem Herzen in ihr Schlafzimmer zurückzuziehen.
Ihr war ja schon seit ihrer Kindheit bewußt gemacht worden, daß das eine schwere Sünde war, dem sie von Jugend an obsessiv frönte und das sie damals wohlweislich geheimhielt. Sie konnte später nie sagen, wann sie es entdeckt hatte, denn sie tat es schon, bevor sie in die Schule kam. Erst, als sie mit Pierre verlobt war, gestand sie es stockend ihrem Beichtvater, der sie hartnäckig nach allen Details ausfragte und ihr nach ernster Ermahnung das Versprechen abrang, dieses Laster nach der Hochzeit aufzugeben, sie schliefe ja dann mit ihrem Mann. Doch es gab einfach Tage, an denen ihr junger Unterleib verrückt spielte und sie zur Sünde trieb – wenn der Trieb sie heimtückisch überfiel, schlich sie meist schuldbewußt in den fensterlosen Vorraum hinter der Küche, wo sie es in der Hocke oder im Stehen hastig und von der Angst vor Entdeckung zur Eile getrieben machte, oder wenn sie abends am Küchentisch lesend sehr lange auf Pierre warten mußte, mit der unter der Tischplatte verborgenen Hand. Meist las sie pikante Stellen, die sie schon kannte und die Hand kroch gedankenverloren den Innenschenkel entlang, schob den Rock energisch zur Seite und rieb langsam und zart den Kitzler. Sie zögerte es so lange es ging hinaus, kostete jede Minute der Erregung beim Lesen und langsamen Masturbieren aus. Meist überfiel der sündhafte Trieb sie bei einer besonders erotischen Stelle, dann senkte sie den Kopf auf den Unterarm, der auf dem Buch lag und blickte auf die Hand zwischen ihren Beinen, während sie sich schnell erregte. Wirbelnd schnell ließ sie es kommen, ließ sich aber manchmal auch Zeit, um nach mehreren Beinahehöhepunkten irgendwann den explosiven Höhepunkt auszulösen.
Wenn Pierre sie morgens weckte und sie sich wortlos auf Hände und Knie aufrichtete, um ihn nach Hundemanier kurz eindringen und spritzen zu lassen, wenn Pierre danach ärgerlich schnaufte und hinunter in seine Werkstatt ging und mit sich selbst sprach, dann ließ sie sich viel Zeit, um die Erregung, die er kaum hatte steigern können, langsam mehr und mehr anzustacheln und zum Abschluß schnell zu masturbieren; trotzig dachte sie, an dieser Sünde wäre bloß er schuld, denn er gab sich nie die Mühe, sie zu befriedigen. Pierre und seine Hündchenstellung! Nie wollte er ihr in die Augen sehen, vermied feige jegliche Annäherung außer der, sie wortlos auf den Bauch zu drehen und von hinten in sie einzudringen.
Zu ihrer Zeit ging man ja noch als Jungfrau in die Ehe und so entpuppte sich Pierres liebloser Sex erst in der Hochzeitsnacht. Oft empfand sie nur mehr Trotz, denn Pierre bestieg sie von hinten, wann immer er wollte, zu jeder Tages– oder Nachtzeit, nahm aber nie an ihrem Geschlechtsleben teil. Wenn dann Pierre im Badezimmer duschte und ein Liedchen summte, holte sie sich ihre Portion Lust, indem sie sich im großen Ankleidespiegel beim heimlichen Masturbieren betrachtete. Als sie noch jung waren, war sie ungemein stolz auf ihn, weil er so vor Potenz strotzte und sie mehrmals am Tag nahm – wie glücklich kam sie sich neben ihren Freundinnen vor, die über ihre Männer klagten! Einmal wettete die Damenrunde, welcher ihrer Ehemänner den Längsten habe, und alle brachten beim nächsten Mal wie abgesprochen Wollfäden mit, den Schwanzlängen entsprechend. Mélanie hatte sich mit einer Ausrede daran vorbeigeschmuggelt, aber sie schwieg wohlweislich, denn sie sah sofort, daß Pierre alle überragte. Sein Schwanz ging ja bei ihr nur bis zur Hälfte hinein, sie hatte es aber immer dem Umstand zugeschrieben, daß sie klein und pummelig und er sie um zwei Kopflängen überragte, hager und muskulös gebaut war. Dunkel erinnerte sie sich, daß er einmal erzählt hatte, daß es ihn immer gestört habe, wenn ihn die anderen Rekruten beim Duschen anstarrten, ihn und seinen Schwanz, der beinahe bis zur Hälfte seines Oberschenkels herunterhing – vielleicht war das mit ein Grund, warum er sie nur von hinten nahm?
Mélanie hatte in ihrer Jugend schon Hunderte Handjobs gemacht und machte es gern, obwohl es sie überhaupt nicht geil machte. Die Jungs liebten ihre ruhige, öbszöne Art wie sie die Schwänze zur Hand nahm. Sie hatte früher ihre Eltern heimlich beobachtet und wußte von daher, was sie tun mußte. Sie war gar nicht erstaunt, daß es ganz unterschiedliche Schwänze waren und sie untersuchte alle ganz genau, bevor sie die Burschen masturbierte. Manchmal betupfte sie das Sperma und leckte vorsichtig am Finger, um den Geschmack herauszufinden. Meist verschwanden sie und der Junge in einem Gebüsch, wo sie ihn zum Spritzen brachte. Manchmal aber kam es bei den alkoholbeschwingten Parties vor, daß sie zur Belustigung aller einem einen Handjob gab. Als sie Pierre kennenlernte, machte sie ihm natürlich und völlig selbstverständlich Handjobs. Während der ganzen Verlobungszeit natürlich auch, denn sie wollten traditionsgemäß mit dem Anderen bis zur Hochzeitsnacht warten. Pierre hatte einen der größten Schwänze, die sie bisher gesehen hatte, war unersättlich und brauchte täglich mindestens zwei Handjobs. Sie selbst brauchte viel mehr Masturbationen, aber das verschwieg sie Pierre noch jahrelang.
Pierres Potenz begann überraschend schnell nachzulassen. Ihre damalige beste Freundin riet ihr, es ihm eine zeitlang mit der Hand zu machen, das werde dann schon wieder, sie solle den Kopf nicht hängen lassen. Prompt drehte sich Mélanie beim nächsten Mal mittendrin um und griff nach Pierres Schwanz. Der war verwirrt und protestierte halblaut, doch sie gab nicht nach. Er schloß die Augen ganz fest und ächzte ängstlich, sie solle ihn nicht ansehen. Mélanie flüsterte, sie sähe ihn gar nicht an und rieb ihn mit der Hand, betrachtete das Anschwellen seiner Eichel und schätzte, daß er in Länge und Umfang fast ihrem Unterarm entsprach. Sie liebte sein großes Ungetüm, das sie meist nur sah, wenn er sie mit erregtem und hoch aufgerichteten Schwanz besuchte – und natürlich, wenn er onanierte. Sie strich befriedigt über seine ganze Länge und machte ihm einen wirklich guten Handjob. Pierre bäumte sich auf, als sie ihn mit der Faust zum Spritzen brachte; hoch schoß sein Samen und fiel auf ihre Hand. Sie rieb mit Daumen und Zeigefinger die spritzende Eichel langsam weiter und beobachtete neugierig, wie es noch ein paarmal herausquoll. Pierre sprang auf, rannte verstört hinaus und ließ sich den ganzen Tag nicht mehr blicken. Abends dann peinliche Blicke und Schweigen, dann bat er sie verletzt und krank vor Gram, sie solle das nie wieder tun, das war nur vor der Hochzeit in der Verlobungszeit richtig. Er wolle es nicht so, nur richtig, sie wisse schon. Mélanie seufzte und nickte, er war ja so ein lieber Kerl und dann umarmte sie ihn tröstend, strich ihm über die borstigen Haare und flüsterte, er sei ihr liebster, aller–allerliebster Mann und natürlich werde sie es nur mehr so tun, wie er es gern hatte.
Es war eine der wenigen Gelegenheiten, daß Pierre an ihrer Schulter lehnte und befreit heulte – seltsam, aber das erinnerte sie an den Tag der Befreiung, sie waren beide 24, die Deutschen hatten Frankreich an die Alliierten verloren und sie lachten und weinten wie jetzt. Sie weinte vor Freude, denn Pierre war als unauffälliger Kurier für die Résistance unterwegs und nun konnte sie ihn endlich ohne um sein Leben fürchten zu müssen behalten, liebhaben, endlich wieder ungestört mit ihm ficken. Niemals danach erwähnten sie, was sich im Krieg abgespielt hatte, sie waren übereingekommen, ihre sexuellen Eskapaden während des Krieges einander ein für alle Mal zu verzeihen und zu vergessen.
