Nun ja, diese Woche war ganz dominiert vom Thema Übersetzungen. Und ja, mittels eines kleinen python-Scripts kann ich nun Google Translators 3.900-Zeichen Limit ignorieren und ganze HTML-Seiten (mit egal wie vielen Zeichen) in einem Rutsch übersetzen. Vermutlich nutzt du ja den Translator nur für kurze Briefe oder kurze Texte, dafür ist es ja auch gedacht. Aber ich (habe mir in den Kopf gesetzt,) einen 800-Seiten Schinken von chinesisch auf deutsch zu übersetzen. [Die Vorgeschichte ist hier nicht relevant, wenngleich spannend, nun ja.] Die Sprache python ist für mich ja ein Unbekanntes, doch mit ein bißchen Fantasie kann man sich in vielen Sprachen zurechtfinden, wenn man zumindest eine Sprache gut beherrscht (... und jetzt nöle nicht 'Die Sprache der Liebe', du Wurm!). Da mir eine Weise (= eine kluge Dame) aus dem Internet dringlich die Sprache python ans Herz gelegt hatte, für meinen Zweck nur, da biß ich in den sauren Apfel. Mit den üblichen Hürden aller Compiler unserer Zeit wurde ich fertig, und mein Script läuft "wie ein Glöckerl", also zufriedenstellend. Wenn jemand Interesse hat, ich verschenke es gerne.
Du vermutest völlig zu Recht, daß ich des Chinesischen nicht mächtig bin; außer "Guten Tag, Dankeschön und Hühnerfleisch mit Gemüse und Erdnüssen" spreche ich kein Wort dieser Weltsprache. Geschweige denn, daß sich meine Lesebrille angesichts der Schriftzeichen (in Wurzelwerkschrift) beschlägt. Aber ich bin — wie manche bissig anmerken — nicht scheu, mir auch größere Happen Elefantenfleisch auf den Teller zu packen. Es wäre doch gelacht, wenn ich einen 800-Seiten Wälzer aus China nicht eindeutschen könnte! Translator, KI und süße Schmeichelworte an meinen Computer (ja, das versteht sie ausgezeichnet) werden mir schon helfen, den Reisberg aufzufressen (lesen werde ich es später einmal, natürlich. Vielleicht.).
Also genug der Einleitung: ich hab's geschafft und gleich mal die schrecklichen Original-HTML-Auszeichnungen durch moderate Vereinfachte ersetzt, so daß ich ein deutschsprachiges Buch kompilieren konnte. Gelesen wird dann später.
Die Hermine F. (Name bekannt!) habe ich im SIGNAL entblockt, und keine Stunde später ging das Geschnatter los. Klar. Jedenfalls war die Gute wie vom Donner gerührt, als ich ihren vollen (Mädchennamen) und ihre Adresse einschließlich Türnummer angeben konnte. Sie muß wie vom Donner gerührt sein oder mich für den Gott-sei-bei-uns halten, jedenfalls schweigt sie im Signal, bereits seit 72 Stunden. Das merke ich mir, es ist eine elegante Methode, allzu aufdringliche Personen auf Abstand zu halten, ohne böse Worte zu verwenden.
Somit habe ich mein Pensum der letzten Wochen lückenlos geschafft.
So, nun ist der Kopf frei für ein neues Werk, und ich habe die Idee dafür schon eine ganze Weile in meinem Kopf gekaut. Erstmal muß man einen Plot - also das Grundgerüst einer Geschichte, die man aud maximal 2 A4-Seiten zusammenfassen kann - haben, und dann kann man die Geschichte aufbauen. Dann die Suche nach passenden Namen für die Darsteller. Nicht einfach, aber machbar.
Und dann kommt der Erste Schritt, der Sprung ins kalte Wasser. Der Bequemlichkeit halber werde ich als "Füllfeder" den Visual Studio Editor verwenden, nicht den Notepad++ noch den FX-Editor auf meinem Tablet. Obwohl ich selbstverständlich clever genug bin, nahtlos zwischen allen dreien hin- und her zu switchen, wenn mir danach ist. Also, dreimal über die linke Schulter gespuckt, und den Editor angeworfen! Die Angst des Tormanns vor der leeren Seite - ach, du weißt schon.
Wenn du Interesse hast, schon bei der Entstehung mitzulesen und mitzufiebern, laß es mich wissen. (Ich werde auch mitfiebern, denn ich habe noch nicht die geringste Ahnung, wie ich am Schluß das Puzzle auflöse — genial, natürlich.)
Wien, im Monat August 2026
István Rudas
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