Sie mußte die Augen vor Scham schließen, wenn sie sich zurückerinnerte, wie oft sie während der Résistance in muffigen Kellerräumen oder anderen Verstecken mit einem Dutzend anderer hausten und dort schnell und hastig fickten. Sie waren doch erst kurz verheiratet und Pierre brauchte es täglich. Meist verschwanden sie in einem abgeschiedenen Raum, doch wenn kein eigener Raum vorhanden war, warteten sie abends, bis alles sich beruhigt hatte, bevor er sie im Dunkeln fickte. Mélanie wünschte sich so sehr ein Kind!
Noch später klopfte ihr Herz vor Scham, wenn sie sich erinnerte, wie es in den letzten Monaten war. Ein einfacher Kellerraum, tags erhellt vom Schein einer Petroleumlampe, nachts düster und dunkel. Sie und Valerie waren die einzigen Frauen, wenngleich man über die unnahbare Valerie munkelte, daß sie eine eiserne Lesbe wäre und keinen Mann an sich heranließe. Pierre war untröstlich und zerknirscht wegen der Unschicklichkeit der Situation, aber er hielt es nicht einmal einen Tag ohne aus. Leise flüsterten sie und sie war einverstanden, es mache ihr überhaupt nichts aus; sie liebten sich ja, der lange Rock verberge ja alles und im Dunkeln sehe man ja sowieso nichts. Die Umstände erlaubten es ihr bis dahin nur äußerst selten, sich ihre gewohnte Portion Lust durch Masturbieren zu holen, so hatte sich ihre Triebhaftigkeit mehr als sonst gestaut und da sie erst seit kurzem verheiratet waren, gierte sie geradezu danach, von Pierre gefickt zu werden, um sich dabei entladen zu können. Pierre saß auf dem Boden und lehnte sich gegen die Wand, sie mußte sich mit dem Rücken zu ihm über seinem Schwanz in die Hocke gehen; den Rock hatte sie gleich ausgezogen, denn er war ihr einziger. Im Dunkeln ritt sie verbissen auf seinem Glied und spürte die Lust heiß in ihren Lenden aufsteigen, kam stöhnend und lustvoll klagend und fickte ihn anschließend keuchend und erschöpft weiter, damit Pierre auch abspritzen konnte.
Nachdem Pierre eingeschlafen war und sein Atem dies verriet, tastete eine breite, männliche Hand nach ihrem Körper, glitt unter die Decke und streichelte ihre nackte Haut, Brüste, Bauch und die Scham. Mélanie, die bisher nur von Pierre angefaßt worden war, überwand ihre anfängliche Scheu und tastete nach dem Schwanz des Mannes. Sie begann, ihm einen Handjob zu machen, doch er rückte lautlos näher und näher. Unendlich vorsichtig legte sich der Mann auf sie und drang ein. Ihr Herz blieb vor Scham beinahe stehen, denn Pierre war bisher der einzige, mit dem sie vögelte. Noch nie hatte ein anderer Mann sie intim berührt, auch nicht in ihrer Jugend, wenn sie den Jungs einen Handjob machte. Noch nie hatte sie jemand anderen als Pierre in ihrer Scheide gespürt. Sein Schwanz war kleiner als der von Pierre und sie horchte tief in sich hinein, um das Geficktwerden durch einen anderen Mann zu spüren. Drüben, auf der anderen Seite Pierres waren deutlich leise Masturbationsgeräusche zu hören. Das war Valerie, Mélanie hörte sie jede Nacht leise masturbieren, wenn sie auf Pierres Brust ausruhte. Sie hielt den Atem an, denn der Mann fickte ganz schnell und spritzte. Entgegen ihrer Erwartung blieb er auf ihr liegen, sein Schwanz erholte sich nach einigen Minuten und er fickte sie nochmals. Er erregte sie diesmal viel mehr und als sie es nicht mehr aushielt, masturbierte sie mit verhaltenem Atem zum stummen Orgasmus. Der Mann hatte seinen Schwanz ganz tief in ihrer Scheide belassen und still abgewartet, während sie masturbierte und begann danach von Neuem. Erst nach langem Vögeln ergoß sich der Mann und zog sich lautlos zurück. Sie legte ihren Kopf wieder auf Pierres Brust und lauschte Valerie, die mehrmals leise zum Orgasmen kam. Beinahe jede Nacht war der Mann oder ein anderer da, um sie im Schutz der Dunkelheit zu vögeln, während sie wiederum dem gut vernehmbaren Masturbieren Valeries und ihren klagenden, fast unhörbaren Lauten beim Orgasmen lauschte. Pierre gegenüber erwähnte sie es nie, es war Krieg und die alten Normen galten nicht mehr.
Pierre war an manchen Tagen mit seinem Rucksack unterwegs und kam Abends erschöpft zurück. Er sprach nie darüber, wie viele Männer er mit seinem Messer töten mußte. Das mußte er allein mit seinem Gewissen ausmachen. Mélanie reinigte seine Jacke oder Hose von den Blutflecken und fragte nicht.
Das ewige Warten und Angsthaben – ihr Warten war anbefohlen und dauerte über sechs Wochen – machte Pierre furios, oft nahm er sie mehrmals hintereinander im Schutz der Dunkelheit. Natürlich waren sie bemüht, leise zu sein, aber vermutlich bekamen es alle im Raum mit. Mélanie ritt wieder auf Pierres Schwanz und war auf dem besten Weg, als sie plötzlich eine Hand auf ihrem Oberschenkel spürte, doch Pierre war's nicht, denn er hielt mit beiden Händen ihre Taille, hob und senkte sie auf und ab und steuerte ihren Ritt. Sie erschrak nur kurz, weil sie schon irrsinnig geil war. Plötzlich wußte sie, daß es Valerie war. Valeries Hand streichelte sanft die Innenseite ihrer Schenkel und glitt immer höher. Hin und hergerissen zwischen ängstlicher Entrüstung und angespornter Geilheit versuchte sie anfangs, sich der Hand, die sich bis zu ihrem Geschlecht vorgetastet hatte, zu entziehen. Doch die zwiespältigen Gefühle erzeugten eine noch intensivere Erregung und entzündete sie so plötzlich, daß sie stillhielt und ihr Becken vorschob, um mit dem Kitzler Valeries Hand zu finden. Während Pierre sie festhielt und von unten her fickte, erregte der fremde Finger ihren Kitzler. Sie öffnete sich weit und drängte ihren Unterleib vor. Beim Explodieren griff sie selbst hinunter und legte ihre Finger auf die Valeries, preßte beides auf ihr Geschlecht und orgasmte stöhnend. Doch sie schämte sich danach ungemein. Pierre, dem sie später leise eine Teilwahrheit – daß jemand sie am Oberschenkel streichele – ins Ohr flüsterte, schalt sie liebevoll eine liebestolle Närrin, die sich das alles nur einbildete. Sie konnte ihm damals ja nicht die volle Wahrheit erzählen, hatte er damals doch keine Ahnung, was für eine starke Onanistin seine Frau war.
In der nächsten Nacht verging sie fast vor Scham, da sie es fast nicht erwarten konnte, Valeries freche Hand wieder zu spüren, die sie mit zwiespältigen Gefühlen sehnsüchtig erwartete. Denn nur eine Frau wußte so genau, worauf es ankam. Der Gedanke gab ihr einen mächtigen Kick, stöhnend wand sie sich vor Scham und unbändiger Lust und gab sich Valeries Fingern hin, die begriffen hatte, daß sie Mélanies Kitzler und ihr ganzes Geschlecht beim Orgasmus fest drücken mußte. Wenn Valeries Finger langsamer wurden und im Stillstand vibrierten, spürte Mélanie – oder bildete sie sich das auch nur ein? –, daß die unsichtbare Valerie jetzt selbst hart masturbierte. Doch die Finger belebten sich rasch wieder, stimulierten sie zart und immer drängender, Mélanie stöhnte und wand sich. Pierre hielt sie mit beiden Händen und hob sie rhythmisch an, um sich so zu befriedigen, sie aber spreizte ihre Knie wie in einem heidnischen Ritual weit auseinander, öffnete ihr Geschlecht der unsichtbaren Priesterin, die schnell rotierend das Opfer vollbrachte. Erschöpft mußte sie manchmal Valeries Hand festhalten und von sich schieben; sie konnte einfach nicht mehr. Dennoch wartete sie auf die nächtlichen Liebkosungen der heimlichen Dritten mit großer Sehnsucht.
Pierre gegenüber erwähnte sie es nie mehr, denn sie ärgerte sich, daß er die masturbierenden Finger, die unweigerlich auch seinen Schwanz berühren mußten, nie erwähnte. Sie zumindest bemerkte es immer, wenn Valerie ungeniert mit ihren Fingern seinen Schwanz beim Ficken oder während des Spritzens abtastete. Wenn Mélanie sich nach einem Orgasmus erholte und Pierre sie weiterfickte, hielt Valerie seinen Schwanz beim Ficken einfach an und zog ihn energisch heraus. Sie machte ihm regelrecht einen Handjob. Vor dem Spritzen zog sie seine Vorhaut ganz fest zurück und stach seine Eichel in Mélanies Scheide und masturbierte ihn weiter, und als er wie verrückt in Mélanies Scheide abspritzen mußte, schob sie den ganzen Schwanz hinein. Aber der Mistkerl erwähnte es niemals. Er sagte kein Wort darüber, daß er nach dem Spritzen in ihrer Scheide wartete, bis Valerie, nachdem sie ihn prüfend betastete, ob sein Schwanz noch steif sei, ihn erneut energisch heraus und machte ihm nochmals einen Handjob wie zuvor. Er nahm offenbar an, daß Mélanie, die es ja hautnah mitbekam, es stillschweigend akzeptierte.
Mélanie ärgerte sich über ihn, denn auch sein Ficken hatte sich verändert. Er fickte anfangs nur langsam und verhalten und wartete, bis Valerie Mélanie zum Orgasmen gebracht hatte. Er fickte ein bißchen, um Mélanies Orgasmus zu verstärken. Dann hielt er abwartend inne, bis Valerie seinen Schwanz energisch herauszog und ihm den Handjob machte, um vor dem Spritzen wieder seine Eichel in Mélanies Scheide zu steuern und ihn dort spritzen zu lassen. Meist erschlaffte sein Schwanz erst, nachdem Valerie ihm einen zweiten Handjob gegeben hatte. Erst wenn sein Schwanz erschlaffte, zog sich Valerie zurück, um bis tief in die Nacht leise, aber für Mélanie gut hörbar zu masturbieren. Pierre brauchte ab nun ständig Valeries Hand, um sich von ihren sehr kräftigen Fingern und ihrer Faust masturbieren zu lassen. Manchmal, wenn er ungeduldig wurde, packte er die Hand Valeries und legte sie energisch auf seinen Schwanz – Mélanie, die vor dem Handjob noch auf seinem Schwanz hockte, bekam es hautnah mit. Valerie zog seinen Schwanz schnell aus ihrer Scheide und machte ihm den Handjob. Sie war Valerie irgendwie dankbar, daß sie seinen Samen nicht verschwendete und ihn nach dem Handjob in ihrer Scheide spritzen ließ.
Mélanie war nicht lange ärgerlich, wenn sie diese unverschämten Handjobs der Tatsache gegenüberstellte, daß, sobald Pierre laut schnarchend eingeschlafen war, ihre gesichtslosen Verehrer lautlos herankrochen, meist waren es zwei oder drei, die sie nacheinander lautlos vögelten. Vielleicht hatte Pierre dies aber auch herausgefunden und war deshalb so ungeniert, um sich von Valerie masturbieren zu lassen.
Valerie ließ sich tagsüber nichts anmerken, war die knallharte Widerstandskämpferin mit den stahlblauen Augen und war eine ausgezeichnete Scharfschützin. Mélanie hatte sie mehrfach zu einem Attentat begleitet, denn während eine Frau mit einem langen Paket auffiel, sah niemand genau hin, wenn zwei Frauen ein Paket schleppten. Sie diente nur als Ausguck, damit Valerie ungestört das Gewehr, das Fernrohr und das Magazin vorbereiten konnte. In den Sekunden, wenn Valerie schoß, die Luft anhalten und sofort den Rückzug wie besprochen antreten. Einmal, auf dem Heimweg, sagte die wortkarge Valerie, 85. Dieser war ihr 85. Abschuß.
Mélanie mußte nur ein einziges Mal ihren antiken LeMat-Revolver abfeuern. Valerie hatte von einem Kellerfenster aus gerade zwei deutsche Offiziere im gegenüberliegenden Café erschossen und sie wollten gerade hastig den Rückzug antreten, als ihnen im Kellergang vier Deutsche Soldaten – offenbar auf der Suche nach dem Weinkeller – entgegen kamen. Valerie hatte nur noch eine Patrone im Magazin und schoß sofort. In all dem Lärm und Geschrei merkte Mélanie gar nicht mehr, daß sie ihren Neunschüsser bereits leergeschossen hatte und es nur noch leer klickte. Valerie legte ihre Hand auf den schweren Revolver und sagte, es sei vorbei. Während sie die Waffen und Magazine der Deutschen einsammelte, murmelte sie anerkennend, du hast alle drei erwischt. Mélanie fühlte urpötzlich eine unbezwingbare sexuelle Lust aufsteigen und griff gierig unter ihren Rock. Valerie ergriff ihre Hand und sagte, nicht hier, wir müssen abhauen!
Mélanie folgte ihr stolpernd, konnte vor sexueller Erregung kaum rennen. Als sie sich in Sicherheit wähnten, setzten sie sich auf einen Mauervorsprung. Mélanie begann sofort, unter dem Rock zu masturbieren. Valerie schob Mélanies Rock hoch und übernahm es, Mélanie zu masturbieren. Diese knetete ihre Brüste durch den groben Stoff hindurch und kam sehr schell mit einem gepreßten, unterdrückten Schrei zum Orgasmus. Valerie streichelte ihre Schamlippen zart weiter und ging in die Hocke. Sie schlug ihren eigenen Rock hoch und masturbierte, den Blick auf Mélanies Schamlippen gerichtet, die sie mit fahrigen Gesten streichelte. Mélanie hatte sich erholt und sah zum ersten Mal in ihrem Leben einer anderen Frau beim Masturbieren zu. Valerie machte es sehr hart und schnell, beim Orgasmen zog sie mit den Fingern die Haut um den großen Kitzler fest zurück und Mélanie konnte sehen, wie der Kitzler nickte, nickte und nickte. Darf ich? fragte Mélanie später und Valerie nickte. Sie tauschten Platz und Mélanie untersuchte Valeries Scham und Scheide ganz genau, dann masturbierte sie Valerie ganz genauso, wie sie es gerade gesehen hatte. Als Valerie zum Orgasmen kam, zog sie die Haut des Kitzlers ganz fest zurück und beobachtete das Nicken aufmerksam. Mélanie fand es toll und sagte es auch.
Das nächtliche Tun mit Pierre erwähnten sie beide nicht. Kein Wort über Mélanies heimliches Ficken mit den Gesichtslosen, dem Valerie beim Masturbieren lauschte. Kein Wort über Valeries Masturbieren, dem Mélanie beim heimlichen Ficken oder danach lauschte. Sie pißten kameradschaftlich lachend nebeneinander auf den Boden und brachen auf. Valerie sagte, bei ihren ersten Abschüssen sei es ihr genau gleich ergangen, aber nach ihrem Orgasmus habe sie ihr Begleiter jedesmal gefickt. Sie schmunzelte, das Ficken sei inzwischen nicht so das ihre, aber der Bursche konnte es ausgezeichnet, immer zweimal hintereinander und sie orgasmte jedes Mal.
Sie waren schon über eine Stunde auf ihrem Fluchtweg unterwegs, die Gedanken Mélanies kreisten wieder um das Hochgefühl nach dem Töten und entfachten erneut eine hochgradige sexuelle Erregung in ihrem Unterleib. Sie konnte kaum noch laufen und preßte ihre Hand auf den Rock, auf ihre Scham und seufzte. Valerie erkannte es und steuerte eine schützende Ruine an. Mélanie legte ihren Kopf auf Valeries Schoß und masturbierte voller Lust. Valerie streichelte ihren Kopf, dann glitt ihre Hand unter die Bluse und streichelte Mélanies Brüste, während sie weitererzählte. Sie hatte gegen Ende der Schulzeit eine lesbische Liebesbeziehung und erlernte erst da das Masturbieren, das sie bald täglich mehrmals brauchte. Nach ihrem ersten Abschuss hatte sie einen Anfall gewaltiger Geilheit, als sie eine Pause machten und mußte sofort masturbieren, ohne auf Bruno zu achten. Mitten in ihrem Orgasmus, noch während sie mit einem lauten Schrei orgasmte, deflorierte Bruno sie und fickte sie zweimal hintereinander.
Sie waren nur zu viert auf dem Stützpunkt und Bruno, der sein Alphatier herauskehren mußte, zog sie völlig nackt aus und fickte die Widerstrebende völlig ungeniert vor den Augen der beiden anderen. Sie hatte mit Bruno jedesmal einen Orgasmus und blickte klagend zu den beiden anderen, bevor sie im Orgasmen laut schrie. Es war ihr nur bei den ersten Malen peinlich, öffentlich gefickt zu werden, obwohl sie beim Geficktwerden stets einen klagenden Ausdruck in ihrem Blick hatte. Ihre Schreie wurden bald triumphierend und sie preßte ihre Finger um den Kitzler, damit die beiden das stolze Nicken auch gut sehen konnten. Wenn Bruno eingeschlafen war, fickte Valerie mit den beiden anderen, denn sie mochte es damals sehr, gevögelt zu werden und hatte große Zweifel, ob sie wirklich lesbisch war. Die beiden Beta–Männchen fickten nicht so gut wie Bruno, daher masturbierte sie immer beim Vögeln. Im Nachhinein vermutete sie, daß Bruno von alldem wußte.
Valerie meinte, daß Mélanie nun oft genug orgasmt hatte und drängte zum Aufbruch. Nach der Rückkehr zum Stützpunkt berichtete Valerie, zwei Offiziere und vier weitere Soldaten seien ausgeschaltet worden und wie heldenhaft Mélanie gekämpft habe. Diese wurde von allen umarmt und geküßt. Valerie umarmte sie als Letzte und küßte sie innig, es war ein wunderschöner Zungenkuß, den Mélanie genauso innig erwiderte und nie mehr vergaß. Natürlich kein Wort übers Masturbieren, Mélanie erzählte es aber später Pierre, flüsterte ihm alles detailliert ins Ohr beim Ficken, wenn er es zuließ, mit ihr von Angesicht zu Angesicht zu vögeln. Sie flüsterte vom wundervollen gemeinsamen Masturbieren mit Valerie nach ihrem Geilheitsanfall, ließ nichts aus und beschrieb auch Valeries Geschlecht detailgetreu bis hin zum letzten Schamhaar. Erzählte von Valeries Defloration und daß sie danach das Vögeln mit ihren Kameraden sehr gemocht habe. Manchmal wollte er es wieder hören, da es nicht nur ihn, sondern auch Mélanie sehr erregte.
Einmal, als sie leise miteinander wisperten, fragte sie Pierre, ob er mit Valerie gerne vögeln wollte, wenn diese es zuließe, und er bejahte es sofort. Sie wußten beide, daß Valerie es niemals zuließe, dennoch spürte Mélanie einen Stich im Herzen. Am anderen Morgen verengten sich Pierres Augen, als er Valerie zusah, wie sie ihre mädchenhaften Brüste und ihre Scham aufreizend lange wusch. Pierre zögerte in dieser Nacht nicht und schob Mélanie nach einigen Minuten Fickens beiseite. Er tastete mit beiden Händen nach Valerie und hob sie energisch auf seinen Schoß, ihr Gesicht ihm zugewandt. Mélanie kniete vor ihm, hielt seinen Schwanz umklammert und spürte, daß Valerie sehr lange zögerte. Sie ließ Pierre warten und masturbierte auf ihm sitzend. Mélanie war völlig perplex, als die eiserne Lesbe zitternd orgasmte und ihre zuckende Scheide langsam über Pierres Schwanz stülpte und ihn in seiner ganzen Länge einführte. Sie mußte eine viel längere Scheide als sie selbst haben, dachte Mélanie, denn er ging bei ihr nicht ganz hinein. Mélanie beließ ihre Hand auf seiner Schwanzwurzel und später auf Valeries Schamlippen, während Valerie schnell und hart Pierre fickte. Der Mistkerl hielt das Abspritzen so lange er konnte zurück und Valerie orgasmte lautlos zitternd ein ums andere Mal. Sie verharrte reglos, als er heftig in ihrer Scheide abspritzte. Er blieb nach dem Spritzen steif und Valerie machte weiter. Mélanie legte ihre Hand vorne auf Valeries Geschlecht, sodass deren Kitzler gegen ihre Handfläche und Finger rieb. Valerie orgasmte ein ums andere Mal, zitternd und lautlos, bis Pierre erneut spritzte und sein Schwanz weich wurde. Sie legten sich schlafen und Mélanie fühlte eine Leere und Gleichgültigkeit in ihrem Innersten, als sie später von drei Kerlen nacheinander gevögelt wurde.
Es war ihr inzwischen gleichgültig, ob Pierre etwas davon mitbekam. Pierre, der Schuft, der Valerie und nicht sie vögelte, das tat weh. Mélanie preßte die Lippen hart zusammen, als Valerie in den nächsten drei Nächten Pierres Drängen zögernd nachgab. Wie schon tags zuvor masturbierte sie zunächst und erst als sie zitternd zu orgasmen begann, gab Mélanie Pierres Schwanz frei und lenkte seine Eichel in Valeries Scheide, umfaßte kräftig seinen Schwanz und ließ ihn nur ganz zögerlich in Valeries Scheide eindringen, die ihn daraufhin wie eine Furie fickte. Valerie tat es sicher nur, weil sie sich dabei genau so gut wie beim Masturbieren befriedigen konnte. Valerie hielt inne, als er tief in ihrer Scheide abspritzte und Mélanie fühlte mit den Fingerspitzen ganz genau, wie sein Samen stoßweise durch die Harnröhre spritzte. Sie kniete vor Pierre und betastete seinen Schwanz und Valeries Geschlecht, wenn diese zitternd orgasmte. Eine freche Hand schob sich auf ihren Hintern und hob ihren Arsch an. Die freche Hand betastete ihren Hintern und ihr Geschlecht fachkundig, dann schob sich ein frecher Schwanz ganz langsam in ihre Scheide, bestieg sie von hinten wie ein Hund. Sie blieb völlig reglos und stützte sich mit der Hand auf Valeries Geschlecht, damit Pierre nichts von ihrem Gewackel beim Gevögeltwerden merkte und war froh, als der Frechling schon kurz nach dem Eindringen spritzte und lautlos verschwand. Mélanie war sich ganz sicher, daß es auch andere mitbekamen, denn Valerie fickte recht laut. Mélanie zog sich von Pierre zurück und streckte ihre Arschbacken hoch, als der Nächste nach ihr tastete. Sie hörte die Kerle, die hinter dem Kerl lagen, der sie gerade vögelte und die ungeduldig darauf warteten, sie anschließend zu vögeln, ebenfalls ungeniert onanieren. Diese Ungeheuerlichkeit wiederholte sich noch während dreier Nächte.
Pierre brach kurz nach Mitternacht auf, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu gelangen. Mélanie lag nun neben Valerie und spürte jede Regung ihres Körpers, während die unsichtbaren Männer sich an sie heranmachten und sie vögelten. Einer nach dem anderen. Ein Mann traute sich und bestastete die masturbierende Valerie und da diese sich nicht sonderlich wehrte, drang er in ihre Scheide ein und vögelte sie. So lagen Mélanie und Valerie schwesterlich nebeneinander und wurden bis in die späte Nacht von den Männern gevögelt. Manchmal rollte sich ein Mann von Mélanie direkt auf Valerie, um sie zu vögeln. Am nächsten Morgen wuschen sich die beiden Frauen am Waschtisch und Valerie meinte schief grinsend, das war eine heftige Nacht. Mélanie, die zu wenig geschlafen hatte, knurrte, weil Pierre unterwegs sei, wollten sie alle vögeln. Mißmutig wusch sie die Spuren der Nacht aus ihrer Scham und den Innenschenkeln, wo der Samen dutzendfach Spuren hinterlassen hatte.
Pierre kam nach Sonnenuntergang, tauchte wie aus dem Nichts auf und brachte schlechte Nachrichten. Ihre Gruppe wurde zweigeteilt, Pierre und sie zu einem Stützpunkt beordert und sie mußten sofort aufbrechen. Mélanie verabschiedete sich wie Pierre von jedem einzeln. Valerie kam als Letzte und wich einem Umarmungsversuch Pierres aus. Sie drückte ihm nur fest die Hand und murmelte, danke Pierre, dann umarmte sie Mélanie und gab ihr einen langen, innigen Zungenkuß, den sie erwiderte. Valerie ging, ohne sich umzudrehen. Sie erfuhren nie von ihrer Schwangerschaft. Pierre ging voran, Mélanie folgte ihm schweigend in die Dunkelheit.
Die Furcht, jeden Tag sterben zu können, diktierte, alle Sexualität sofort und frei von aller Moral auszuleben und heute die Lust zu genießen, weil es vielleicht kein Morgen gab.
In späteren Jahren kam Pierre nur noch am Sonntagmorgen zu ihr ins Bett, wortlos und mechanisch wie bei einem schlechten Marionettenspiel trafen sie die Vorbereitungen, die nach und nach entstanden waren, als er immer häufiger versagte und sie Rat bei ihrer besten Freundin suchte. Sie drehte ihm den Rücken zu, ließ sich auf Hände und Knie nieder und hielt ihm ihren Hintern willig hin. Eine Hand legte sie auf ihre Pobacke, um ihn stumm in das richtige Portal einzuführen. Pierre kniete hinter ihr und, wenn seine Erektion noch nicht stark genug war, wichste. Danach griff sie mit der Hand unten zwischen ihren Beinen durch, um Pierre, der nur zwei– oder dreimal zustieß und dann stillhielt, erst an den Hoden zu erregen. Dann rieb sie seinen müden alten Schwanz, bis sie sein Erstarken spürte und wiegte ihr Becken schnell vor und zurück, fickte nach hinten stoßend seinen Schwanz und befriedigte sich mit seinem Schwanz wie mit einem Dildo. Sie machte unermüdlich weiter, bis sie sein Kommen spürte. Sie legte ihre starken Finger um den Teil seines Schwanzes, der bei ihr nicht mehr hineinging, rieb ihn fest und schnell, das mochte Pierre so gern, und brachte ihn zum Spritzen. Pierres Schwanz bäumte sich auf und zuckte rhythmisch in ihrer Scheide, und sie rieb sanft weiter, so lange sein Orgasmus anhielt. Danach gehörte der Sonntagmorgen ganz ihr und ihrer heimlichen Lust.
Das ging einige Jahre so, ruhig und immer gleichbleibend. Eines Tages jedoch war sie von Pierre aus immens geilen Träumen und lustvollen Fantasien geweckt worden – Armand, der Graf, hatte sie im Orchideenhaus genommen und gefickt, geleckt, masturbiert – plötzlich war Pierre da, sein Schwanz hochgradig erregt und voll erigiert wie jeden Sonntagmorgen. Aufgewühlt nahm sie Pierres Schwanz in sich auf und fickte ihn heftiger als sonst. Ihre Lust besiegte ihr bisheriges Schamgefühl Pierre gegenüber; sie brachte sich gierig und ohne Rücksicht auf ihn zum Höhepunkt, indem sie mit dem Handballen zusätzlich den Kitzler stimulierte, während sie an Armand im Orchideenhaus dachte und Pierres Schwanz wichste. Sie mußte innehalten, als es ihr kam, und ihr zuckender Leib ließ den armen Pierre ächzend und klagend abspritzen. Mühsam würgte sein Schwanz den Samen hervor, denn er hatte sich so an ihre Hilfe gewöhnt, daß es ohne ihre Stimulation fast nicht mehr ging. Dabei verging sie fast vor Scham, denn nur ganz selten hatte Pierre ihr Masturbieren miterlebt. Er war verblüfft und überrascht, doch sie ignorierte seine Gefühle ab nun völlig. Das Masturbieren befriedigte sie und auch Pierre, der von ihrem Orgasmus mitgerissen wurde und mühsam abspritzte, langsam und voller Qual.
Üblicherweise aber, wenn er nicht hatte spritzen können, nahm sie ihm zuliebe das Ficken gleich wieder auf, obwohl ihr Höhepunkt noch nicht abgeklungen war. Es kam vor, daß sie dabei wieder kleine Nachbeben erlebte, dann fickte sie ihn wie ein schnell tickendes Uhrwerk und holte sich eigensinnig ihre Lust. Um es danach rasch hinter sich zu bringen, machte sie es ihm zum Schluß ganz fest mit der Hand. Den Kopf auf den Unterarm gesenkt, streckte sie ihren Hintern so hoch wie es nur ging, damit sich ihre Arschbacken weiteten. Pierre zog den Schwanz ein wenig zurück, so daß nur mehr seine Eichel in ihr steckte. Das war sein geheimes Zeichen, daß sie ihn jetzt masturbieren solle. Sie blickte unten zwischen ihren Beinen hindurch und wichste ihn der vollen Länge nach, ganz schnell und energisch, da er es auf diese Art am liebsten mochte. Sie beobachtete ihre Hand, die seinen Schwanz wichste und wiegte langsam ihren Unterleib vor und zurück, fickte mit den Schamlippen langsam seine Eichel. Sie wußte, wann er spritzen mußte und zog mit einer Hand ihre Pobacke zur Seite, damit sich ihre Scheide ganz weit öffnete und rieb mit der anderen so schnell und wirbelnd, daß Pierre keuchend in ihr explodierte. Sie verharrte geduldig, den Hintern hochgestreckt und die Pobacken mit beiden Händen stark weitend, während Pierre mit hilfslosen Fickbewegungen seinen Samen zuckend hineinspritzte. Er strich dankbar und sehr liebevoll über ihren Hintern, küßte sie schnell in den Nacken und verschwand beschämt, bevor sie sich umdrehte. Immer seltener dachte sie an den Verlobungs–Beichtvater und wenn, dann mit einem stummen Idiot! und gab sich ihrem Trieb hin, dem sündigen Trieb, den sie offenbar Liane vererbt hatte.
Pierres sexuelle Erschlaffung begann sich etwa in der Zeit ihrer Schwangerschaft abzuzeichnen. Mélanie wußte instinktiv, daß es mit dem Bahnhof Villiers-le-Bel zu tun hatte und ihn seine Sexualität deswegen im Stich ließ. Davor kam er in ihr Schlafzimmer mit erigiertem Penis, um mit ihr zu ficken. Nun aber erschlaffte er häufig, noch während sie sich auf alle Viere drehte. Pierre war untröstlich und da er sich von ihr unbeobachtet fühlte, wenn er hinter ihr kniete, rieb er seinen Schwanz so lange, bis er wieder stand. Natürlich beobachtete sie ihn heimlich, den Kopf auf die Unterarme gestützt, unter ihrem Bauch hindurch. Pierre wichste, so schnell er konnte und ließ seine Eichel dabei auf ihrer Pofalte tanzen; Mélanie fühlte es und tänzelte mit ihrem Hintern hin und her, um ihn zu reizen. Und dann konnte Pierre einfach nicht mehr aufhören, Mélanie trieb ihn mit obszön wackelndem Arsch und feucht schimmernden Schamlippen immer weiter an, schnappte mit den Schamlippen nach seinem Schwanz, um ihn zu fangen. Wenn es ihr gelang, drang er kurz in sie ein, um sofort unter heftigen Zuckungen seines Schwanzes abzuspritzen. Meist aber spritzte er seinen Samen außen auf die Schamlippen oder setzte an ihr Poloch an, um abzuspritzen. Jedenfalls war es Mélanie nicht unangenehm, wurde sie doch vom Anblick seines Onanierens ziemlich angetörnt.
Während ihrer Schwangerschaft wurde Pierre von ihrem Arsch magisch angezogen und flüsterte, er wolle es probieren. Mélanie flüsterte, daß sie einverstanden sei und er solle ihr nicht weh tun. Er onanierte sehr lange und machte mit der Eichel und dem Zeigefinger ihr Loch feucht. Dann steckte er langsam und vorsichtig die Eichel in ihren Arsch, glitt langsam tiefer und fickte sie sehr lange, bevor er explodierte. Es tat zwar beim ersten Mal ein bißchen weh, aber Mélanie genoß die ungewöhnlichen Gefühle, die er bei ihr damit auslöste und konnte das kleine bißchen Schmerz sogar genießen. Mélanie, die ja klein und rundlich war, genoß das Arschficken, denn er kam von oben und sein Schwanz drückte so angenehm durch den Arschkanal auf die empfindliche Stelle ihrer Scheide, fast wie beim normalen Ficken. Pierre fickte sie sehr lange, wenn er sie im Arsch fickte, und sie genoß es, gab ihm mit lustvollem Gestöhn zu verstehen wie viel Erregung es ihr brachte. Kurz bevor er abspritzte, griff sie sich heimlich auf den Kitzler und hatte nach Sekunden einen Orgasmus, den Pierre nur selten bemerkte, weil er wegen der Heftigkeit und den Zuckungen des Spritzens nichts mehr wahrnahm.
Als ihr Bauch immer runder wurde und es nur noch Wochen dauern konnte, sollten sie aus Rücksicht nur noch onanieren, sagte er stockend, als er voll erigiert in ihr Schlafzimmer kam. Diese Zeit war auch die einzige, wo sie es offen voreinander machten. Sie war schon viel zu schwerfällig, um sich auf alle Viere zu stützen und blieb auf ihrem Rücken liegen, wenn Pierre zu ihr kam. Er strich über ihr Gesicht und schloß sanft ihre Augenlider, dann kniete sich er sich ans Fußende des Bettes und onanierte. Mélanie beobachtete ihn unter den halbgeschlossenen Augenlidern und spreizte ihre Beine weit auseinander, bot ihm lasziv und lockend ihre weit offene Vulva unter ihrem kugelrunden Bauch. Sie nahm sich lange Zeit für ihre exhibitionistischen Verrenkungen, die sie selbst erregten. Sie war in diesen letzten Schwangerschaftswochen ständig sehr geil, was ihr eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber Pierres Tabus verlieh, daher hielt sie sich überhaupt nicht mehr zurück. Ihre Hand glitt rund um den Bauch zu ihrer Scham, ganz langsam masturbierte sie und sah ihn mit großen, feuchten Augen bittend an, er solle sie doch richtig ficken! Pierre fielen fast die Augen aus dem Kopf, denn sie zog die Knie weiter und weiter an und ließ ihre Finger auf dem Kitzler immer wilder tanzen. Kurz vor dem Höhepunkt hob sie ihr Becken und den schweren Bauch an, steckte sich zwei gestreckte Finger in ihre Scheide und bumste sich selbst mit schnellen, wilden Bewegungen. Sie drückte ihren Hintern hoch, stieß ihren Unterleib wild gegen ihre Hand und bumste sich immer fester, bis der Orgasmus in ihr explodierte. Sie riß vor Anstrengung den Kopf kurz zurück und spreizte mit letzter Willensanstrengung ihre Schamlippen mit beiden Händen, streckte ihm die orgastischen Zuckungen ihres Geschlechts als Opfergabe entgegen. Pierre kam spätestens jetzt, riß fest und schnaufend an seinem Glied und spritzte seinen Samen in langen Streifen und großen, runden Tropfen über Mélanies Unterleib. Sie lächelte und masturbierte nach einer kurzen Pause weiter, ihre Hingabe zu ihrem Laster ließ Pierre ganz zappelig werden. Er erigierte wieder und spielte mit seinem Glied, während sie so lange weitermasturbierte, bis sie erschöpft aufhörte.
Pierre war während dieser Schwangerschaftsmonate dazu übergegangen, seine Eichel in ihren Mund zu stecken, wenn er onanierte. Obwohl sie sich anfangs ekelte, umspielte sie die Eichel mit der Zunge und den Lippen, denn das mochte er sehr. Er hielt ihren Kopf fest, wenn er tief in ihrem Rachen spritzte und zog seinen Schwanz erst zurück, wenn sie den Samen hinuntergeschluckt hatte. Er war danach immer besonders lieb und dankbar, daß sie bei seinen Eskapaden mitmachte. Sie gewöhnte sich daran und machte es ihm immer so schön, wie sie nur konnte. Doch dieser Liebeswahn dauerte nur kurz, denn nach der Geburt nahm Pierre wieder die früheren Angewohnheiten auf.
Noch später klopfte Mélanies Herz vor Scham, wenn sie sich erinnerte, wie es in den letzten Wochen in einem anderen Versteck war. Ein einfacher Kellerraum, Tag und Nacht erhellt vom Schein einer Petroleumlampe, und sie war die einzige Frau, sie beide Städter unter einfachen Landleuten. Pierre war untröstlich und zerknirscht wegen der Unschicklichkeit der Situation, aber er hielt es nicht einmal einen Tag ohne aus. Leise flüsterten sie und sie war einverstanden, es mache ihr überhaupt nichts aus; sie liebten sich ja, der lange Rock verberge ja alles und im düsteren Licht sehe man ja sowieso nichts. Pierre saß auf dem Boden und sie mußte sich mit dem Rücken zu ihm in der Hocke auf seinen Schwanz setzen. So nahm er sie, nahm sie vor den Augen aller Kameraden, die ihr ins Gesicht und aufs Geschlecht sahen, denn sie mußte ihren Rock ausziehen, während sie durchgefickt wurde. Die meisten Männer onanierten heimlich in ihren Hosentaschen, einige stellten sich zum Toilettenkübel und erleichterten sich stehend. Mélanies Augen begannen vor Geilheit zu glitzern, während sie den Männern beim Onanieren zusah, doch Pierre spritzte schon, viel zu schnell.
Gegen Ende des Krieges schlossen sich Pierre und sie zusammen mit mehreren anderen von der Résistance in einem Lagerhaus des Bahnhofs Villiers-le-Bel ein. Die Deutschen waren zu weit weg, um sie zu entdecken und richteten ihre ganze Aufmerksamkeit in die andere Richtung, weil die Résistance sie von dort sporadisch angriff. Ihr Befehl lautete, auszuharren und dieses Depot zu verteidigen, es war bis obenhin gefüllt. Sie hatten genügend Wasser, Verpflegung und Waffen und der fensterlose Raum war vom Schein einer Petroleumlampe beleuchtet. Das ewige Warten und Angsthaben – ihr Warten war anbefohlen und sollte über Wochen dauern – machte Pierre furios, schon am ersten Tag nahm er sie mehrmals hintereinander unter den geilen Blicken der anderen. Mélanie war diesbezüglich schon ziemlich abgestumpft, denn er hatte sie schon oft öffentlich, also vor den Augen Fremder, gefickt und es schien ihn sogar anzuspornen.
Natürlich waren sie alle geil, denn es war ihr inzwischen egal, daß sie ohne Rock völlig nackt war; im Gegenteil, sie empfand sogar einen gewissen Genuß in ihrer preisgegebenen Nacktheit. Sie dachte keinen Augenblick darüber nach, daß sie sich mit der Gleichgültigkeit vor ihrem Schamgefühl schützte und mit dem Exhibitionismus gegen Pierres Feigheit, der sich hinter ihr versteckte und sie als lebendes Schild benutzte. Sie befriedigte ihren exhibitionistischen Trieb, indem sie sich absichtlich lasziv verhielt und den Kameraden alles, wirklich alles zeigte. Pierre fickte sie im Sitzen und alle starrten auf ihr Geschlecht, in dem sein Ungetüm wütete. In dieser hockenden Position, wo Pierres Schwanz ihren Kitzler rhythmisch von unten drückte, stieg ihre Geilheit schnell hoch, sie explodierte förmlich, zuckte wild und unkontrolliert – sie hatte ja keine Möglichkeit, irgendwo heimlich zu Masturbieren, so daß sich die Geilheit allmählich in ihr aufstaute und sich manchmal plötzlich entlud.
Mélanie fühlte eine seltsame innere Befriedigung, daß während ihrer lasziven und obszönen Darbietung ein halbes Dutzend Männer in jener Ecke des Raumes, wo sich der Toilettenkübel befand, standen und onanierten. Sie hatte Pierre schon verkehrt auf ihm reitend gefickt und saß nun ruhig auf seinem Schoß, seinen noch immer steifen Schwanz tief in ihrer Scheide, und wartete auf die nächste Runde. Doch den guten Leuten vom Land genügte es in dem Keller nicht, in den Toilettenkübel zu spritzen. Der Mutigste kam onanierend auf sie zu und sie konnte geistesgegenwärtig noch ihre Bluse auseinanderziehen, bevor er auf ihre Brüste spritzte. Die Bluse mußte weg, sie saß nun völlig nackt auf Pierre und die die Männer im Halbkreis traten ganz nahe an sie heran, um ihren Samen auf ihren nackten Körper abzuspritzen. Anfangs knurrte Pierre, doch irgendwann war's ihm egal. Einem, der beharrlich mit ihr vögeln wollte, machte sie – nackt wie sie war – einen Handjob, ihre Brüste und ihr ganzer Körper wackelte mit, sie schien auf Pierres Schwanz zu schweben. Pierre sah lachend zu. Sie lachte gurrend, als sie den Burschen zum Spritzen brachte und seinen Samen auf ihre Brüste spritzen ließ. Dies löste irgendetwas in der Gruppe aus.
Zwei der Stärksten setzten sich auf Pierres Schultern und Arme, dann wurde sie von einigen, einem nach dem anderen, gefickt. Pierre fluchte gotteslästerlich und fuchtelte mit seinem Revolver bedrohlich herum, aber er blickte in acht Revolverläufe und gab sich geschlagen. Mélanie war inzwischen ziemlich abgestumpft, da Pierre sie ständig öffentlich fickte und fand es daher gar nicht so schlimm, quasi öffentlich von allen nacheinander gefickt zu werden. Es waren alles gute Patrioten und trotz der Ungeheuerlichkeit waren alle friedlich. Meist fickten sie in der Missionarstellung, einige wenige Male in der Hundestellung. Zwei wollten sie zu zweit nehmen, einer in ihrer Scheide, der andere gleichzeitig in ihrem Arsch. Sie mußte ihren Mund auf den Hals des Liegenden pressen, um in diesen Wahnsinnsorgasmen nicht laut aufzuschreien.
Sie wußte immer, wenn einer sie wollte, er brauchte sich nur zu entblößen und sie zog Rock und Bluse aus, damals im Krieg hatte sie ja weder BH noch Unterhosen. Wenn sie die Erregung aufsteigen fühlte und der Junge schon kurz vor dem Spritzen war, deutete sie mit der Hand oder winkte mit den Fingern, daß der Nächste kommen solle. Wenn die Jungs einen fliegenden Wechsel schafften – und sie schafften es meist –, dann stieg ihre Erregung unaufhaltsam und beim Zweiten, spätestens beim Dritten erreichte sie ihren Orgasmus. Die Männer waren fair und ließen ihr etwas Zeit, um wieder zu Atem zu kommen. Sie zählte bald nicht mehr, aber sie wurde jeden Tag mindestens zwanzigmal gefickt, meist öfter. Sie mußten ja tatenlos warten und wenn sie nichts anderes sahen als eine durchaus hübsche junge Frau, die von den Kameraden durchgefickt wurde, da wurden sie halt immer wieder geil. Was Pierre allein selten schaffte, erreichten sie gemeinsam immer. Sie hatte täglich viele Orgasmen und genoß jede einzelne.
Für zwei Burschen, höchstens 16 oder 17, war es offensichtlich das erste Mal. Am ersten Tag sahen sie dem Treiben nur zu und trauten sich nicht. Mélanie streckte ihre Hand nach einem von ihnen aus und zog ihn auf sich. Sie flüsterte in sein Ohr, sie würde ihm helfen und er solle ihr vertrauen. Er nickte unmerklich und verbarg sein Gesicht in ihren Haaren. Sie griff nach seiner Erektion und führte ihn vorsichtig in ihre Scheide ein. Mit einer Hand umarmte sie ihn ganz sanft und mit der anderen gab sie mit leichtem Druck Signale, wie schnell er stoßen dürfe. Sie flüsterte heiser Liebesworte in sein Ohr und der Junge stöhnte, als er spritzte. Sie behielt seinen Schwanz in der Scheide und flüsterte, das nächste Mal würde er sicher länger durchhalten. Gleich nach ihm winkte sie den anderen Jungen herbei, der in etwa das gleiche schöne erste Mal erlebte. Immer wieder leitete sie mit heiserem Flüstern die beiden an, länger durchzuhalten und auf ihre Atmung zu achten, sie würden dann rechtzeitig merken, wann sie selbst so weit sei. Es sei doch das Schönste, eine Frau zum Keuchen und Stöhnen und zum Höhepunkt zu bringen. Die gelehrigen Jungs wurden so zu verläßlichen Orgasmusspendern erzogen.
Pierre fickte sie nur ganz früh am Morgen, wenn sie aufgestanden und sich gewaschen hatte. Nachdem er abgespritzt hatte verzog er sich in den hintersten Winkel, schwarze Trauer im Herzen und voll verletzter Männlichkeit, aber er konnte seinen Blick nicht von seiner Frau abwenden. Im Gegensatz zu den anderen fickte er sie nur ein– oder zweimal am Morgen und verbrachte den Rest des Tages voll Traurigkeit und Selbstmitleid. Zehn Tage später wurden sie auf verschiedene Stützpunkte verteilt und verloren sich aus den Augen.
Pierre liebte sie so sehr, daß er all das verdrängte und noch in späteren Jahren, wenn sie vom Krieg sprachen, stolz meinte, wie toll sie es damals getrieben hatten und keiner habe etwas davon gemerkt.
Nein, betrogen hat sie Pierre nur ein Mal, ein einziges Mal, bevor sie sich dem Grafen hingab. Das war nur wenige Jahre nach ihrer Hochzeit, gleich nach Ende des Krieges. Sie hatte jegliches Selbstwertgefühl verloren und fühlte sich beschmutzt, nachdem sie von ihren Kameraden von der Résistance gut zwei Wochen lang vor aller Augen durchgevögelt worden war. Es war eine Zeit, in der sie so voller Verzweiflung war, weil Pierre und sie kein Kind bekamen. Verzweifelt lockte sie Pierre immer wieder ins Bett und ruinierte ihn fast, ließ sich von ihm mehrmals hintereinander begatten, sie wurde ja bald 25! Doch es half nichts, sie konnte ihre Scheide noch so weich machen und sie mit den Fingern noch so weit spreizen, konnte sich noch so tief über seinen Schwanz stülpen, wenn er spritzte; nichts half, natürlich auch nicht die warmen Sitzbäder, mit oder ohne Essig und Badesalzen. Der neue Pfarrer, Abbé Fabien, verstand sie sehr gut, hörte sich ihre Beichten geduldig an und bat sie gleich zu Beginn, sich nicht immer alle Details aus der Nase ziehen zu lassen – Ordnung muß sein, das gehörte zu einer ordentlichen Beichte dazu, und insbesondere das 6. Gebot müsse vollständig und im Detail gebeichtet werden. Mélanie gehorchte dem großen, hübschen jungen Mann und schilderte ihm alles, wirklich alles, bis ins kleinste Detail. Da Monsieur l'Abbé noch immer auf seine Haushälterin wartete, bestimmte die Pfarrgemeinde, daß Mélanie ihm die wichtigsten Haushaltsangelegenheiten gegen entsprechendes Entgelt verrichten solle. So kam sie ins Pfarrhaus, so lernte sie Fabien besser kennen und so wurde sie seine Geliebte, seine glühende, wilde Geliebte.
Fabien – er wollte nicht Monsieur l'Abbé genannt werden – Fabien also war ein groß gewachsener, schlanker Mann mit rötlichem Haar und breiten, großen Händen; das kantige Gesicht mit den asketischen Zügen verriet nichts über seine glühende Sinnlichkeit. Als er sie das erste Mal umarmte – sie hatte sich gerade vorgebeugt, um die unterste Platte eines Regals abzuwischen und achtete dabei ganz genau darauf, daß das Arbeitskleid sich weit nach oben verschob und ihr nackter, praller Arsch und ihre Schamspalte gut zu sehen waren. Sie streckte ihren Hintern provozierend hoch, Fabien stand plötzlich hinter ihr und faßte sie bei den Hüften, drängte und rieb seinen Unterleib fest und unmißverständlich an ihrem Hintern – als er sie also umarmte, wunderte sie sich nicht, denn ihre Schwärmerei für ihn hatte sie ihm schon so oft beichtend gestehen müssen, war er doch zum Helden in ihren Masturbationsphantasien geworden, was ihm anfänglich beim Beichten sehr peinlich war. Im Bett (es war das Bett, in dem seine Exzellenz der Bischof von Nimes zu übernachten pflegte) im Bett war dann alles ganz anders, als sie es gewöhnt war. Er sah sie an, mit seinen großen traurigen Bretonenaugen und machte es mit ihr von vorn, zart und sanft und wild. Sie wäre ihm davongelaufen, hätte sie nicht einen derartig schönen Orgasmus erlebt, daß ihr nachher die Knie noch eine Stunde lang zitterten. Sie war vom Orgasmus überrollt worden und da er weitermachte, stöhnte und heulte sie vor Lust, kam immer wieder in kleinen orgastischen Krämpfen. Und Fabien konnte mit dem Spritzen warten, bis sie mitten im Orgasmus war – wie wunderbar, es gerade in diesem Augenblick in sich zu spüren und dabei in seine Augen zu sehen! Nicht eine Sekunde dachte sie an Pierre, als sie mit Fabien im Bett war, denn er nahm sie völlig in Anspruch, sie kam mit ihm so toll in Fahrt, daß da kein Platz war für einen anderen.
Nicht, daß Fabiens Schwanz in irgend einer Weise besser als der von Pierre gewesen wäre, im Gegenteil; aber Fabien konnte mit seinem einfach besser. Selbst, wenn es ihm anfangs viel zu früh kam, blieb er in ihr und brachte sie mit dem Halbsteifen dennoch zum Höhepunkt. Mélanie weinte manchmal vor körperlichem Glück, denn Fabien brauchte und wollte gar nicht gerieben werden und schenkte ihr immer einen Orgasmus beim Ficken, ohne daß sie nachhelfen mußte. Sie kam sich wie ein verruchter Vamp vor, wenn sie am selben Tag mit beiden Männern schlief, belog sich aber, daß sie Pierre, den sie immer noch heiß liebte, viel glücklicher machte, wenn sie in ihren Phantasien Fabien vor Augen hatte und es ihm dann um so inniger und herzlicher machte. Sie gestand im Beichtstuhl, daß sie bei der Liebe mit Pierre dermaßen erregt wurde, daß sie jetzt so oft Masturbieren müsse wie noch nie. Fabien, der außer Frauen auch derbe Späße liebte, schmunzelte, als sie ihm ihre unglaublichen Masturbationsphantasien schilderte:
Der Abbé gab ihr die Absolution mit der Auflage, es jetzt gleich – ja, hier im Beichtstuhl! – zu machen. Ihr Geständnis verletzte ihn und ließ ihn mit Gott hadern, doch Mélanie mußte es jetzt tun, trotz aller Heiligkeit des Ortes, trotz anderer eventueller Beichtkinder, die sich – falls sie überhaupt da waren – gegenseitig verstört anblickten und vermutlich schnell ein Kreuzzeichen schlugen, für alle Fälle.
Es geht nicht, man könnte uns hören! wisperte Mélanie.
Der Abbé schob den Vorhang ein wenig zur Seite und blickte sich um.
Es ist niemand da, außer uns beiden, sagte er und schloß den Vorhang wieder.
Mélanie brauchte einige Augenblicke, um sich sicher zu sein, daß der Abbé es tatsächlich ernst meinte. Nun mußte sie es vor allem schnell und lautlos tun, kein Kleidergeraschel also, den Rock rasch hochgerollt, dann setzte sie sich auf die Fersen zurück und fühlte sich wohlig nackt in diesem dämmrigen Dunkel. Sie begann langsam, dann ließ sie den reuigen Finger auf dem sündigen Kitzler tanzen, daß er es nur so bereute! Als sie ihr Keuchen kaum noch unterdrücken konnte, öffnete der Abbé leise das Gitterfenster und sah ihr beim Orgasmen zu. Bevor er sie entließ, meinte er, die nächste Beichte fände besser in der Sakristei statt, und dann lachte er, dies sei ein besonderer Suspens der Heiligen Mutter Kirche, die Sakristeibeichtsünde. Sie fragte sich später zweifelnd, wem sie diese sündigen Beichten hätte beichten können, denn der Abbé ließ sie wohl ein dutzendmal diese schlimmste aller schlimmen Beichtstuhlsünden machen, so gekränkt war er.
Diese erste Beichte nahm sie noch ernst, doch die folgenden empfand sie als reines Liebesspiel. Jedenfalls beichtete sie fortan in seiner Sakristei, nachdem er die Tür vorsorglich verschlossen hatte. Sie hockte sich seinen Anweisungen folgend mit hochgezogenem Rock – Unterwäsche trug sie seit dem Krieg nie wieder – hinauf auf den Altar seiner Exzellenz, des Bischofs von Nimes, legte sich mit gespreizten Beinen auf den Rücken und wartete, bis der Abbé sich einen Stuhl ihr gegenüber nahm und leise introimus ad altarem dei sagte. Er sah ihr gespannt zu, wie sie sich langsam (Agnus dei, murmelte der verirrte Gottesmann) mit sanften, kreisenden Bewegungen erregte (Kyrie eleison), dann gezielter den Kitzler bearbeitete (laudate dominem) und in einem schnellen Stakkato (sursum corda) sich zum Höhepunkt brachte (Deo gratias). Ego te absolvo, sagte der Abbé dann heiser und ging hinaus, damit sie sich anziehen konnte. Hie und da narrte sie ihn ein wenig und hielt ihn zurück, dem Bischof von Nimes zu Ehren sei noch ein lüsternes Opfer darzubringen, und dann schenkte sie dem Abbé die Freude ihres Zweiten Mals.
Fabien lachte hellauf und hüstelte dann verlegen, denn sie waren ja wirklich im Beichtstuhl, dann raunte er, sie solle Pierre verlassen, er verließe die Pfarre gemeinsam mit ihr und würde mit ihr bis ans Ende der Welt gehen, um mit ihr glücklich zu werden. Das wäre ihre einzige und wahre Absolution. Mélanie schwieg dazu, denn sie liebte Pierre mehr und von ganzem Herzen als den verirrten und verlorenen Gottesmann, sie hätte Pierre nie verlassen.
Leider dauerte diese Romanze nur wenige Monate; dann kam die neue Haushälterin ins Pfarrhaus und Mélanie blieb zuhause, irgendwie traurig, aber doch nicht unglücklich, denn sie war endlich schwanger. Mélanie wußte in der ersten Sekunde instinktiv, wer Lianes Vater war, obwohl sie in der fraglichen Zeit es ja täglich mit beiden getrieben hatte, einige Male war sie sogar am selben Abend nochmals zu Fabien geschlichen. Sie glaubte es sogar ganz genau zu wissen, an welchem Tag es war – ein Tag, an dem sie die Heiligkeit dieses Ortes wie noch nie spürte. Das einzige Mal, daß Fabien die große Kirchentür doppelt verschloß. Das einzige Mal, daß sie auf dem Hauptaltar, nackt auf dem Hochaltar des Bischofs von Nimes liegend sich so weit wie noch nie geöffnet hatte. Sie blickte um sich und sah zu allen Heiligen und Engeln auf. Sie war so gerührt von all der Heiligkeit, daß sie ihre Schenkel wie Engelsflügel weit öffnete und ergriffen betete, die Heiligen und Engel mögen ihr das ersehnte Kind schenken, während der heilige Irre seine Kleider fallen ließ und sie auf dem Hochaltar bestieg. Sie umklammerten sich, der irre Heilige und die heilige Närrin, die ganz intensiv fühlte, daß mit jedem Stoß des gesegneten Pfahles all ihre Sünden des Bahnhofs Villiers-le-Bel abfielen wie getrockneter, harter Schlamm. Sie mußte sich nur noch weicher, noch inniger öffnen und den Samen des irren, heiligen Mannes ganz tief in sich empfangen. Sie schrie im Orgasmen aus Leibeskräften, daß es durch das leere Kirchenschiff widerhallte und die Statuen der Heiligen zusammenzuckten. Auch der sündige Fabien zuckte und zuckte, jagte Stoß um Stoß seinen Samen in Mélanies Scheide. Das war der heilige Moment der Empfängnis Lianes.
Doch sie schob alle Grübelei beiseite – Pierre war Lianes Vater! Sie fuhr vom Frauenarzt direkt in die Werkstatt zu Pierre und umarmte ihn glücklich, küßte den zunächst peinlich Berührten vor allen Kollegen auf den Mund und stammelte aufgeregt, es habe geklappt, sie bekämen ein Kind! Pierre, ihr Mann, ihr liebster Mann wurde nun Papa! Pierre hatte Freudentränen in den Augen und umarmte sie fest und lieb und alle Kollegen standen auf und klatschten Beifall. Die beiden waren in einem wahren Freudentaumel und riefen alle Verwandte und Freunde an, dann gab es bei ihren Eltern und Großeltern ein großes Fest.